XibariS
Active member
Hej,
drei Tage Dauerregen waren zu viel für den Heckwischer, er wurde immer lauter und blieb schließlich ganz stehen. Den Wischerarm abgenommen, läuft die Welle dann doch wieder, aber mit sehr hässlichen Geräuschen. Die Wischerlagerbuchse (9483187) konnte nicht schon wieder fällig sein, die war erst vor knapp zwei Jahren dran.
Um auf den Grund des Lärms zu kommen, muss die Heckklappenverkleidung runter und die drei Schrauben (Schlüsselweite 13) des Wischergestänges gelöst werden. Vermutung: Irgendein Gelenk am Wischergestänge läuft trocken, doch Sprühöl brachte keinerlei Besserung. Irgendwann fällt auf, das Geräusch kommt aus direkter Nähe des Motors - und nach dem Lösen des goldfarbenen Mitnehmers, der sich gut mit einem Maulschlüssel von der Motorwelle hebeln lässt, quietscht es fröhlich weiter.
SKANDIX kann den Wischermotor liefern, auch einzeln ohne Gestänge, aber irgendwie bin ich nicht bereit, über 150.- € für eine Nachfertigung (3512391) oder gar mehr als 250.- € für das Originalteil (bei mir ist 3512310 verbaut) zu zahlen. Deshalb hier die Rettung des kleinen Antriebs.
Zwischen Motor und Gestänge war von der Seite betrachtet ein Spalt und auch abgebrochene Nieten zu sehen. Nach dem Lösen der drei (ebenfalls goldfarbenen) Schrauben (Schlüsselweite 10) lässt sich der Motor vom Gestänge abnehmen. Wegen der fehlenden Nieten löst sich ungewollt aber auch die Abdeckplatte rund um die Motorwelle. Dadurch hat das Zahnrad zu viel Spiel.

Aus der Abdeckplatte lassen sich die Reste der kaputten Nieten mit einem Stahlnagel herausschlagen, aus dem Motorgehäuse habe ich sie ausgebohrt - bzw. direkt durchgebohrt (3 mm) an den rot markierten Stellen. Dabei ist Vorsicht geboten, um nicht Kabel und Stecker anzubohren. An den gelben Pfeilen gibt es bereits 3 mm große Bohrungen. Mit Gewindeschrauben M3 aus dem Fundus (Länge leider nicht gemessen) wurde die Platte wieder am Motor befestigt. Die Schraubenköpfe müssen dabei in Richtung Motorwelle zeigen, schlicht aus Platzgründen.

Vor dem Einbau bekam die Nabe und die Lagerbuchse noch frisches Fett. Habe LM 47 dafür verwendet. Ob es was nützt, keine Ahnung, aber es wird zumindest nicht schaden. Der Mitnehmer des Gestänges wird auf die gezahnte Motorwelle gesteckt, eine Unterlegscheibe aufgelegt und dann mit einer Kegelbundmutter (Schlüsselweite 10) gehalten. Diese Mutter verträgt und braucht auch ordentlich Anzugsdrehmoment, sonst rutscht der Mitnehmer durch und die Zähne sind in kürzester Zeit blank geputzt, weil nur die Motorwelle dreht, aber nicht das Gestänge.
Wieder eingebaut sieht die Bastelei dann so aus und der Wischer läuft wieder leise.

drei Tage Dauerregen waren zu viel für den Heckwischer, er wurde immer lauter und blieb schließlich ganz stehen. Den Wischerarm abgenommen, läuft die Welle dann doch wieder, aber mit sehr hässlichen Geräuschen. Die Wischerlagerbuchse (9483187) konnte nicht schon wieder fällig sein, die war erst vor knapp zwei Jahren dran.
Um auf den Grund des Lärms zu kommen, muss die Heckklappenverkleidung runter und die drei Schrauben (Schlüsselweite 13) des Wischergestänges gelöst werden. Vermutung: Irgendein Gelenk am Wischergestänge läuft trocken, doch Sprühöl brachte keinerlei Besserung. Irgendwann fällt auf, das Geräusch kommt aus direkter Nähe des Motors - und nach dem Lösen des goldfarbenen Mitnehmers, der sich gut mit einem Maulschlüssel von der Motorwelle hebeln lässt, quietscht es fröhlich weiter.
SKANDIX kann den Wischermotor liefern, auch einzeln ohne Gestänge, aber irgendwie bin ich nicht bereit, über 150.- € für eine Nachfertigung (3512391) oder gar mehr als 250.- € für das Originalteil (bei mir ist 3512310 verbaut) zu zahlen. Deshalb hier die Rettung des kleinen Antriebs.
Zwischen Motor und Gestänge war von der Seite betrachtet ein Spalt und auch abgebrochene Nieten zu sehen. Nach dem Lösen der drei (ebenfalls goldfarbenen) Schrauben (Schlüsselweite 10) lässt sich der Motor vom Gestänge abnehmen. Wegen der fehlenden Nieten löst sich ungewollt aber auch die Abdeckplatte rund um die Motorwelle. Dadurch hat das Zahnrad zu viel Spiel.

Aus der Abdeckplatte lassen sich die Reste der kaputten Nieten mit einem Stahlnagel herausschlagen, aus dem Motorgehäuse habe ich sie ausgebohrt - bzw. direkt durchgebohrt (3 mm) an den rot markierten Stellen. Dabei ist Vorsicht geboten, um nicht Kabel und Stecker anzubohren. An den gelben Pfeilen gibt es bereits 3 mm große Bohrungen. Mit Gewindeschrauben M3 aus dem Fundus (Länge leider nicht gemessen) wurde die Platte wieder am Motor befestigt. Die Schraubenköpfe müssen dabei in Richtung Motorwelle zeigen, schlicht aus Platzgründen.

Vor dem Einbau bekam die Nabe und die Lagerbuchse noch frisches Fett. Habe LM 47 dafür verwendet. Ob es was nützt, keine Ahnung, aber es wird zumindest nicht schaden. Der Mitnehmer des Gestänges wird auf die gezahnte Motorwelle gesteckt, eine Unterlegscheibe aufgelegt und dann mit einer Kegelbundmutter (Schlüsselweite 10) gehalten. Diese Mutter verträgt und braucht auch ordentlich Anzugsdrehmoment, sonst rutscht der Mitnehmer durch und die Zähne sind in kürzester Zeit blank geputzt, weil nur die Motorwelle dreht, aber nicht das Gestänge.
Wieder eingebaut sieht die Bastelei dann so aus und der Wischer läuft wieder leise.

Zuletzt bearbeitet: