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Sondermodell: Volvo V70 T6 R-Design by HEICO SPORTIV
- Stärkstes jemals von Volvo angebotene Modell leistet 325 PS- Exklusive Sonderedition ist auf 100 Exemplare limitiert- Ab Sommer 2010 zum Preis von 70.193,00 Euro erhältlichSportbegeisterten Automobilliebhabern bietet Volvo jetzt einen außergewöhnlichen Kombi: den Volvo V70 T6 AWD R-Design by HEICO SPORTIV. Das stärkste jemals von Volvo in Deutschland angebotene Modell leistet 325 PS (239 kW) und wird ab Sommer 2010 in einer limitierten Sonderedition von nur 100 Exemplaren ausschließlich in der Lackierung Saphirschwarz metallic angeboten. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 70.193,00 Euro (inkl. 19% MwSt.) Der modifizierte Volvo V70 T6 wurde in Zusammenarbeit mit dem Tuning-Spezialisten HEICO SPORTIV realisiert. Dieser verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Veredlung und Leistungssteigerung von exklusiven Volvo Modellen und ist seit 2008 offizieller Partner der Volvo Car Germany GmbH. Neben der beeindruckenden Motorleistung und den überaus sportlichen Fahreigenschaften fasziniert das Editionsmodell durch zahlreiche exklusive Neuerungen beim Außendesign und beim Interieur.Der neue Volvo V70 T6 AWD R-Design by HEICO SPORTIV basiert auf dem Serienmodell mit dem überarbeiteten Reihen-Sechszylinder-Turbobenziner von Volvo mit 304 PS (224 kW). Die Leistungssteigerung durch HEICO SPORTIV auf 325 PS (239 kW) und ein maximales Drehmoment von 460 Nm, das im Drehzahlbereich von 2.100 bis 4.200 U/min zur Verfügung steht, erfolgt durch HEICO SPORTIV e.motion. HEICO SPORTIV e.motion steht für „efficiency in motion" und beschreibt ein zusätzliches Motorsteuergerät inkl. überarbeitetem Motormanagement. Scheinbar grenzenlose KraftreservenDank dieser technischen Aufrüstung profitieren die Kunden von einer spürbaren Leistungssteigerung und scheinbar grenzenlosen Kraftreserven. Der Volvo V70 T6 AWD R-Design by HEICO SPORTIV sprintet in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (elektronisch abgeregelt). Der Durchschnittsverbrauch beträgt 10,6 Liter auf 100 Kilometer (vorläufige Werte). Für perfekte Traktion auf jedem Terrain ist der Hochleistungs-Kombi serienmäßig mit dem permanenten Allradantrieb AWD (All Wheel Drive) ausgestattet. Zur Kraftübertragung kommt ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Geartronic-Funktion zum Einsatz.
HEICO Sportfahrwerk und exklusive DesignelementeFür überaus sportliche Fahreigenschaften sorgt darüber hinaus das HEICO Sportfahrwerk, das Sportdämpfer und -federn sowie eine Tieferlegung von 30 mm umfasst. Hinzu kommt ein 19-Zoll-Komplettradsatz mit Pirelli-Reifen der Größe 245/35 R19. Zum Lieferumfang gehört zudem ein Original Volvo R-Design Rädersatz im 18-Zoll-Format mit Pirelli-Winterreifen. Zu den weiteren exklusiven Ausstattungselementen zählt die HEICO SPORTIV Sportabgasanlage sowie ein spezielles Heckemblem.Die exklusiven Innenraumdetails mit dem HEICO SPORTIV Logo beinhalten den Aluminium-Doorpinset und Schalthebel aus einer Aluminium-/Lederkombination sowie eine Editionsplakette für das Armaturenbrett. Zudem erhält jeder Kunde eine maßgefertigte Tasche mit einem Liter Castrol Hochleistungs-Motoröl.Gleichzeitig beinhaltet das Paket einen Preisvorteil für den Kunden von 20 Prozent gegenüber den Einzeloptionen. Grundsätzlich sind die Einzeloptionen wie zum Beispiel das Sportfahrwerk auch getrennt bestellbar.Umfangreiches R-Design PaketDarüber hinaus verfügt das Editionsmodell über die typischen R-Design Ausstattungselemente. Dazu zählen unter anderem Türschweller und Stoßfänger in Wagenfarbe, ein ebenfalls in Wagenfarbe lackierter Dachspoiler, Außenspiegel-Gehäuse in matter Chrom-Optik, Chrom-Applikationen an den Einfassungen der Nebelscheinwerfer sowie eine automatische Niveauregulierung. Die exklusive Innenausstattung umfasst unter anderem die Sport-Leder-Polsterung in Anthrazit mit Quarz-Beige abgesetzten Konturen, R-Design Aluminium-Einlagen, das Multifunktions-Sport-Lederlenkrad mit seidenmatter Intarsie, Sport-Pedale sowie blau hinterlegte Instrumente.
Sieg beim 24h-Rennen 2010
Als erstes Team überhaupt erringt HEICO SPORTIV mit Bioethanol einen Klassensieg beim 24h-Rennen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife.
Nach exakt 24:06:45.623 Stunden überquerte der Volvo C30 von HEICO SPORTIV die Ziellinie: Als Sieger der Klasse „SP4T“ beim 38. ADAC 24h-Rennen Nürburgring und auf Platz 53 im Gesamtklassement der 197 gestarteten Teams.„Wir sind stolz und überglücklich, diesen ersten Sieg eines Bioethanol-Fahrzeuges erzielt zu haben“, erklärt HEICO SPORTIV-Geschäftsführer Holger Hedtke und ergänzt: „Dank einem zuverlässigem Volvo, tollen Reifen von Pirelli und dem leistungsfähigen E85-Kraftstoff CropPower85 von CropEnergies konnten wir 128 Runden schnell und zuverlässig zurücklegen.“Dies entspricht auf der rund 25 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife einer gefahrenen Strecke von exakt 3.248,4 Kilometern. Das ist die Distanz von Volvo in Göteborg (Schweden) zu Pirelli in Mailand (Italien) - und zurück!Zuverlässigkeit siegt.Das Rennen des Volvo C30 mit der Startnummer 122 war auffällig unauffällig. Von der Pole Position gestartet, überzeugte das eingespielte Fahrertrio um die HEICO SPORTIV-Mitarbeiter Patrick Brenndörfer, Frank Eickholt und Martin Müller mit konstanten Rundenzeiten und rangierte bis in die Morgenstunden im Bereich des 40. Gesamtranges. Ein grandioses Zwischenergebnis in einem Feld voller GT3-Sportwagen und Profirennfahrer. „Wir haben absolut keine technischen Probleme, das Auto läuft wie ein Uhrwerk“, erläutert der technische Leiter Felice Sgura. „Wir tanken alle anderthalb Stunden lediglich auf und wechseln planmäßig Fahrer und Reifen.“Selbst ein kleiner Defekt an der Antriebswelle im Morgengrauen konnte das eingespielte Team nicht beunruhigen. Der Wechsel war schnell erledigt und der HEICO Volvo nur kurz an der Box.Schließlich fuhr Patrick Brenndörfer vor 220.000 begeisterten Zuschauern an der Rennstrecke den Schlussturn und sicherte der HEICO SPORTIV Mannschaft nach 2006 den zweiten Klassensieg und für die Marke Volvo den fünften überhaupt.Abschließend Holger Hedtke: „Wir sind stolz, Green Racing dank innovativer Produkte von unseren Partnern Castrol, CropEnergies und Pirelli erneut erfolgreich in Szene gesetzt zu haben und freuen uns schon heute auf den Schlagabtausch mit namhaften Herstellern, Teams und Fahrern beim 24h-Rennen 2011.“
Generalprobe bestanden – Zweiter Platz für HEICO SPORTIV
Trotz Startunfall und Antriebswellenschaden konnte HEICO SPORTIV beim 35. DMV 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring den zweiten Platz sichern. 30 Sekunden hinter dem Klassenbesten.  Die wieder erstarkte Klasse „SP4T“ für Turbofahrzeuge bis 2.6 Liter Hubraum sorgte bei der 35. Auflage des DMV 4-Stunden-Rennen für spannende Unterhaltung. Das Zeittraining dominierten Patrick Brenndörfer und Martin Müller in Ihrem HEICO SPORTIV Volvo C30 powered by CropPower85. Mit einer Bestzeit von 9:24.373 Minuten (Durchschnittsgeschwindigkeit 155,4 km/h) distanzierte sich das HEICO SPORTIV Duo souverän von der Konkurrenz aus dem Hause Ford. „Es ist toll zu sehen, dass unsere Entwicklungen Früchte tragen. Das überarbeitete Fahrwerk harmoniert perfekt mit der neuen Konstruktion von Pirelli, sodass wir deutlich schneller als 2009 sind“, zeigt sich Patrick Brenndörfer nach dem Qualifying optimistisch. „Die Pole-Position ist der Lohn für die harte Arbeit der letzten Wochen“. Das Rennen begann jedoch gleich am Start mit einem Zwischenfall. Startfahrer Martin Müller geriet direkt bei der Anfahrt zur Nordschleife auf die Grasfläche und riss sich den Frontspoiler ab. „Ich war neben einem anderen Auto außen in der Kurve und musste ausweichen“, schildert er die Situation. „Ich musste ausweichen und hatte Glück, nirgendwo einzuschlagen.“  Die Folge: Starkes Untersteuern. Müller rettete sich mit weidwundem Auto über den ersten Turn und übergab nach sieben Runden an seinen Kollegen Brenndörfer. Der Frankfurter holte Runde um Runde auf den führenden Ford Focus von Stephan Wölflick und Urs Bressan auf und übergab den Bioethanol-Volvo zurück an Martin Müller. In der 19. Runden übernahm der Volvo C30 mit der Startnummer 258 schließlich die Führung, doch plötzlich tauchten Probleme auf. Müller rollte auf dem Grand-Prix-Kurs mit einem Defekt an der Antriebswelle aus. „Glücklicherweise war der Wagen der DMSB-Streckensicherung sofort zur Stelle und brachte mich direkt zur HEICO SPORTIV Box zurück“, erklärt Martin Müller. Die anschließende Reparatur der Antriebswelle erfolgte in rekordverdächtigen fünf Minuten, doch der Zeitverlust inkl. Einschleppen war zu groß. Das Team Wölflick übernahm wieder die Führung. Der Vorsprung schmolz zwar noch bis auf 30 Sekunden, doch am Ende belegten Brenndörfer/Müller den zweiten Rang hinter Wölflick/Bressan. Stimmen zum Rennen: Patrick Brenndörfer: „Wir verlassen den Nürburgring mit einem lachendem und einem weinenden Auge. Es ist schade, wenn man nach einer Distanz von vier Stunden und über 500 Rennkilometern so knapp geschlagen wird. Aber wir haben erneut bewiesen, dass unser Bioethanol-Volvo konkurrenzfähig ist und den Wettbewerbsvergleich mit Benzinmotoren nicht scheuen muss.“  Martin Müller: „Unter diesen Umständen müssen wir zufrieden sein. Toll ist, dass wir vor dem Ford Focus RS von Jari-Matti Latvala, dem Ford-Werksfahrer aus der Rallye Weltmeisterschaft und Sieger des letzten WM-Laufes, ins Ziel gekommen sind.“ Holger Hedtke (Teamchef): „Unsere primäre Zielsetzung war, die Effizienz des Volvo C30 zu steigern. Dies ist uns eindeutig gelungen und zeigt, welches Potenzial im E85-Kraftstoff CropPower85 von CropEnergies steckt.“ Damit ist die Generalprobe für das berühmte ADAC 24h-Rennen Nürburgring (15.-16. Mai) erfolgreich absolviert worden. Dort verstärkt Frank Eickholt das HEICO SPORTIV Team.
Weltpremiere des neuen Volvo C70 von HEICO SPORTIV auf dem 80. internationalem Automobil-Salon Genf
Weiterstadt. Erstmals präsentiert sich HEICO SPORTIV in Kooperation mit der Volvo Automobile (Schweiz) AG auf dem Automobil-Salon in Genf und zeigt die Neuauflage des Volvo C70.  Der neue Volvo C70 ist ein Fahrzeug mit vielen Qualitäten. Er ist aufregendes Coupé und schickes Cabrio zugleich. Und richtet sich dank skandinavischer Eleganz an Menschen mit höchsten Ansprüchen an Design und Individualität. HEICO SPORTIV ergänzt das umfangreiche Serienangebot und bietet die passenden Sahnehäubchen. „Unser Programm setzt dort an, wo das von Volvo endet. Es zeichnet sich durch Ergänzen, nicht durch Ersetzen, aus“, erklärt HEICO SPORTIV Geschäftsführer Holger Hedtke. Kompromisslos in Funktionalität und DesignEin Credo, mit dem sich HEICO SPORTIV dem Volvo C70 gewidmet hat. Der Frontspoiler aus leichtem und flexiblem Polyurethan-Kunststoff (PUR) fügt sich wie ein Originalteil in das Profil und sorgt für den sportlich-markanten, jedoch nicht aufdringlichen Auftritt. Klare, aussagekräftige Formen finden ihre Fortsetzung am Heck, wo Diffusor und Edelstahl-Abgasanlage mit vier runden und verchromten Endrohren eine harmonische Einheit bilden. Sound inklusive!  Während das Cabrio eher zum entspannten Cruisen einlädt, so verwandelt sich das Coupé auf kurvigen Landstraßen zum wahren Kurvenkünstler. Die Fahrwerksentwicklung von HEICO SPORTIV trägt beidem Rechnung und bietet – je nach Gusto – Sportfedern oder das straffere Sportfahrwerk an. Beide Optionen senken die Karosserie um 30 Millimeter ab und optimieren durch den tieferen Schwerpunkt das Handling. Abgerundet wird das „Driving-Package“ durch den HEICO SPORTIV Schmiederadsatz VOLUTION® X. in 9x20 Zoll. Das Schmiederad bietet im Vergleich zum Gussrad einen Gewichtsvorteil von 15-20% und ist die exklusive Krönung des HEICO SPORTIV VOLUTION® Felgenprogramms ab 18 Zoll. Für Menschen mit Sinn für kreative Handwerkskunst und zeitloses Design Auch bei der Inneneinrichtung des Volvo C70 setzt HEICO SPORTIV Akzente. In perfekter Handarbeit wurde feinstes Leder stilsicher in Szene gesetzt und an Armaturenbrett, Türverkleidungen und der Abdeckung des Metall-Klappdachs verarbeitet. „Ziel war es, den Charakter des Volvo C70 zu bewahren und das emotionale Potenzial weiter zu steigern“, erklärt Holger Hedtke. Design-Kooperation mit der ältesten, weltweit bekannten Möbelmarke THONETExklusives Highlight ist ein filigraner Holzschalthebel, der das erste Ergebnis der neuen Kooperation mit der Firma THONET darstellt. Die geschwungene Skulptur aus edlem Nussbaum zitiert durch ihre Leichtigkeit die Formensprache der frei schwebenden Mittelkonsole. Der Holzschalthebel wird in einer limitierten Auflage von Hand in einem aufwendigen und mehrstufigen Prozess gefertigt.  Zu sehen ist die Weltpremiere des Volvo C70 by HEICO SPORTIV in der exklusiven „Volvo S60 Lounge“ im Hotel Crowne Plaza gleich neben der Ausstellungshalle Palexpo des Automobil-Salons. Am offiziellen Volvo Stand in Halle 6 erhalten interessierte Personen eine genaue Wegbeschreibung zur „Volvo S60 Lounge“. YOUTUBE MOVIE
24 Stunden – Eine Entscheidung
HEICO SPORTIV präsentiert mit „24 Stunden – Eine Entscheidung“ den ersten aufwendig produzierten Motorsportfilm der Firmengeschichte. „24 Stunden - Eine Entscheidung“ zeigt emotionale und einmalige Aufnahmen aus der aktuellen Motorsportsaison von HEICO SPORTIV. Mittelpunkt des Motorsportfilms bilden Menschen, Maschinen und Mythen: Das Team, der HEICO HS3 Rennwagen auf Basis des Volvo C30, die legendäre Nürburgring-Nordschleife...
Neun Drehtage mit drei Kamerateams sorgten für über zwei Terabyte FullHD Daten und mehr als 35 Stunden Rohmaterial. Die Essenz daraus sind rund zehn Minuten pure Gänsehaut!
Für das Erlebnis in Kinoqualität wurden weder Kosten noch Mühen gescheut: In fünf Monaten Produktionszeit entstanden atemberaubende Luftaufnahmen aus 150 Metern Höhe und faszinierende Streckenbilder aus 15 Zentimeter Höhe – über dem Asphalt kauernd bei Tempo 265! Eine exakte Animation der Streckenführung, basierend auf Satellitenbildern und Laser-Höhenvermessungsdaten, runden die Inszenierung der HEICO SPORTIV Renneinsätze eindrucksvoll ab.
Erleben Sie „24 Stunden – Eine Entscheidung“. Den ersten Motorsportfilm von HEICO SPORTIV.
WEBSPECIAL
HEICO SPORTIV´s Kampf gegen Windmühlen
Das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2009 geht für HEICO SPORTIV in die Geschichte ein. Wie einst Don Quijote kämpfte HEICO SPORTIV am vergangenen Samstag gegen Windmühlen. Nach einer Renndistanz von sechs Stunden wurde das Fahrertrio Ulli Andree, Patrick Brenndörfer und Martin Müller dennoch mit dem zweiten Saisonsieg mit Bioethanolantrieb belohnt. 
Bereits das Zeittraining am Samstagmorgen begann mit einem Paukenschlag: Reifenschaden in der ersten „fliegenden Runde“. Dabei hatte Pilot Martin Müller Glück im Unglück. Mit viel Geschick gelang es ihm, das Auto im Streckenabschnitt „Döttinger Höhe“ bei Tempo 230 zu stabilisieren und sicher zur Box 33 zurückzuführen. Nach einer Notreparatur mit getaptem Frontspoiler und ohne Kotflügel setzte Ulli Andree mit 9:32.585 Minuten (Durchschnittsgeschwindigkeit 153,215 km/h) die Bestzeit. Dies entsprach Gesamtrang 63 im 188 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld.Das Rennen begann für Startpilot Patrick Brenndörfer aus der Boxengasse. „Wir mussten aufgrund des Reifenschadens den HEICO HS3 reparieren“, liefert Cheftechniker Felice Sgura die Erklärung dazu. Brenndörfer arbeitete sich im ersten Stint durch das Feld und übergab an Andree/Müller, die mit konstant schnellen Rennrunden das Feld weiter aufmischten. Auch zahlreiche Wetterumschwünge hinderten das Team nicht am Vorwärtsdrang. Mit Erfolg: Nach einer Renndistanz von vier Stunden übernahm man mit dem durch Bioethanol „CropPower85“ angetriebenen Volvo C30 die Führung in der Klasse „SP4T“ und belegte Gesamtrang 65. Ein Folgeschaden sorgte jedoch für ein abruptes Ende. Ein defekter Keilriemen zwang zur kurzen Reparaturpause im Bereich „Adenau“. Anschließend erfolgte eine neuerliche Aufholjagd, ehe die Meldung kam, dass der größte Konkurrent aus dem Hause Ford ausgefallen sei. „Wir hätten gerne aus eigener Kraft gewonnen und den Sieg nicht geerbt. Aber am Ende waren wir die Glücklicheren und haben verdient gewonnen“, abschließend Patrick Brenndörfer.
24h-Rennen Nürburgring: 2. Platz für HEICO SPORTIV
Der mit Bioethanol betankte Volvo C30 von HEICO
SPORTIV bestritt am vergangenen Wochenende das legendäre 24h-Rennen auf
dem Nürburgring und erreichte den zweiten Platz in seiner Klasse.
170
Teams nahmen eine der größten Herausforderungen im internationalen
Motorsport an und starteten beim 37. ADAC 24h-Rennen auf der
Nürburgring-Nordschleife. Erneut zeigte sich die "Grüne Hölle" von
ihrer berühmt-berüchtigten Seite und schonte weder Mensch noch
Material. Auch HEICO SPORTIV wurde nicht verschont. Immer wieder
ereilte das Team um die Piloten Ulli Andree (Köln), Patrick Brenndörfer
(Pfungstadt), Frank Eickholt (Bottrop) und Martin Müller (Griesheim)
Reifenschäden, die auf äußere Einflüsse zurückzuführen waren.
Patrick Brenndörfer übernahm direkt am Start Position
1, die von Müller, Eickholt und Andree zunächst verteidigt wurde. Nach
vier Rennstunden musste Ulli Andree einen unplanmäßigen Boxenstopp
einlegen, da ein spektakulärer Reifenschaden im Streckenabschnitt
"Pflanzgarten" bei weit über 200 km/h fast für einen Abflug sorgte. Mit
viel Routine und Fahrkönnen bracht Andree den "HEICO HS3" ohne
Leitplankenkontakt zurück an die Box. Nach schneller Reparatur ging es
mit schnellen Rundenzeiten an die Aufholjagd und in die Nacht. Gerade
diese Phase des Rennens ist besonders kritisch, schließlich ändern sich
die Sichtverhältnisse Runde um Runde und erfordern höchste
Konzentration und exzellente Streckenkenntnis.
Im Morgengrauen - oder mit anderen Worten nach einer
Renndistanz von 16 Stunden - sorgte ein aus den Vorschäden
resultierender Radlagerschaden für einen weiteren längeren Stopp und
vereitelte den anvisierten Klassensieg.
"Wir sind mit dem zweiten Platz dennoch zufrieden,
schließlich konnten wir eindrucksvoll beweisen, dass wir im wahrsten
Sinne des Wortes durch die "Grüne Hölle" gegangen sind und das Ziel mit
dem Biokraftstoff CropPower85 erreicht haben", abschließend HEICO
SPORTIV Geschäftsführer Holger Hedtke.
Posted on 25 May 2009 by Marius
DTM-Präsentation auf der "Kö"
Ein attraktives Showprogramm, satter Motorensound und faszinierende Rennfahrzeuge aller Epochen lockten 210.000 Zuschauern zur offiziellen Präsentation der DTM auf die Düsseldorfer "Kö". Mit dabei: HEICO SPORTIV´s Volvo 240 Turbo Gruppe A als Teilnehmer des ACAS Tourenwagen Revivals.

Neben den aktuellen Fahrzeugen der DTM waren vor allem die Rennwagen der „World of Race Cars“ ein echter Leckerbissen für alle Rennsportfans und sorgten für pure Begeisterung.
Als "Warm-up" für das "ACAS Tourenwagen Revival powered by Ring1.de" gaben u.a. drei Mercedes-Benz 190E und der Volvo 240 Turbo Gruppe A von HEICO SPORTIV richtig Gas. Originalfahrzeuge, mit denen füher bernd Schneider, ellen Lohr oder Jörg van Ommen im Siege kämpften. Oder gar die Gesamtwertung der DTM gewannen, wie der Schwede Per Stureson 1985 im Volvo 240 Turbo Gruppe A.
Diese und über vierzig weitere ehemalige DTM-Fahrzeuge werden sich am 1. und 2. Mai beim "ACAS Tourenwagen Revival powered by Ring1.de" auf dem Nürburgring einfinden, bei der Rückkehr in die "Grüne Hölle". Weitere Informationen: www.tourenwagen-revival.de
Einsamer Klassensieger
Bei schwierigsten Wetterbedingungen fuhren Patrick Brenndörfer und Martin Müller mit dem "HEICO HS3 Bioethanol" souverän ins Ziel des 34. DMV 4-Stunden-Rennen und sicherten HEICO SPORTIV den 5. Klassensieg der Firmengeschichte.

„Wir sind überglücklich, den HEICO HS3 Bioethanol bei diesen widrigen Bedingungen unversehrt ins Ziel gebracht zu haben. Auch wenn die „SP4T“ heute nicht stark besetzt war, ist ein Klassenerfolg in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring keine Selbstverständlichkeit“, gibt Patrick Brenndörfer nach dem Rennen zu Protokoll.
Neue Klasseneinteilung Seit dieser Saison müssen Fahrzeuge mit Bioethanol in der „normalen Klasse“ für Turbobenzinmotoren antreten. „Dies ist insofern zu begrüßen, da wir das Potenzial unseres CropPower85 Kraftstoff im echten Wettbewerbsumfeld mit Benzinmotoren aufzeigen können und keine Sonderbehandlung genießen“, erklärt Martin Müller. Und ein Vergleich zur letztjährigen Biodiesel-Konkurrenz aus der neuen Diesel-Klasse ist ja trotzdem erlaubt. „Die haben wir heute auch geschlagen“, fügt er lächelnd hinzu…
Freude am Fahren dank Biopower und gute Reifen von Pirelli, dass belegen auch andere Fakten: Gesamtrang 57 von insgesamt 182 Startern und Rundenzeiten auf dem Niveau des neuen BMW M3 GT4, gefahren von Tourenwagenweltmeister Andy Priaulx. „Wir sind zufrieden, schließlich starteten wir nur von Platz 91“, kommentiert Teamchef Andreas Hoffmann. Noch zehn Minuten vor Trainingsende befand sich das Team auf einem hervorragenden 35. Gesamtplatz, ehe man auf abtrocknender Strecke einen Tick zu früh auf Slicks setzte und nach hinten durchgereicht wurde.
Spektakulärer Start Der Start zum 4-Stunden-Rennen erfolgte auf trockener Strecke, ehe einsetzender Regen die Nordschleife in die sprichwörtlich „Grüne Hölle“ verwandelte. „Für uns war das ein Vorteil, da wir an Vorder- und Hinterachse mit unterschiedlichen Reifen gefahren sind. Ich konnte im letzten Rundendrittel locker zehn Konkurrenten überholen“, zeigte Brenndörfer hoch erfreut. Nach zehn Runden auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife übernahm Martin Müller das Steuer des Volvo C30 T5, um anschließend mit konstant schnellen Rundenzeiten sicher ins Ziel zu fahren.

Großes Potenzial Einmal mehr konnte HEICO SPORTIV mit dem erfolgreichen Abschneiden das Potenzial des HEICO HS3 powered by Bioethanol aufzeigen. Konstant schnelle Rundenzeiten, eine eingespielte Boxencrew und ein zuverlässiges Fahrzeug sind beste Voraussetzungen für ein gutes Gesamtergebnis beim 37. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring (23.-24. Mai 2009).
HEICO SPORTIV gibt Gas – mit Bioethanol
„Volle Kraft voraus“ lautet das Motto von HEICO SPORTIV für das kommende Motorsportjahr. Neue Partner und ein weiter entwickelter Volvo C30 T5 sind vielversprechende Zutaten für eine erfolgreiche Saison 2009. 
Seit 2007 gilt Volvo Veredler HEICO SPORTIV als Pionier beim Einsatz von alternativen Kraftstoffen im Motorsport. Zwei Klassensiege im Rahmen der Deutschen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) sind der Beweis für das Potenzial von Bioethanol im Motorsport.
HEICO SPORTIV setzt auch 2009 auf diese Vorreiterrolle und startet erneut mit Bioethanol als Alternative zu fossilen Kraftstoffen „Das Reglement wurde dahingehend geändert, dass es die Klasse für „Alternative Kraftstoffe“ nicht mehr gibt. Dieses Jahr müssen wir uns in der Turboklasse gegen hochkarätige Konkurrenz durchsetzen“, erklärt Andreas Hoffmann, Teamchef von HEICO SPORTIV. Neue Partner bei HEICO SPORTIV Ein ambitioniertes Ziel, das von CropEnergies, einem Tochterunternehmen der Südzucker-Gruppe, unterstützt wird. CropEnergies ist einer der führenden europäischen Hersteller von Bioethanol und neuer Kraftstoffpartner von HEICO SPORTIV. Mit dem Qualitätskraftstoff CropPower85 ist CropEnergies der führende Anbieter auf dem deutschen Markt für E85. Dabei handelt es sich um ein Bioethanol-Benzin-Gemisch mit einem Bioethanol-Anteil von bis zu 86 %. „Durch die Kooperation mit HEICO SPORTIV wollen wir zeigen, dass Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen nicht nur ein klimaschonender, sondern auch ein sehr leistungsfähiger Kraftstoff ist. Wir hoffen, durch unsere Zusammenarbeit CropPower85 bekannter zu machen und die Verbreitung dieser attraktiven Alternative zu fossilem Kraftstoff zu steigern”, sagt Dr. Marten Keil, Leiter Business Development & Communication, zur Kooperation mit HEICO SPORTIV. Mit Pirelli stößt ein weiterer starker Partner dazu. „Die neue Partnerschaft mit HEICO SPORTIV freut mich persönlich ganz besonders, denn zwischen uns gibt es viele Gemeinsamkeiten“, erklärt Michael Borchert, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Pirelli Deutschland. „Sowohl HEICO SPORTIV als auch Pirelli setzen auf Höchstleistung bei maximaler Sicherheit und sind überzeugt davon, dass Sportlichkeit und Umweltfreundlichkeit kein Widerspruch sein muss.” Dritter neuer Partner ist der IT-Dienstleister KOGIT aus Darmstadt. Ferner wird das ”Projekt GREEN RACING” von der Basler Versicherung, Eibach Federn der Volvo Auto Bank und weiteren Systempartnern aus dem Volvo Umfeld getragen. Pilotiert wird der ”HEICO HS3 Bioethanol” auf Basis des Volvo C30 T5 von einem Trio aus HEICO SPORTIV-Mitarbeitern, das in dieser Konstellation seit 2004 erfolgreich besteht: Patrick Brenndörfer (Public Affairs), Frank Eickholt (Produktentwicklung) und Martin Müller (Produktentwicklung) greifen ins Volant. 
Kontinuität bei der Fahrzeugentwicklung Mit dem Klassensieg beim ”33. DMV Münsterlandpokal” auf dem Nürburgring im vergangenen Oktober setzte HEICO SPORTIV bereits eine Duftmarke, doch zahlreiche Weiterentwicklungen dürften aus dem Volvo C30 einen noch schnelleren Rennwagen machen. Der 2,4 Liter Fünfzylinder-Turbomotor wurde aufgrund von Reglementsänderungen neu abgestimmt und leistet trotz vorgeschriebenem Airrestrictor nun 10 PS mehr. Darüberhinaus konnte die Effizienz des Ethanoltriebwerks durch eine Verbrauchsoptimierung um ca. 8% weiter verbessert werden. Für die schlupffreie Umsetzung der 350 Pferdestärken und 530 Nm Drehmoment sorgt eine neu entwickelte Differenzialsperre.
Effiziente Aerodynamik Umfangreichste Neuerung ist der überarbeitete HEICO SPORTIV Bodykit. Um die breiteren Pirelli-Slicks aufzunehmen wuchs der HEICO HS3 um 40 Millimeter in die Breite, Front- und Heckschürze wurden neu gestaltet. Ergänzt wird das Aerodynamikpaket durch die im Windkanal perfektionierte Unterbodenverkleidung des Modells Volvo C30 DRIVe. Die Zielsetzung für 2009 ist klar definiert: HEICO SPORTIV strebt den ersten Klassensieg mit Bioethanol beim berühmten 24h-Rennen auf dem Nürburgring (21.-24. Mai 2009) an. Erster Start ist veim VLN-Rennen am 18.04.2009.
Volvo XC60 von HEICO SPORTIV in Autozeitung
Der Volvo XC60 von HEICO SPORTIV tritt mit einem 210 PS starkem Fünfzylinder-Turbodiesel zum Tuning-Test an. „Wow, ist das eine neue Sportversion?“, fragt mich der Tankwart an der Zapfsäule. Die Frage ist berechtigt, denn der Sportanzug des Volvo XC60 sitzt perfekt – mit passgenauen Spaltmaßen wie aus der Serienfertigung. Die Form des Schweden hat HEICO nicht verändert, sondern unter sportlichen Gesichtspunkten formvollendet. Schürzen und Schweller ragen nicht übertrieben weit nach unten, und die Heckschürze beherbergt einen Diffusor, der von jeweils zwei ovalen Endrohren flankiert wird. Kleine Luftein- und auslässe setzen vorn und hinten weitere athletische Akzente. Das ist Tuning der edlen Sorte. Im Innenraum hält sich HEICO an das, was Volvo mit der Top-Ausstattung Summum bereits liefert. Nur die Alu-Pedalerie (150 Euro), der Schaltknauf (85 Euro) und die schwarzen Fußmatten (93 Euro) tragen das HEICO-Emblem.FAHRLEISTUNGS-PLUSAuf dem Papier machen die 25 Extra-PS nicht sehr viel her, doch das Ergebnis für günstige 70 Euro pro Zusatz-PS ist eindrucksvoll: Im Test sprintet der HEICO XC60 von null auf 100 km/h 1,1 Sekunden schneller als das 185 PS starke Serienauto und blieb sogar eine Zehntelsekunde unter der Angabe von HEICO (8,5 s). Die Leistungsentfaltung ist aus dem Drehzahlkeller heraus harmonisch, der Klang des Fünfzylinder-Diesels ein Genuss. Damit die Power noch besser zu hören ist, arbeitet HEICO derzeit am passenden Auspuff-Sound. Sportbremsen sollen ebenfalls folgen – im Test waren die Werte jedoch schon mit den Standart-Stoppern sehr gut. Auch der Verbrauch von 8,7 Litern kann sich sehen lassen. Kleines Manko: Die 30 Millimeter kürzeren Federn fördern Fahrdynamik und Optik – besonders mit 20-Zöllern für 4400 Euro, den Komfort auf grob geflickten Straßen aber nicht. Vier Punkte im Gesamtergebnis zeigen jedoch der XC60 aus dem HEICO-Trainingslager ist richtig gut in Form.
HEICO SPORTIV auf der E-world
Weiterstadt. HEICO SPORTIV präsentiert vom 10. bis 12. Februar gemeinsam mit der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) das Thema „Green Racing“ im Rahmen der Sondershow „Energie und Mobilität“.

Vom 10. bis 12. Februar 2009 öffnet die neunte E-world energy & water in Essen ihre Tore. Über 450 Aussteller aus 20 Ländern werden zur Leitmesse der europäischen Energie- und Wasserwirtschaft erwartet. Die E-world ist die zentrale Kommunikationsplattform für die europäische Energie- und Wasserwirtschaft. Wichtige Themen der Messe sind u.a. Energiebeschaffung und Energiehandel, Erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit sowie Energie & Mobilität.
Das Thema Energie & Mobilität bildet einen besonderen Schwerpunkt auf der E-world 2009. Unter dem Motto "GREEN RACING" präsentieren Volvo-Veredler HEICO SPORTIV und die VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) einen innovativen Renntourenwagen auf Basis des Volvo C30, der mit Bioethanol E85 angetrieben wird. Mit inzwischen zwei Siegen in der Klasse für "Alternative Kraftstoffe" hat HEICO SPORTIV bewiesen, dass schon heute Konzepte auf Basis nachwachsender Rohstoffe im harten Wettbewerbsumfeld des Motorsports konkurrenzfähig sind.
Ideale Plattform solcher Ideen bietet die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Zehn Mal im Jahr starten im Schnitt 193 Teams auf der 24,4 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Die Fahrzeugeinteilung erfolgt in über 30 verschiedene Klassen, je nach Bauart des Fahrzeuges. Eine extra für "Alternative Kraftstoffe" ausgeschrieben Klasse gibt es seit über zehn Jahren.
HEICO SPORTIV startete erstmals 2007 mit Bioethanol, einem Engagement mit Signalwirkung. Beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 2007 erzielten die Piloten Patrick Brenndörfer und Martin Müller vor über 46.000 begeisterten Zuschauern den ersten Sieg eines Rennwagen mit Bioethanol.
2009 startet HEICO SPORTIV mit dem Volvo C30 T5 in der Langstreckenmeisterschaft und dem 24h-Rennen Nürburgring. Angetrieben wird der Fronttriebler von einem 350 PS starken Turbomotor mit 2,5 Liter Hubraum und fünf Zylindern.
Bioethanol wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, die CO2-Bilanz eines E85-Motors ist nahezu neutral. „Das Motorsportengagement ist ein fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie und hilft enorm, Know-how, etwa im Bereich der Alternativen Kraftstoffe, auf- und auszubauen“, ergänzt Brenndörfer. Erste Serienfahrzeuge mit Ethanolmotor, wie etwa der Volvo V70 und S80 2.5FT, werden in Kürze in Verbindung mit HEICO SPORTIV Leistungssteigerung verfügbar sein.
HEICO SPORTIV ist der weltweit führende Anbieter für exklusives Volvo-Zubehör mit Sitz in Weiterstadt, Deutschland. HEICO SPORTIV ist offiziell „recommended by Volvo Car Germany“, “recommended by Volvo Car Switzerland” und „recommended by Volvo Cars Overseas Corporation“. Der Vertrieb erfolgt weltweit über Vertragspartner, in Deutschland über das Volvo Händlernetz. Weitere Informationen finden sich unter www.heicosportiv.com
Mit Alkohol zum Sieg

Weiterstadt/Nürburgring. HEICO SPORTIV gewann vergangenen Samstag die Klasse für Alternative Kraftstoffe in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Dies ist bereits beim zweiten Start der erste Klassensieg des durch Bioethanol betriebenen Volvo C30.
Damit zeigte HEICO SPORTIV erneut das Potenzial des aus Biomasse gewonnen Treibstoffes von Brüggemann Alcohol auf. Und das in einer Klasse, die von ähnlich starken Dieselfahrzeugen dominiert wird. „Wir haben den Volvo C30 T5 seit dem letzten Rennen weiterentwickelt und verfügen nun über eine Leistung von 350 PS“, erklärt Teamchef Andreas Hoffmann und ergänzt: „Zu unseren Vorteilen gehört das hervorragende Handling des C30, nachteilig wirkt sich die geringere Reichweite aus“.
Diese ist auf die spezifische Eigenschaften von Bioethanol zurückzuführen. Der Volvo muss nach acht Runden betankt werden, während die Dieselkonkurrenz erst einige Runden später zum Boxenstopp kommt. Auf die Renndistanz von vier Stunden umgelegt bedeutet dies einen kompletten Service mehr. Demnach hat eine perfekte Strategie oberste Priorität.
Das verregnete Zeittraining entschieden Luca Ludwig und Henning Meyersrenken (BMW) für sich, die HEICO SPORTIV-Mitarbeiter und Rennpiloten Patrick Brenndörfer und Martin Müller platzierten den Volvo C30 auf dem dritten Klassenrang. Der Start zum „33. DMV Münsterlandpokal“ erfolgte auf abtrocknender Strecke. Brenndörfer und Müller setzen auf Slicks und fuhren planmäßig ihre Turns, Team und Fahrer überzeugten mit schnellen Boxenstopps und konstanten Rundenzeiten. Auf der Strecke sorgten zahlreiche Ölspuren und Unfälle für reichlich Action. Auch die Mannschaft von HEICO SPORTIV blieb nicht verschont, ein unplanmäßiger Boxenstopp kurz vor Schluss sorgte noch einmal für große Aufregung.
Nach dem kurzen Zwangsstopp blies Brenndörfer zur Schlussattacke und überholte in der vorletzten Runde den führenden BMW 335d von Steiner/Guttroff/Beckers. Dies war der Schlüssel zum Sieg, den sich HEICO SPORTIV mit einem Vorsprung von 45 Sekunden sicherte. Obendrein erzielte der mit Toyo Tires bereifte Volvo C30 mit 9:35.091 Minuten die beste Rundenzeit auf der 24,4 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Sprintstrecke und Nordschleife, die HEICO SPORTIV jemals fuhr.
”Wir sind sehr stolz darauf, den erste Sieg des Volvo C30 in Deutschland erzielt zu haben und konnten nach unserem Sieg beim 6h-Rennen 2007 erneut das Potenzial von Bioethanol bei Langstreckenrennen beweisen”, abschließend Teamchef Andreas Hoffmann.
Weitere Informationen finden sich unter www.heicosportiv.com
Posted on 27 Oct 2008 by Marius
Motorschaden kostet PSR Volvo S60 möglichen Sieg

Zu Beginn des letzten Saisondrittels in der Deutschen
Langstrecken-Meisterschaft schrammte das PSR Volvo Team nur mit Pech
an einem möglichen Sieg vorbei. Ein Motorschaden riss Ulli
Andree in Führung liegend aus dem Rennen.
PSR
Volvo griff für das 25 Meilen-Rennen wieder auf die 2,5
Liter-Version des Volvo S60 zurück. Ulli Andree erzielte mit dem
Göteborger Fünfzylinder in der Qualifikation die überlegene
Pole Position in der Klasse – mit einer Rundenzeit, die nur
unwesentlich unter der absoluten Bestmarke lag, die je ein Volvo auf
der Nordschleife erzieilt hat.
Auch
im Rennen stellte Andree das Potenzial eindrucksvoll unter Beweis.
Der Kölner ging vom Start weg in Führung und konnte sich
rasch von seinen Verfolgern absetzen. Doch im Laufe seines Törns
verabschiedete sich der Motor. „Bei der Anfahrt zum Schwedenkreuz
ist der Motor zäh geworden und hat sich rau angehört. Ich
habe noch versucht auszukoppeln – aber da ist er auch schon
ausgegangen“, bedauert Andree. „Von der reinen Performance des
Autos her hätten wir das Rennen gewinnen können.“
Posted on 12 Oct 2008 by Marius
6h-Rennen Nürburgring
Beide Volvo von HEICO SPORTIV erreichten vergangenen Samstag
unter schwierigsten Wetterbedingungen nicht nur die schwarzweiß
karierte Flagge, sondern auch das selbst gesteckte Ziel beim
prestigeträchtigen 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf dem Nürburgring.
 Die
legendäre Nordschleife des Nürburgring zeigte sich erneut von Ihrer
launischen Seite. Ölspuren, Wetterumschwünge und permanent wechselnde
Streckenbedingungen forderten Fahrer und Teams gleichermaßen. So
verwundert es auch nicht, dass von 207 gestarteten Fahrzeugen nur 133
das Ziel sahen.
Darunter zwei Volvo - powered by Bioethanol
”BioFormula85”- von HEICO SPORTIV. Während der Vorjahressieger HEICO
HS4 ODIN (Volvo S40) trotz einjähriger Pistenabstinenz als
Klassenfavorit gehandelt wurde, stand mit dem HEICO HS3 erstmals ein
Volvo C30 in der Startaufstellung der populären Deutschen
Langstreckenmeisterschaft.

Der Start erfolgte auf feuchter Strecke. Brenndörfer
konnte im HS3 bereits auf den ersten Kilometern die Lücke zu Müller im
HS4 schließen, im Anschluss flogen beide von Toyo Tires bestückten
Volvo im Formationsflug durch das Feld. ”Innerhalb der ersten drei
Runden kämpften wir uns über 30 Plätze nach vorne, das hat richtig Spaß
gemacht und zeigt eindrucksvoll, wie schnell die Autos sind”, zeigte
sich Brenndörfer nach seinem ersten Turn begeistert.
Der Vorwärtsdrang wurde jedoch durch eine gebrochenen
Getriebehalterung abrupt gestoppt. ”Ein Pfennigsartikel, der in der
Serie 300.000 Kilometer problemlos hält”, war HEICO SPORTIV
Geschäftsführer Holger Hedtke erstaunt. Nach kurzer Reparatur ging es
weiter, der HS3 lief wie sein ”Bruder” wie ein Uhrwerk. Eines der zahlreichen Opfer: der nach überzeugender
Fahrt auf Podiumskurs liegende HEICO HS4 ODIN. Überraschend
einsetzender Regen erwischte Patrick Brenndörfer auf der Zielgeraden,
als dieser gerade die Boxeneinfahrt passierte. ”Das war schlicht Pech,
der Weg zur Box war lang und hat sehr viel Zeit gekostet”.
 Am Ende waren immerhin die Klassenränge vier und fünf
und vor allem zwei Zielankünfte zu verzeichnen. ”Wir sind für den
ersten Doppelstart unserer Historie sehr zufrieden und haben unsere
Ziele erreicht. Wir konnten bewiesen, dass der brandneue Volvo C30 ein
geeignetes Basisfahrzeug für Langstreckenrennen ist und dass unser
Konzept mit Bioethanol-Motor sehr viel Potenzial hat. Und der
Formationsflug am Start des Rennens hat Lust auf Mehr gemacht”,
abschließend Holger Hedtke.
40 Minuten fehlen an sechs Stunden – und am Sieg

Um Haaresbreite verfehlte der PSR Volvo S60 mit Ulli Andree/Ulli Packeisen/André Lips/Remo Lips beim prestigeträchtigen Sechs-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring den möglichen Sieg. Am Ende dauerte der heimliche Saisonhöhepunkt der DLM 40 Minuten zu lang. Der Samstagnachmittag in der Eifel stand im Zeichen wechselhaften Wetters. Ulli Andree ging von der Pole Position seiner Klasse aus in Führung und konnte den Vorsprung nach und nach immer weiter ausbauen. Der Kölner war im Starttörn mit Slicks unterwegs, während seine direkten Kontrahenten auf Intermediates oder Regenreifen gesetzt hatten – und daher schon früh ihre ersten außerplanmäßigen Stopps einlegen mussten. Andree zog dagegen souverän seine Runden und baute die Führung aus. Bis zum ersten Boxenstopp holte er einen Vorsprung von zwei Minuten heraus. André Lips konnte im zweiten Törn die Führung zunächst noch weiter manifestieren. „Aber dann“, erinnert sich Teamchef Danny Berk, „gingen die Wetterkapriolen los, und wir haben uns ein wenig verhaspelt und daher gegen Mitte des Rennens viel verloren.“ Lips und Packeisen, der auf Slicks unterwegs war, mussten ihre Törns früher als geplant beenden, um andere Reifen aufzuziehen. Auch Remo Lips musste am Ende nach vier Runden noch einmal die Bereifung – von Regenreifen auf Slicks – wechseln, ehe er zu seinem Endspurt ansetzen konnte. Trotzdem schafften es die PSR-Piloten, ihren Volvo S60 auf der zweiten Stelle zu halten – immer auf Schlagdistanz zum Führenden. Im letzten Törn musste der Spitzenreiter nochmal an die Box, während Remo Lips Runde um Runde massig Zeit gutmachte. „Wahrscheinlich hätte es gereicht, wieder in Führung zu gehen, wenn der Führende seinen letzten Stopp absolviert hätte“, rechnete Berk vor. „Aber dann hat uns 40 Minuten vor Schluss ein kapitaler Motorschaden ereilt und alle Sieghoffnungen zunichte gemacht.“
Posted on 21 Jul 2008 by Marius
Volvo S80 HPC von HEICO SPORTIV in sport auto 7/08
Schweden ist Silber  Nach seinem Auftritt auf der Sema-Show in Las Vegas macht der mit Bioethanol betriebene HEICO-Volvo S80 T6 HPC nun anderweitig von sich reden: bei seiner exklusiven Ausfahrt auf der Nordschleife. Echtheit ist in diesem Glanz und Gloria zweitrangig. Auf dem alljährlichen Tuning-Highlight in den USA, der Sema-Show, ist Show and Shine die ganze Miete. Wenn schon mindestens 95 Prozent der von den Messe-Schönheiten ausgestellten Oberweiten aus der Retorte stammen, ist es auch mit der Habhaftigkeit der automobilen Prezision nicht besonders weit her. Meist verschwinden die von Hand angefertigten Einzelstücke nach dem glamourösen Auftritt auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung. Der von Volvo-Haustuner HEICO SPORTIV auf Kiel gelegte S80 T60 High Performance Concept wählt hingegen den konträren Weg. Der letztjährige Sema-Star gibt sich die besondere Ehre, von der Glitzerwelt Nevadas in die harte Realität der Eifel zu wechseln. Dabei wirkt der Brückenschlag vom Glamour-Strip in die Grüne Hölle zunächst befremdlich. Inmitten der dunklen Schluchten zwischen den Eifelwäldern schneidet sich ein chromatisierter Schwedenstahl seine Schneise. Ein dumpf brummelnder Silversurfer reitet auf den Wogen zwischen Flugplatz, Schwedenkreuz und Hohe Acht. Den Aufräumtrupps nach der 24-Stunden-Schlacht am Ring offenbart sich ein paradoxes Bild. Tatsächlich ist der umfangreich modifizierte S80 T6 aber alles andere als ein ungelenker Poser, auch wenn seine Erbauer um einen äußerst pfleglichen Umgang mit ihm flehen. Die siebenschichtige, metallisch anmutende Lackierung sei doch bitte zu hüten wie ein Augapfel. „Der ganze Lackierprozess hat mehr als zwei Wochen gedauert. Schäden oder Kratzer sind nicht so einfach auszubessern", beschwört Heico-Chef Holger Hedtke. Versprochen: Windschattenduelle oder gar Kiesbettbekanntschaften werden gemieden. Eitelkeit trifft auf raue Natur, wenngleich sich auch diese Gegensätze anzuziehen scheinen. Zielstrebig stürzt sich der High Performance Concept durch die kurvige Aufgabenstellung in der Hatzenbach. 40 Millimeter kürzere Sportfedern und die darauf abgestimmten Stoßdämpfer drücken die allgegenwärtigen Bodenwelle gekonnt weg. Außen hui und innen hui – das Einzelstück zeigt durchaus technische Größe. Einen turbogeladenen Sechszylinder beispielsweise, der die wuchtige Fuhre mit links die Quiddelbacher Höhe hinauftreibt. Anstatt der ursprünglichen 285 PS schieben nun deren 350 an. Aus den einstigen 400 Newtonmeter ist ein maximales Drehmoment von 520 Nm entwachsen. Und das alles auch noch vermeintlich umweltfreundlich, da sich der in die glänzende Schale gewandete Schwede nun Bioethanol (E 85) in die Einspritzdüsen presst. Es lässt sich also sauber, zügig und standesgemäß reisen, auch durch die Haken im Adenauer Forst. Dank der im Gegensatz zur Serie stärker konturierten vier Einzelsitze, die nunmehr einen vernünftigen Seitenhalt bieten. Hinab in Richtung Metzgesfeld mit dem Ansatz des Gedankens, dass man sich nun auch mal ein Stück chauffieren lassen könnte, anstatt selbst am umgestalteten Automatik-Wählhebel zu werkeln. Ganz gediegen in der zweiten Reihe, versteht sich, wo die Gurte, die Nähte und der Teppichboden farblich mit dem in Mystic Blue fein verlegten Leder verschmelzen. Der Blick streift über die bis in die Rückbank verlängerte, scheinbar frei schwebende Mittelkonsole aus silberner Kohlefaser.  Ein kurzer Gedanke noch an die darunter versteckte Steuerung des Rear Seat Entertainment Systems, bevor die kleinen Spoilerflaps der umgestalteten Frontschürze in die Anbremszone für Wehrseifen eindringen. Der harsche Tritt aufs Bremspedal hat überzeugende Konsequenzen. Die Sechskolbenzangen und die wuchtigen, gelochten Scheiben der vorderen Bremsanlage sind keineswegs nur Blender für die Showbühne. Im Gegensatz allerdings zu den als Einzelanfertigung elegant in die Hechschürze integrierten Endrohren, aus denen ein dumpfes Heulen strömt, als sich der Heico-T6 den Kesselchen-Anstieg hinaufbohrt und sich kurz darauf gekonnt ins Karussel stürzt. Trotz oder gerade wegen der in Handarbeit modellierten Kotflügelverbreiterungen knarzen die 255 Millimeter breiten Contis auch auf der Betonrüttelpiste nicht in den Radhäusern. Hohe Acht, Wippermann und kurz zum Gruße Brünnchen, zwei kleine Sätze über die Pflanzengarten-Rampen – die Gewchtsersparnis der 9x20 Zoll großen Schmiedefelgen scheint spürbar. Die Heckspoilerlippe verlässt den Schwalbenschwanz, das LED_Tagfahrlicht blinzelt der Döttinger Höhe entgegen. Dann ist Schluss, der Beweis erbracht, dass der Heico S80 HPC beides beherrscht – Show und Sein. Jochen Übler in Sport Auto, Heft 7/2008
Neuer Zweiliter Volvo S60 zeigt viel Potenzial

Der
neuerdings mit einem Zweiliter-Motor ausgestattete Volvo S60 des
PSR-Teams von Danny Berk zeigte beim fünften Lauf der Deutschen
Langstrecken-Meisterschaft seine Muskeln: Ulli Andree drehte in der
Qualifikation die schnellste Runde, die je ein Volvo auf der
Nordschleife fuhr; im Rennen lief der Göteborger Vierzylinder
auf Platz 2 ein – und all das bei seinem erst dritten Einsatz.
Die
SP3-Klasse innerhalb der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft hat
einen neuen Sieganwärter: Den Volvo S60, den das Team von Danny
Berk im Laufe dieses Jahres von 2,5 auf zwei Liter Hubraum umgerüstet
hat.
Am
Samstag bestritten Ulli Andree, Remo Lips und André Lips mit
dem umgebauten Volvo dessen dritten Einsatz. Andree stellte den
Vierzylinder mit einer Rundenzeit von 9.13,450 Minuten auf die Pole
Position der Klasse. „Das war eine neue Volvo Rekordrunde auf der
Nordschleife“, freute sich der Kölner. „Und dabei hat sich
im Cockpit auch noch alles sehr gut und sehr locker angefühlt.
Wenn wir weiter konsequent an der Abstimmung arbeiten, können
wir aus diesem Konzept sicher noch mehr rauskitzeln.“
Andree
fuhr den Starttörn und übernahm vom Fleck weg die Führung.
Er wurde allerdings über die gesamten ersten zehn Runden von
einem Honda S2000 und einem Kissling-Opel aufs härteste
gefordert. Nach zehn Runden übergab er als Spitzenreiter an Remo
Lips. Der Zürcher teilte sich mit seinem Bruder André den
Rest des Rennens. Über die Distanz konnten die beiden
Eidgenossen die Spitzenposition, die Andree herausgefahren hatte,
zwar nicht verteidigen – liefen aber als Zweite ihrer Klasse ein.
Teamchef
Danny Berk zog nach dem ersten Podestplatz beim erst dritten Einsatz
ein positives Fazit. „Der Schritt, den Motor umzurüsten, hat
sich als goldrichtig erwiesen“, strahlte der Adenauer. „Wir haben
gezeigt, dass wir mit diesem Konzept um Siege mitfahren können.
Wir müssen noch etwas an der Reifennutzung arbeiten. Wir
springen derzeit noch zwischen zwei Mischungen hin und her. Für
die härtere Mischung müssen wir noch ein Set-Up finden, mit
dem sie über Distanz weniger abbauen. Aber das ist der normale
Prozess, wenn man sich auf ein neues Auto einschiessen muss.“
Posted on 05 Jul 2008 by Marius
PSR-Vovo S60 mit Ulli Andree in hart umkämpfter Klasse SP3 in Training und Rennen vorne
In
seinem erst zweiten Rennen mit dem neuen Zweiliter-Motor holte Ulli
Andree im PSR-Volvo S60 nicht nur die Pole-Position in der
traditionell hart umkämpften Klasse der Spezial-Tourenwagen und
-GT bis zwei Liter Hubraum (SP3). Viel mehr führte der
Göteborger Vierzylinder auch das Rennen souverän an.
Das
Wochenende rund um den Sommerbeginn am 21. Juni begann für das
Adenauer PSR-Team bereits im freien Training am Freitag erfreulich.
Im Gegensatz zu den ersten Testfahrten im Rahmen der bisherigen
Freitagstrainings vor den jeweiligen VLN-Rennen, die der Diagnose und
Beseitigung von Kinderkrankheiten des über den Winter
grundlegend umkonstruierten Volvo S60 dienten, sowie dem durch
gebrochene Motorlager verursachten Ausfall im letzten Lauf
präsentierte sich der schwedische Viertürer nun bereits auf
hohem Niveau.
Auf
alten Reifen und bei regem Verkehr auf der Kombination aus legendärer
Nordschleife und modernem GP-Kurs drehte Stammfahrer Ulli Andree im
Volvo S60 eine lockere 9.22 min und deutete bereits jetzt an, was am
Samstag möglich sein würde. Zwar begann das morgendliche
Qualifikationstraining auf nasser Piste, doch nachdem die Schweizer
Gebrüder André und Remo Lips ihre Pflichtrunden gedreht
hatten, setzte Andree bei nun weitgehend trockener Bahn zum
entscheidenden Schuss auf die Pole-Position der SP3 an. Mit einer
Zeit von 9.16.067 min blieb der Kölner nicht nur lediglich neun
Zehntelsekunden über seiner eigenen absoluten Volvo
S60-Bestzeit, die er noch mit dem 2,5-Liter-Motor erzielt hatte,
sondern sicherte sich auch tatsächlich die SP3-Pole. "Es
hätte noch schneller gehen können. Aber trotz aller
Ansprachen in den all-wöchentlichen Fahrerbesprechungen, doch
bitte die Flaggensignale der Streckenposten zu beachten, zog ein
Porsche GT3 von der Anfahrt Wehrseifen bis zum Wippermann ungestört
seine Bahn vor mir her. Langsam frage ich mich, wo ich eigentlich
den Antrag darauf stellen muss, dass die blauen Flaggen ab sofort
auch für Fahrzeuge aus dem Stuttgarter Raum gelten…", so
Andree nach dem Qualifying mit einem Lächeln auf den Lippen.
PSR-Teamchef
Danny Berk nahm es ähnlich gelassen und freute sich über
die erste echte Duftmarke des "etwas anderen Volvo S60, als man
ihn bisher kannte. Zugegebenermaßen sieht unser Schwede von der
Silhouette her noch immer so aus, wie all die Jahre zuvor. Aber unser
Auto hat eine wirklich umfangreiche OP hinter sich, in deren Zuge ja
nicht nur der Fünfzylinder dem jetzigen Aggregat mit vier Töpfen
weichen musste. Die Maßnahmen waren so tiefgreifend und
aufwendig, dass man eigentlich von einem neuen Fahrzeug reden
könnte."
Der
fliegende Start zum Rennen verlief für Andree action-reich:
"Direkt hinter mir kamen zwei Seat Leon Turbo und ein Honda
S2000 angeflogen. Trotz optimalen Starts konnte ich die drei bis zum
Haug-Haken nicht halten, mich aber innerhalb von wenigen Kurven
wieder an zweien vorbeikämpfen und am Schwedenkreuz den Dritten
überholen." Danach fuhr der Kölner im Volvo ein
einsames Rennen und erfreute sich bereits nach drei Runden einer
Führung von über 20 Sekunden.
Mittel-
und Schlusstörn sollten dann die Schweizer Gebrüder Remo
und André Lips übernehmen, doch nur wenige Umläufe
nachdem Ulli Andree den PSR-Volvo übergeben hatte, stand der
schnelle Schwede wieder in der Boxengasse: Ein durch den nun am
Steuer sitzenden Schweizer selbst verursachter Getriebe- und
Kupplungsschaden legte das Auto lahm. "Das ist umso ärgerlicher,
da wir heute echte Siegchancen hatten", raufte sich Teamchef
Danny Berk die Haare. "Ullis Vorstellung im Zweiliter--Volvo hat
allen im Team einen Ruck gegeben und hat alle Mühen, die wir
zuletzt auf uns genommen haben, mehr als gerechtfertigt. Und wir
wissen nun, was mit dem 'alten' Volvo noch möglich ist. Wir
blicken daher gemeinsam nach vorne und werden alles dafür tun,
in 14 Tagen nahtlos an die heutige tolle Leistung anzuschließen."
Foto: www.mj-sportfotos.de
Posted on 27 Jun 2008 by Marius
Aus für Ulli Andree bei der Jagd auf den Spitzenreiter
 Ulli Andree war gerade im Begriff, die Führung in der Klasse SP4 zu übernehmen – da macht in seinem Volvo S60 des PSR-Teams die Kupplung schlapp. Für Ulli Andree/Andreas Middendorf/Stefan Wölflick war das 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2008 schon in der siebten Runde zuende. Andree musste den Volvo S60 des PSR-Teams auf Platz 2 in der Klasse SP4 fahrend in Breidscheid abstellen – wegen eines Kupplungsschadens schaffte er es nicht zurück an die Box. Das PSR-Team hatte im freitäglichen Nachttraining zwar noch die Pole Position in der Klasse verloren, war aber dennoch in den Eifel-Marathon gegangen. Doch auf dem Startplatz sprang der Volvo S60 nicht an. „Die Spannung ist dauernd abgefallen“, wunderte sich Ulli Andree. Die Adenauer Mechaniker mussten den Göteborger Fünfzylinder zurück in die Box schieben, von wo aus Andree dem Feld hinterher hechelte. Das tat der Kölner höchst erfolgreich: Nach sieben Runden hatte er nur noch 44 Sekunden Rückstand auf den Spitzenreiter in seiner Klasse, einen BMW M3 – und fuhr konstant um 15 Sekunden schneller als der M3 vor ihm. Doch binnen einer halben Runde stieg die Kupplung im Volvo S60 aus. „Sie begann zu rutschen, zuerst nur in den niedrigen Gängen, aber bald auch im vierten, fünften und sechsten“, bedauerte Andree. „Zuerst hat sie nur gerutscht, aber dann konnte ich irgendwann kein Gas mehr geben – die Drehzahl ging zwar hoch, aber das Auto beschleunigte nicht mehr. Das ist schade, denn von der Pace her hätten wir ein Wörtchen um den Klassensieg mitreden können.“
Posted on 25 May 2008 by Marius
Ulli Andree holt vorläufige Pole für PSR Volvo S60
 In
einem turbulenten ersten Zeittraining sicherte Ulli Andree sich die
vorläufige Pole Position in der Klasse SP4. Dabei musste die
Kölner Speersitze im PSR Volvo S60 allerdings erst noch eine
böse Schrecksekunde überstehen.
Das
PSR Volvo Team geht bestens vorbereitet ins 24 Stunden-Rennen auf dem
Nürburgring. Ulli Andree untermauerte mit einer klaren
Klassen-Bestzeit in der ersten Qualifikation am Freitagvormittag die
Anwartschaft des Göteborger Fünfzylinders auf einen
Spitzenplatz im Eifel-Marathon.
Andree
sicherte sich die vorläufige Pole Position mit mehr als drei
Sekunden Vorsprung auf die ärgsten Verfolger in seiner Klasse.
Er drehte seine persönliche beste Runde im zweiten Anlauf eines
drei Runden langen Kurztörns – nachdem ihm zuvor ordentlich
der Schrecken in die Glieder gefahren war.
Gerade,
als Andree Anlauf zu seiner ersten fliegenden Runde in der
Qualifikation nehmen wollte, tauchte eingangs Start/Ziel aus heiterem
Himmel ein Auto der Rennleitung vor ihm auf – und zwar in einem
Winkel von 90 Grad zur Fahrtrichtung.
Der
Funktionär hatte sich offensichtlich durch die Pylonengasse vor
der Boxengasse auf die Start/Ziel-Gerade gepirscht, um dort zu wenden
und durch eine Tasche zurück an die Box biegen zu können.
Andree
staunte nicht schlecht. „Ich habe gedacht, ich seh’ nicht richtig
– und ich wusste auch erst gar nicht, wo der herkommen konnte. Aber
zum Glück haben wir uns irgendwie arrangiert, und ich konnte auf
meiner zweiten fliegenden Runde die Trainingsbestzeit rausfahren.
Aber auch auf der Runde herrschte unglaublich dichter Verkehr auf der
Strecke. Auf der Nordschleife gab es schon gleich in der ersten Runde
wahnsinnig viele Gelb-Sektionen, weil reihenweise Autos im Kies oder
sonstwo standen.“
Der
Vorsprung von drei Sekunden gerät am Abend noch mal in Gefahr.
Denn PSR Volvo wird im Nachttraining nicht mehr in die Zeitenjagd
eingreifen. „Wir werden abends nur noch einen Funktionstest fahren
– vor allem, um zu gucken, ob die Scheinwerfer richtig eingestellt
sind“, erläutert Andree. „In unserer Klasse geht es
wahnsinng eng zu. Aber das war ja nach einem Blick auf die Nennliste
zu erwarten gewesen. Ob die Strecke am Abend noch mal so viel
schneller wird, dass wir die Pole noch verlieren, ist nicht
abzuschätzen. Ich glaube und hoffe mal, dass wir vorn bleiben.
Aber so oder so ist nach dem Vormittagstraining klar, dass wir ganz
vorn in unserer Klasse mitfahren werden – egal, ob wir von der Pole
aus starten oder vielleicht noch den einen oder anderen Startplatz
verlieren.“
Posted on 23 May 2008 by Marius
PSR vertraut auf bekannte Größen
Das Volvo Team PSR wird beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Wochenende einen Volvo S60 mit bewährtem 2,5-Liter-Fünfzylinder an den Start bringen. Die Volvo Stammfahrer Ulli Andree und Andreas Middendorf werden erstmals um den Quiddelbacher Ingenieur Stefan Wölflick ergänzt.
Das PSR-Team von Danny Berk aus Adenau konzentriert seine Kräfte beim bevorstehenden 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ganz auf ein Auto. Die Mannschaft aus der Eifel setzt jenen Volvo S60 mit seinem 2,5-Liter-Fünfzylinder in der Klasse SP4 ein, mit dem man zuletzt das vorletzte Rennen zur Deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring bestritten hatte. Mit der Rückbesinnung auf den Göteborger Fünfzylinder setzt Teamchef Danny Berk auf bewährte und bekannte Technik. „Mit dem Fünfzylinder haben wir drei Klassensiege bei den 24 Stunden holen können“, verweist Fahrer Ulli Andree auf die lange und erfolgreiche Historie des Volvo S60. „Das Auto ist voll und ganz langstreckentauglich. Damit könnten wir wieder vorn mitmischen, die Klasse SP4 ist aber stark besetzt, so dass ich uns nicht in der Favoritenrolle sehe.“ Teamchef Berk erklärt: „Das Jahr 2008 steht für uns eigentlich im Zeichen der Entwicklung eines neuen Zweiliter-Motors. Den haben wir beim letzten Durchgang der DLM auch erstmals erprobt. Das Auto war damit extrem schnell. Aber der Zweiliter setzt Vibrationen in einer ganz anderen Frequenz frei als der 2,5-Liter. Deswegen haben die Motoraufhängungen beim ersten Einsatz nicht gehalten. Wir haben die inzwischen neu berechnet und werden das Zweiliter-Projekt nach dem 24 Stunden-Rennen mit aller Macht vorantreiben. Aber für die 24 Stunden braucht man natürlich ein bekanntes, ausgetestetes und standfestes Paket. Das liefert uns der Volvo S60 in seiner 2,5 Liter-Spezifikation.“ Neben Ulli Andree setzt das PSR-Team für die 24 Stunden wieder auf Andreas Middendorf aus Grevenbroich. „Ich fahre zwar inzwischen nicht mehr regelmäßig in der DLM mit“, sagt der Architekt. „Aber das 24 Stunden-Rennen ist für mich immer noch das Motorsport-Highlight des Jahres in Deutschland. In den verschiedenen Volvo Teams gehöre ich quasi schon zur Stamm-Besetzung. Den Volvo S60 von PSR kenne ich von Grund auf; er bleibt auch nach so langer Zeit immer noch ein Spitzenauto in der Klasse, und ich rechne mir auch für dieses Jahr einiges aus.“ Neuer Dritter im Bunde ist Stefan Wölflick, ein ehemaliger Ford-Ingenieur aus Quiddelbach in unmittelbarer Nähe der Grünen Hölle. „Er setzt selbst einen Ford Focus auf der Nordschleife ein und bezieht dafür einige Teile von mir“, erklärt Teamchef Berk. „Auf dieser Basis ist über die Jahre ein Vertrauen zwischen uns gewachsen. Er ist als Testfahrer oft auf der Nordschleife unterwegs und hat dort auch schon viele Rennen bestritten. Er kennt die Strecke bestens und verfügt über ein profundes technischen Wissen. Er ist für uns ein schnell fahrender Ingenieur, der bei einem Langstrecken-Rennen wie den 24 Stunden mit einem eng gesteckten Zeitplan sehr wichtig werden kann.“ Den angepeilten Einsatz der Chevrolet Corvette musste Berk kurzfristig verschieben. „Das Auto steht einsatzbereit bei uns in der Werkstatt. Aber wir mussten kurzfristig den Motorentuner wechseln, und nach dem Wechsel war die Zeit zu knapp, als dass unser neuer Partner den 6,2 Liter-V8 noch hätte fertig stellen können“, begründet Berk. „Jetzt konzentrieren wir alle Kräfte auf den Volvo S60, um dem in der Fünfzylinder-Konfigurationen einen würdevollen und erfolgreichen Abschied zu bescheren.“
Posted on 21 May 2008 by Marius
Holprig und vielversprechend in einem

Beim ersten Lauf zur Deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring kam der Volvo S60 des PSR-Teams zwar nicht ins Ziel – aber Teamchef Danny Berk gab sich trotzdem zufrieden mit dem Potenzial, das sowohl der Volvo als auch die neue Chevrolet Corvette an den Tag gelegt hatten.
Kurzfristig musste PSR umdisponieren. Statt des angedachten Zweiliter-Motors mussten Remo und André Lips im Volvo S60 noch einmal mit dem bewährten Fünfzylinder antreten und damit in der angestammten 2,5-Liter-Klasse starten. Denn ein Zulieferer-Teil für den Antriebsstrang war nicht rechtzeitig eingetroffen, um den kürzer und leichter bauenden Zweiliter-Vierzylinder im Motorraum anzubinden.
Remo Lips erzielte mit dem Fünfzylinder die Pole Position in seiner Klasse. „Aber dabei“, fiel dem Zürcher auf, „traten immer wieder Fehlzündungen auf, die immer ärger wurden. Die Runde wäre mit einem sauber laufenden Motor noch schneller gegangen.“
Die Fehlzündungen wurden nach eingehender Untersuchung auf fehlerhaft montierte Konnektoren zurückgeführt. „Wir haben im Winter einen ganz neuen Kabelbaum erstellt“, erklärte Teamchef Danny Berk. „In einer Steckverbindung stimmte etwas nicht, sodass bei bestimmten Vibrationen vom Fahrbetrieb immer die Fehlzündungen auftraten.“
Die Adenauer Mechaniker behoben den Fehler, mussten dazu aber bis unmittelbar vor Beginn des Rennens schrauben. Remo Lips schaffte es daher nicht, seinen Platz auf der Startaufstellung einzunehmen, sondern musste aus der Boxengasse nachstarten.
An deren Ausfahrt gab es vor der roten Ampel zunächst Diskussionen mit den Streckenposten, ob der Volvo überhaupt noch ins Rennen gehen dürfte. Die Rennleitung gab den Start nach einer entsprechenden Vorsprache schließlich frei – aber Lips konnte dem Feld nur mit einer Runde Rückstand hinterher hecheln.
Sowohl Remo Lips als auch sein Bruder André machten in ihren Törns mit schnellen Zeiten auf sich aufmerksam und stellten auch den Anschluss wieder her. „Aber in meinem Törn hörte ich plötzlich alarmierende Geräusche im Auto“, erinnerte sich André Lips. „Weil wir nach den Fehlzündungen aus dem Training vorgewarnt waren, stellte ich das Auto sicherheitshalber ab, um keinen teuren Motorschaden zu riskieren.“
Teamchef Berk war mit der Präventiv-Maßnahme einverstanden: „Was vor allem ermutigend war – die meisten Autos fuhren wegen einiger Regeländerungen und wegen der teilweise neu asphaltierten Nordschleife langsamere Rundenzeiten. Aber wir fuhren genau so schnell wie letztes Jahr – trotz der Fehlzündungen. Unsere Entwicklungsschritte haben also gegriffen. Das gilt auch für unsere neue Chevrolet Corvette.“
Mit der probten Fredy Lienhard jr. und Thomas Koll am Sonnabend weiter den Ernstfall. Koll legte im Training eine Zeit hin, die für Startplatz 3 in der Klasse SP8 reichte – hinter einem Lamborghini Gallardo und der Dodge Viper von Zakspeed. „Das Auto ist unglaublich gutmütig zu fahren“, lobte Koll. „Das macht sich auf der Nordschleife voll bezahlt.“
Lienhard/Koll griffen allerdings nicht ins Rennen ein. Denn auch im amerikanischen Muscle Car kündigten verdächtige Geräusche einen Motorschaden an. „Weil wir den Motor noch nicht so gut kennen“; begründete Teamchef Berk, „haben wir aus Sicherheitsgründen auf den Start verzichtet, um in Ruhe analysieren zu können, wo die Geräusche her kamen. Das ist ein ganz normaler Teil unseres Entwicklungsprozesses, die Corvette bis zum 24-Stunden-Rennen im Sommer konkurrenzfähig und zuverlässig zu kriegen.“
Posted on 14 Apr 2008 by Marius
PSR-Volvo in der am stärksten besetzten Klasse
 Das Volvo Team PSR stellt sich dem härtesten Wettbewerb, denn in der
BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2008 setzt die Mannschaft aus
Adenau einen Volvo S60 mit Zweiliter-Motor in der Klasse SP3 ein. Damit
starten Ulli Andree/Remo Lips/André Lips in der mit voraussichtlich
über 20 Autos am stärksten besetzten Klasse überhaupt innerhalb Europas
beliebtester Langstrecken-Serie.
Der Umstieg ist gewagt, aber er erfolgt mit renommierten Partnern. Um
den erfolgreichen Volvo S60, mit dem das PSR-Team von Danny Berk aus
Adenau in den letzten Jahren zu den Siegertypen der Klasse SP4 zählte,
für den Wechsel in die Zweiliter-Kategorie SP3 fit zu machen, setzt PSR
auf einen Motorentuner mit NASCAR-Hintergrund und verabschiedet sich
von dem erfolgreichen 5-Zylinder-Aggregat.
Der englische Arm von NASCAR-Tuner Jack Roush hat einen
Zweiliter-Vierzylinder entwickelt, der ab dem zweiten Lauf zur VLN zum
Einsatz kommen wird, nachdem der für kommenden Samstag vorgesehene
Saisonauftakt wegen des Wintereinbruchs kurzfristig abgesagt werden
musste. „Die Basis ist der Motor aus dem Serienmodell des Volvo S40 2.0
und stammt ursprünglich aus dem Ford Konzern“, verweist Berk. „Das
Roush-Unternehmen hat seinen Ursprung in Mountune in Brentwood.
Mountune ist ein langjähriger Partner von Ford und kennt sich daher mit
diesen Zweiliter-Motoren bestens aus.“ Bei den ersten Rennen wird ein
Ingenieur aus der englischen Grafschaft Essex in der PSR-Box für die
Feinabstimmung vor Ort sein. „Wir haben bei Leistung und Drehmoment
langstreckentaugliche Daten, die auch in einem 24-Stunden-Rennen
Bestand haben werden“, beteuert Berk.
Für den Klassen-Wechsel haben die PSR-Mechaniker das Volvo S60 Chassis
V03 komplett neu aufgebaut und dabei noch einmal etwa 50 Kilogramm
Gewicht eingespart. „Mehr geht nicht“, weiß Berk. „An das
Mindestgewicht von 985 Kilogramm kommen wir mit dem Auto nicht heran.“
Chassis V04 kommt nicht mehr zum Einsatz, da es in einem Schweizer
Rennsportmuseum nach dessen Fertigstellung ausgestellt werden wird.
Der Grund für den Umstieg ist laut Berk die Tatsache, dass der Volvo
S60 2008 in seine letzte Saison auf der Nordschleife gehen wird. „Unser
Ziel ist es, diesem erfolgreichen Auto, welches immerhin 27
Klassensiege eingefahren hat, zu einem schönen Abgang zu verhelfen. Die
SP3 ist die Klasse, in der wir mit über 20 Autos die meisten Gegner
erwarten und wo die Competition extrem hoch sein wird. Wenn wir es mehr
oder weniger regelmäßig in die Top 5 schafften, wäre das schon ein
echter Erfolg. Denn im Gegensatz zu Fahrzeugen anderer Hersteller, die
ab Werk quasi in Kleinserie als konkurrenzfähiges Komplettpaket
verkauft werden, muß für den Volvo S60 alles selber angefertigt oder
zumindest angepasst werden.“
Das sieht auch Ulli Andree, der Vizemeister des Jahres 2004. „Mit dem
Wechsel sind die Zeiten, in denen wir als selbstverständlicher
Klassensieg-Kandidat galten, vorbei“, analysiert der Kölner. „Es gibt
eine ganze Reihe von extrem starken Gegnern, nicht zuletzt einen
WTCC-BMW in voller technischer Spezifikation aus der Tourenwagen-WM und
viele andere mehr. Wir werden uns strecken müssen, um da an der Spitze
überhaupt mithalten zu können. Aber genau das macht das Jahr zu so
einer spannenden Herausforderung.“
Neben dem Volvo Projekt arbeitet PSR weiter an der Entwicklung einer
Chevrolet Corvette. Der Schweizer Fredy Lienhard jr., letztes Jahr
etatmäßiger Partner von Andree, soll das amerikanische Muscle Car beim
24-Stunden-Rennen mit dem ehemaligen Volvo Piloten Thomas Koll
pilotieren. Die VLN-Läufe vor dem 24-Stunden-Rennen will PSR als Tests
nutzen.
Posted on 12 Apr 2008 by Marius
HEICO SPORTIV Modellauto "HEICO HS4 ODIN E85" (1:43)

Ab sofort lieferbar ist die originalgetreue Nachbildung des HEICO HS4 ODIN E85. Diese Version zeigt den Volvo S40 vom 24h-Rennen Nürburgring 2007 mit der Startnummer 272. Das Metallmodell im Sammlermaßstab 1:43 überzeugt mit zahlreichen Details wie dem filigranen Überrollkäfig, Bremsscheiben mit lackierten Bremssätteln, Lufthutzen und vieles mehr.
Das streng limitierte Modell kostet € 59,00 und wird incl. Vitrine geliefert. Weitere Infos unter www.heicosportiv.de
HEICO SPORTIV: recommended by Volvo Car Germany
 Weiterstadt/Köln. Die 40. Ausgabe der Essen
Motor Show vom 1. bis 9. Dezember ist Schauplatz des ersten gemeinsamen
Messeauftritts von HEICO SPORTIV und Volvo Car Germany und visualisiert
die ab dem 01. Januar 2008 startende Kooperation.
"Es
war stets unser Bestreben die Anerkennung und Akzeptanz durch den
Hersteller zu erlangen", erklärt HEICO SPORTIV-Geschäftsführer Holger
Hedtke und fügt hinzu: "Wir sind stolz darauf dies unter der Headline
HEICO SPORTIV: recommended by Volvo Car Germany nun auch offiziell
Kunden gegenüber darstellen zu können".
Win-Win Situation Eine
Partnerschaft, die vor allem der interessierten Kundschaft zugute
kommen wird. Sämtliche der über 350 HEICO SPORTIV-Produkte werden über
das deutsche Volvo Vertragshändlernetz angeboten. Damit ist das volle
Dienstleistungsangebot von Beratung über Verkauf und Service bis hin
zur vollständigen Garantieabdeckung und -Abwicklung gewährleistet.
"Das Tuning-Unternehmen HEICO SPORTIV ist ein von Volvo
empfohlener professioneller Lieferant für sportliches Zubehör, das im
Bereich der Fahrzeug-Individualisierung eine hochwertige Ergänzung bzw.
Erweiterung unseres Angebotes darstellt. Die Essen Motor Show ist eine
sehr gute Bühne, um Volvo und andere Kunden gezielt anzusprechen, die
sich speziell für sportliches Zubehör interessieren. Deshalb
unterstützen wir HEICO SPORTIV und sorgen mit unserem Engagement für
einen unserer Marke und der Ausstellung angemessenen Auftritt",
erläutert Thomas Viehweg, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.

Vier Modelle, eine Überschrift: Exclusives Zubehör für den Volvo C30, V50, V70 und XC90. Weltpremiere des HEICO HS7. Der
HEICO HS7 basiert auf dem neuen Volvo V70 T6 und verfügt über einen
elektronisch gesteuerten Allradantrieb (AWD mit Instant TractionT)
sowie eine Sechs-Gang-Automatik mit Geartronic-Funktion. Der von Volvo
neu entwickelte 3.0-Liter-Reihensechszylinder-Turbomotor leistet mit
HEICO SPORTIV Leistungssteigerung 243 kW (330 PS) bei 5.600 U/min und
beschleunigt den Kombi in 6,2 Sekunden auf Tempo 100. Die
Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt.
Extrovertiertes Exterieur Optische
Ähnlichkeiten an das kürzlich auf der SEMA Show in Las Vegas
vorgestellte Volvo S80 High Performance Concept sind dabei durchaus
beabsichtigt. Auch der HEICO HS7 verfügt über einen neu gestalteten
Frontgrill sowie eine eigenständige Frontschürze mit stärker
konturierten Spoilerflaps und vergrößerten Luftöffnungen. Hinter diesen
befindet sich ein größer dimensionierter Ladeluftkühler.
Am Heck erfährt der HEICO HS7 Modifikationen in Form
einer veränderten Heckschürze, welche die vier runden Endrohre
passgenau einfasst. Damit ergibt sich aus jeder Perspektive ein
harmonischer, formvollendeter Auftritt. Die dazugehörige
Edelstahl-Abgasanlage beginnt hinter dem Katalysator, verbessert das
Ansprechverhalten des Triebwerks und sorgt für einen angenehm sonoren
Klang.
Im hochwertigen Innenraum setzt HEICO SPORTIV dezente
Akzente: Pedalerie, Fußstütze und Doorpins sind aus Aluminium
gefertigt, das HEICO SPORTIV-Logo der Einstiegsleisten aus Edelstahl
wird beim Öffnen der Türen in einem edlen Blauton illuminiert.
 Weltpremiere der neuen VOLUTION®-Designräder Für
ein agileres Fahrverhalten wurde ein speziell abgestimmtes
Sportfahrwerk in Verbindung mit dem ersten Schmiederad von HEICO
SPORTIV entwickelt. Das VOLUTION® X. 9x20'' ET43 weist im Vergleich zu
einem herkömmlichen Gussrad eine Gewichtersparnis von 15% auf. Dadurch
reduzieren sich die ungefederten Massen erheblich und steigern damit
das Fahrerlebnis.
Auch das neue VOLUTION® X. 8x19'' ET45 Leichtmetallrad
präsentiert sich im 10-Speichen-Design und setzt die Formensprache der
VOLUTION® X.-Designreihe fort. Erstmals ist diese Variante in drei
verschiedenen, hochwertigen Oberflächenbeschichtungen erhältlich:
"Bright-Silver", "Titan" oder "Black Diamond Cut". In dieser Version
ist das Leichtmetallrad schwarz, lediglich das Felgenhorn wird mittels
Diamantenschliff aluminiumfarben.
Orange County. Der HEICO HS3. Extrovertiert
ist auch das nächste Exponat: Erstmals präsentiert sich der auf der
SEMA gezeigte HEICO HS3 T5 dem deutschen Publikum. Ein aufregendes
Surfdesign außen, ein komplettes Lederinterieur in Orange und eine
Beschleunigung in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind die
auffälligsten Merkmale des Kompaktsportlers. Leistungssteigerung auf
191 kW (260 PS), Bodykit mit darauf abgestimmter Vierrohr-Abgasanlage
aus Edelstahl, Aluminium-Applikationen im Innenraum sowie
Differenzialsperre, 4-Kolben-Sportbremsanlage, Sportfahrwerk und neue
8x19 Zoll VOLUTION® X. Titan Leichtmetallräder mit Continental-Reifen
der Dimension 235/35 R19 verwandeln den HEICO HS3 zu einer
überzeugenden Einheit.
"Die ohnehin schon sportliche und markante
Persönlichkeit des Volvo C30 macht dieses Modell zu einem idealen
Tuning-Objekt. Unser Fahrzeug zeigt eindrucksvoll, wie der Volvo C30
auf den ganz persönlichen Stil des Kunden zugeschnitten werden kann",
sagt Holger Hedtke.
Accessoires für jede Modellreihe. Der HEICO HS5. Ebenfalls
im neuen Kleid startet der Volvo V50 ins Modelljahr 2008. HEICO SPORTIV
gestaltet dafür Frontspoiler und Frontgrill um und verleiht dem HEICO
HS5 ein dynamisches Outfit. Doppelrohr-Abgasanlage aus Edelstahl,
Aluminium-Applikationen im Innenraum sowie 4-Kolben-Sportbremsanlage,
Sportfahrwerk und 8x19 Zoll VOLUTION® X. Black Diamond Cut
Leichtmetallräder mit Reifen der Dimension 235/35 R19 demonstrieren
auch hier das Portfolio der Individualisierungsmöglichkeiten.
Familientyp im Designerdress. Der HEICO HS9. Alleine schon durch Raumangebot und Design überzeugt der HEICO HS9 auf Basis des Volvo
XC90 D5. 155 kW (210 PS) und ein max. Drehmoment von 460 Nm
beschleunigen das SUV in 9,3 Sekunden auf 100 km/h. Die
Höchstgeschwindigkeit beträgt 203 km/h. Außen fallen der Frontgrill
sowie der 6-teilige Bodykit aus bruchfestem Polyurethan-Kunststoff
(PUR-RIM) für Front und Heck auf, im Innenraum dominieren diverse
Aluminium-Applikationen. Vierrohr-Abgasanlage, 8.5x20 Zoll VOLUTION® V.
Titan Leichtmetallräder mit 275/40 R20 Bereifung,
6-Kolben-Sportbremsanlage sowie Sportfahrwerk komplettieren den HS9.
World of HEICO Neben den vier
Straßen-Exponaten zeigt HEICO SPORTIV in der "Motorsportmeile" zwei
Rennfahrzeuge. Mit dem HEICO HS4 ODIN gewann das Team erstmals mit
einem Bio-Ethanolfahrzeug das 6h-Rennen Nürburgring in der Klasse für
alternative Kraftstoffe. Übrigens: Dieses Fahrzeug gibt es auch
für die Vitrine zu Hause. Das detailgetreue Modell im Maßstab 1:43 ist
in Kürze bei HEICO SPORTIV erhältlich.
In voller Größe lässt der Volvo 240 Turbo "alte Zeiten"
wieder auferstehen und erinnert an die Volvo Motorsporterfolge in DTM
und Tourenwagen Europameisterschaft Mitte der 80er Jahre. Heute wird
der von HEICO SPORTIV liebevoll restaurierte Gruppe A Tourenwagen
sporadisch in Youngtimer-Rennen eingesetzt.
Posted on 30 Nov 2007 by Marius
80 Jahre Volvo: Jubiläums- Event mit HEICO SPORTIV
 Automobil-Liebhaber erwartet eine außergewöhnliche Veranstaltung: Am 1. und 2. September sind beim 6. European Concours d´Elegance im Schlosspark Schwetzingen etwa 150 einzigartige und wertvolle Oldtimer zu sehen. Volvo fungiert als Hauptsponsor der großen Oldtimer-Gala des Automobilclubs von Deutschland (AvD) und feiert im Schlosspark zugleich sein 80. Jubiläum mit einer umfassenden Ausstellung. Bei dem einmaligen Event werden die wichtigsten Meilensteine der faszinierenden Unternehmensgeschichte präsentiert. Zugleich stellen Volvo Clubs aus ganz Europa hier ihre schönsten Oldtimer vor. Volvo zeigt im Schwetzinger Schlosspark eine umfangreiche Auswahl legendärer Modelle. Das Spektrum reicht vom ersten Serien Volvo „Jakob“ (ÖV4) aus dem Jahr 1927 über die großen Volvo Limousinen der 30er und 40er Jahre und legendären Sportcoupés bis hin zu Sonderanfertigungen. Hinzu kommen Prototypen, Designstudien und Rennwagen sowie Raritäten aus ganz Europa, die noch nie in Deutschland zu sehen waren. „Volvo hat eine großartige Historie mit einer Vielzahl von außergewöhnlichen Fahrzeugen“, sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer von Volvo Car Germany. „Und die Oldtimer-Gala des AvD bietet den perfekten Rahmen, den 80. Geburtstag unserer Marke auch in Deutschland gemeinsam mit der Öffentlichkeit, unseren Kunden und Partnern zu feiern und gleichzeitig die interessantesten Modelle aus acht Jahrzehnten Volvo Automobilbau zu präsentieren. Natürlich können sich die Besucher auch über die aktuelle Volvo Modellpalette informieren und Probefahrten unternehmen.“ Im Schlosspark wird zudem ein großes Areal für die Volvo Clubs zur Verfügung gestellt. Die Clubs sind aufgerufen, ihre schönsten Volvo Modelle nach Schwetzingen zu bringen. Die besten Fahrzeuge können am renommierten Schönheitswettbewerb Concours d´Elegance teilnehmen bzw. an Sonderwertungen, ausgeschrieben von Volvo Car Germany. Die legendären Fahrzeuge von Volvo begeistern Automobilliebhaber in aller Welt, und viele sind bis heute im Alltagseinsatz. Zum 6. European Concours d’Elegance für klassische Automobile werden über 150 Teilnehmer aus ganz Europa erwartet, die hier ihre automobilen Schätze präsentieren. Zu sehen sind neben den Modellen von Volvo wertvolle Fahrzeuge so berühmter Hersteller wie Rolls-Royce, Bentley, Duesenberg, Delahaye, Horch oder Maybach. Bei allen Oldtimern handelt es sich um echte Raritäten in originalgetreuem Bestzustand. Die Teilnehmer des internationalen Schönheitswettbewerbs präsentieren ihre Fahrzeuge einer hochkarätigen Expertenjury, die die schönsten Modelle in 14 nach Baujahr gestaffelten Klassen prämiert. „Die AvD-Oldtimer-Gala in Schwetzingen gehört inzwischen zu den bedeutendsten Oldtimer-Ausstellungen in Deutschland“, sagt Johannes Hübner, Leiter Kommunikation beim AvD. „Volvo ist für uns ein idealer Hauptsponsor. Denn das Unternehmen kann sich nicht nur auf eine lange Firmengeschichte berufen, sondern wird gleichzeitig eine interessante historische Fahrzeugflotte als einen der Höhepunkte des Events präsentieren. Volvo engagiert sich darüber hinaus seit Jahrzehnten in besonderer Weise in der Traditionspflege der eigenen Marke und Werte“. HEICO SPORTIV steuert in Form der Renntourenwagen Volvo 850 (1995-1997), Volvo S40 (1998-2004), HS4 ODIN (ab 2006) und Volvo 240 Gruppe A (1985) einen Großteil der historischen Rennwagen bei. Daneben wird mit dem HS3 ein Komplettumbau des Volvo C30 präsentiert.
Pole-Position und Zielankunft für den Bioethanol E85 Volvo beim kuriosen 24h-Rennen Nürburgring
Es ist vollbracht: vor 210.000 Zuschauern erreichte vergangenen Sonntag der mit Bioethanol betriebene Volvo S40 von HEICO SPORTIV beim 35. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring das Ziel.
 Schon im Zeittraining überzeugte das Fahrertrio Patrick Brenndörfer (30, Darmstadt), Frank Eickholt (35, Bottrop) und Martin Müller (38, Griesheim) mit einer Rundenzeit von 10:09.136 Minuten für die Umrundung der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Das bedeutete Pole-Position in der stark besetzten Klasse „S2“ für alternative Kraftstoffe. Aufgrund eines Unwetters wurden die 220 Teilnehmer zunächst mit 112 Minuten Verspätung auf die Reise geschickt. Rennleiter Hans Schnock (Golzheim) gab das Rennen nach zwei Einführungsrunden um 16:52 Uhr frei. Brenndörfer verbesserte sich im strömenden Regen von Gesamtplatz 68 auf 41. Dabei kam erstmals der Prototypenregenreifen PROXES RR1 von TOYO TIRES zum Einsatz. Nach dem erfolgreichen Stint erfolgte die Übergabe an HEICO-Kollege Martin Müller, der nun auf Slicks unterwegs war. Doch der Vorwärtsdrang wurde abrupt gestoppt, Müller kam nach vier Runden mit überhitzten Motor an die Box. Eine nicht einwandfrei fördernde Wasserpumpe sorgte für einen Sicherheitswechsel des Fünfzylinder-Turbomotors. Nach dem Tausch in Rekordzeit ging es für die Startnummer 272 mit deutlichen Rundenrückstand in das „18h Rennen vom Nürburgring“. Platz um Platz kämpfte sich der mattblaue HEICO HS4 ODIN E85 mühsam nach vorne, ehe die Rennleitung um 3:54 Uhr aus Sicherheitsgründen dazu gezwungen war, das 24h-Rennen mit der roten Flagge zu unterbrechen. Dichter Nebel hatte sich an verschiedenen Streckenabschnitten über die „Grüne Hölle“ gelegt, so dass die Sichtweite für eine sichere Fortführung des Rennens zu gering wurde. Erst nach einer fast sechsstündigen Zwangspause wurde das Rennen um 9:31 Uhr wieder zu einem „7,5h-Sprint“ freigegeben. Der 340 PS starke Volvo mit BioFormula85-Kraftstoff von Brüggemann Alcohol bewies sein Potenzial mit Rundenzeiten der schnellsten 40 Teilnehmern, doch das Rennen war zu kurz, um bis auf die angestrebte Top-Platzierung vorzufahren. 
Um kurz vor 17 Uhr fuhr Schlussfahrer Brenndörfer über die Ziellinie. Damit beendete das Team eines der kuriosesten 24h-Rennen der Geschichte und brachte bereits zum vierten Mal in Folge den Volvo ohne Blessuren ins Ziel. Trotz des frühen Zeitverlusts darf das Rennen als Erfolg betrachtet werden, schließlich zeigte HEICO SPORTIV mit Pole-Position und konstant schnellen Runden, dass schon heute Renntourenwagen mit alternativen Kraftstoffen beim härtesten Langstreckenrennen der Welt voll konkurrenzfähig sind.
HEICO SPORTIV - gefördet durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Weiterstadt - Zum ersten Mal startet HEICO SPORTIV beim 35. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring (9.-10. Juni 2007) mit BioFormula85 in der Klasse für alternative Kraftstoffe. Eine Innovation, die Anerkennung findet und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

Damit tritt der Volvo-Veredler aus Weiterstadt den Beweis an, dass schon heute alternative Kraftstoffe und Technologien zur Verfügung stehen und im harten Motorsportgeschehen einsatzfähig sind. Kein Rennen eignet sich für diese Demonstration besser, als das härteste Langstreckenrennen der Welt - das 24h-Rennen auf der längsten Rennstrecke der Welt, der Nürburgring-Nordschleife. BioFormula85, kurz E85 genannt, ist speziell für den Einsatz in FFV-Fahrzeugen (Flexible Fuel Vehicles) konzipiert. Der Kraftstoff von Brüggemann Alcohol leistet aufgrund seiner neutralen CO2-Bilanz bei der Ethanol-Verbrennung einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. BioFormula85 wird aus 85% Bioethanol - einem Alkohol, der aus stärke-, zucker- und cellulosehaltigen Pflanzen wie Mais, Zuckerrüben und Getreide hergestellt wird - und 15% Ottokraftstoff gewonnen. Basisfahrzeug ist der Volvo S40 T5 mit dem Namen "HEICO HS4 ODIN E85", der 2006 die Klasse "SP4T" gewinnen konnte. Umfangreiche Maßnahmen waren nötig, um den ca. 340 PS starken Fünfzylinder-Turbomotor auf BioFormula85 zu adaptieren. Daneben geht die erfolgreiche Sponsoring-Partnerschaft mit TOYO TIRES in die nächste Runde. Der japanische Reifenhersteller nutzt das 24h-Rennen zur Erprobung neuer Prototypenslicks (18 Zoll) und erstmals Regenreifen (17 Zoll). Neben den langjährigen Partnern Castrol, Eibach, Sebring und der Volvo Auto Bank wurden für das 24h-Rennen mit motoso.de und Tribolube zwei weitere namhafte Unternehmen gefunden, die das Engagement von HEICO SPORTIV unterstützen. HEICO SPORTIV startet bereits zum 16. Mal beim 24h-Rennen und hat für 2007 ambitionierte Ziele. Das Team um das Fahrertrio Patrick Brenndörfer (30, Darmstadt), Frank Eickholt (35, Bottrop) und Martin Müller (38, Griesheim) möchte das weltweit erste Team sein, dass die 24-Stunden-Hatz durch die "Grüne Hölle" mit Bioethanol E85 in der Klasse "alternative Kraftstoffe S2" gewinnt. Der Start erfolgt vor rund 200.000 Zuschauern am kommenden Samstag um 15 Uhr. Für alle Zuhausegebliebenen überträgt das DSF 12 Stunden live vom Nürburgring.
Aggressive Strategie ermöglicht klaren Sieg
 Ulli Andree und Fredy Lienhard jr. gewannen das samstägliche Reinoldus Rennen, den fünften Durchgang der DLM. Das Volvo Duo experimentierte mit einer gewagten Ein-Stopp-Strategie – ein Poker, der voll aufging. Der zweite PSR Volvo S60 von André Lips/Remo Lips/Stephan Herter konnten wegen eines Wasserlecks in der Qualifikation nicht am Rennen teilnehmen. Seit Saisonbeginn fährt der ehemalige Sport-Prototypen-Pilot Fredy Lienhard jr. aus der Schweiz im PSR-Team. Sein ganz spezieller Fahrstil brachte das Team auf ein Strategie-Wagnis, das am Sonnabend zum ersten Mal ausprobiert wurde. „Schon bei seinen ersten Runden fiel uns auf“, notierte Teamchef Danny Berk, „dass er weniger Benzin verbraucht als die meisten anderen Piloten.“ Lienhard erklärt das mit seiner Sportwagen-Vergangenheit: „Bei den Langstreckenrennen im Sport-Prototypen, etwa den 24 Stunden von Daytona, gewöhnte ich mir von Beginn an einen sanften Umgang mit dem Gaspedal und ein möglichst frühes Schalten an. Denn verbrauchseffektives Fahren ist bei den Prototypen-Rennen ein Mittel zum Erfolg. Dieser Fahrstil ist mir dann in Fleisch und Blut übergegangen – sodass ich ihn im Volvo an den Tag gelegt habe, ohne groß darüber nachzudenken.“ Berk fiel nach der Analyse der ersten Rennen auf: Bislang hat der Volvo mit einer Tankfüllung noch nie mehr als 11 Runden im normalen Rennbetrieb zurückgelegt. Fredy hat uns aber gezeigt, dass sogar 13 Runden möglich sind.“ Deswegen entschied sich der Adenauer zu einer zweispurigen Taktik: André Lips/Remo Lips/Stephan Herter sollten eine normale Zwei-Stopp-Strategie mit gleichmäßig untereinander aufgeteilten Törns fahren, Andree/Lienhard dagegen mit nur einem Boxenhalt über die Distanz kommen. Doch der direkte Vergleich musste ausfallen. Remo Lips befand sich gerade auf seiner ersten Runde in der Qualifikation, als ein Wasserschlauch vom Kühlkreislauf Leck schlug. „Wir versuchten noch, den Schaden zu reparieren“, bedauert Berk. „Aber als wir den Motor wieder anließen, hörten wir komische Geräusche. Der Folgeschaden im Inneren war so groß, dass ein Motorwechsel nötig ist. Das brachte André Lips/Remo Lips/Stephan Herter um die Chance auf ein Top-Resultat. Es wird Zeit, dass wir beide Autos konstant einsetzen.“ Andree, holte sich derweil die Pole Position. Lienhard fuhr den Start und setzte sich sofort in Führung. Der Eidgenosse fuhr sich ein Polster heraus, hielt sich aber streng an den Sprit-Spar-Fahrplan. „Das fiel mir nicht schwer: Ich fuhr einfach so, wie ich immer fahre.“ Sein Vater, der erfolgreiche und weltbekannte Sport-Prototypen-Pilot Fredy Lienhard, guckte sich das neue Umfeld seines Sohnes zum ersten Mal selbst vor Ort an. „Ich arbeitete mich rund um die Nordschleife und schaute auch sehr genau, wie sich mein Sohn und das Team anstellen“, berichtete Lienhard. „Ich muss vor den Jungs wirklich den Hut ziehen. Die Mannschaft steht in Sachen Professionalität und Leidenschaft den Teams, für die ich den USA und Europa gefahren bin, in nichts nach. Die machen wirklich gute Arbeit.“ Das tat auch sein Sohn, der die geforderten 13 Runden inklusive Einführungsrund fuhr und den Volvo S60 danach in Führung liegend an Ulli Andree übergab. Der Kölner fuhr das Rennen im selben Stil zuende und landete einen sicheren Sieg, der ihn in der Gesamtwertung sogar vor das beste Auto der höheren Dreiliter-Klasse brachte. „Wir kamen durch die neue Strategie weiter nach vorn als je zuvor“, strahlte Andree. „Das war der richtige Weg – auch wenn ich deutlich früher schalten und mich aus allem raushalten musste. Es war eine ganz andere Art, Autorennen zu fahren. Aber eine sehr erfolgreiche – und darum auch eine, die sehr viel Freude gemacht hat.“
Posted on 30 May 2007 by Marius
Starke Teamleistung ermöglicht Doppelsieg
Das PSR Volvo Team landete beim vierten Lauf zur DLM auf dem Nürburgring einen souveränen Doppelsieg. Bei schwierigen Wetterbedingungen sicherten eine richtige Reifenwahl und ein optimales Zusammenspiel zwischen Fahrern und Team den Erfolg. Ulli Andree/Fredy Lienhard jr. gewannen vor André Lips/Remo Lips/Celeste Lips. Die Adenauer Trophy stand im Zeichen wechselhafter Witterungs- und Streckenbedingungen. Die Qualifikation fand im Regen statt. Ulli Andree holte sich auf den letzten Drücker die Pole Position vor seinem Teamkollegen André Lips. Das Rennen begann auf abtrocknender Bahn. Beide Volvo bekamen Slicks spendiert. Lienhard ging vom besten Startplatz aus sofort in Front, während Remo Lips mit einer guten Runde Rückstand aus der Box nachstarten musste: Der Volvo vom Bruder des Trainingszweiten mochte nicht anspringen. „Die neuen Lufteinlässe in der Front sorgten dafür, dass zu viel Wasser in den Motorraum eindrang“, erklärte Teamchef Danny Berk. „Deswegen wurden die Konnektoren der Bordelektrik unter Wasser gesetzt.“ Während Lips sich auf die Aufholjagd begab, lag Lienhard in Front. „Aber mir fiel schon recht früh auf, dass die Frontschürze des Autos wieder auf dem Boden zu schleifen begann – wie schon beim letzten Rennen“, berichtete der Schweizer. „Immer, wenn ich über 200 km/h fuhr, hörte ich schleifende Geräusche.“ Das Team orderte Lienhard per Funk an die Box, um die Schürze zu kleben. „Danach war das Problem behoben“, rapportierte Lienhard, der auf den vorletzten Rang zurückgefallen war. Dafür begann es gegen Ende des ersten Törns zu regnen. Beide Volvo fuhren aber so lange wie möglich auf Slicks weiter. „In der Hohen Acht musste ich einmal sogar durch die Wiese“, ächzte Remo Lips, „weil auf der Strecke viel zu viel Wasser für die Slicks stand.“ Trotz der kniffligen Bedingungen beendeten die beiden Schweizer ihre Törns problemlos und konnten mehrere Positionen gutmachen. Die Stopps mussten nur um zwei Runden vorgezogen werden. Sowohl Ulli Andree als auch André Lips fassten bei den Fahrerwechseln Regenreifen auf – und arbeiteten sich in der zweiten Rennhälfte auf die Plätze 1 und 2 nach vorn. „Es wurde im Verlauf des zweiten Törns immer trockener“, schilderte Andree. „Aber zwischendurch fing es immer wieder an zu regnen. Die Streckenbedingungen unterschieden sich von Runde zu Runde, sogar vo Kurve zu Kurve.“ In dieser kritischen Phase zeigte die PSR-Mannschaft, wie man Teamwork optimal umsetzt. „Wir informierten uns per Funk direkt von Auto zu Auto, wie die einzelnen Passagen aussahen und wo es gefährlich rutschig werden konnte“, erzählte André Lips. „Dieses interne Vorwarnsystem hat sich als sehr hilfreich erwiesen.“ Teamchef Berk staunte: „Wir mussten von der Box aus phasenweise gar nicht eingreifen, weil die beiden Fahrer sich von sich aus untereinander per Funk verständigten. Das war wirklich eine perfekte Teamleistung.“ So mieden Andree und Lips jedes Risiko und etablierten sich mit überlegenem Vorsprung auf den Plätzen 1 und 2. Beide Wagen mussten noch einmal betankt werden. Andree fuhr den Sieg nach Hause. Im zweiten Auto sicherte Celeste Lips, der Vater der Zürcher Brüder, den zweiten Rang ebenso sicher ab. „Ich habe zuletzt vor 35 Jahren in einem Rennauto gesessen“, sagte der frühere Formel 2-Pilot. „Für mich war das alles sehr neu – aber eine optimale Vorbereitung aufs 24-Stunden-Rennen, das ich mit meinen Söhnen bestreiten werde. Denn dort werden wir auch auf alle möglichen schwierigen Bedingungen treffen. Das konnte ich am Samstag schon mal optimal trainieren.“
Posted on 15 May 2007 by Marius
Das PSR Volvo Imperium schlägt zurück

Ulli Andree/Fredy Lienhard jr. beenden Pechsträhne mit klarem Sieg. Beim dritten DLM-Rennen fand die Pechsträhne des PSR Volvo Teams ein Ende. Die Mannschaft aus Adenau konnte beim 49. ADAC ACAS H & R-Cup auf dem Nürburgring den ersten Saisonsieg feiern, den Ulli Andree/Fredy Lienhard jr. landeten – auch wenn die Veranstaltung erneut von Turbulenzen geprägt war. Es war ein typischer Fall von „per aspera ad astra“. Nachdem beim Saisonunfall beide Volvo S60 schwere Unfallfolgen davon getragen hatten, brachte PSR am Sonnabend erstmals wieder beide Göteborger Fünfzylinder an den Start. Ulli Andree/Fredy Lienhard jr. fuhren zum ersten Mal wieder jenen Wagen, mit dem der Eidgenosse sich im Training vor Lauf 1 fünfmal überschlagen hatte. Die Gebrüder Remo und André Lips traten mit dem zweiten Volvo S60 an. Anstelle von Stephan Herter übernahm Uwe Reich den Part als dritter Mann. Doch schon bei den freitäglichen Testfahrten fand die Pechsträhne ihre Fortsetzung: Andree knickte auf Höhe der Kurzanbindung der GP-Strecke das linke Vorderrad ab. „Wir versuchten, während des Wiederaufbaus auch gleich die Radnaben zu erleichtern“, schilderte Teamchef Danny Berk. „Eine von denen ist dann auf den ersten Runden gebrochen. Wir mussten nachts die ganze Aufhängung und den Fahrschemel erneuern. Damit waren die Mechaniker wieder bis fünf Uhr morgens beschäftigt; das Auto kam direkt von der Messbühne ins Fahrerlager.“ Dort nahmen beide Volvo das Training auf. Doch während Andree sein Exemplar für die Pole Position der Klasse qualifizierte, drehte sich Neuzugang Uwe Reich zweimal und pflügte dabei auch das Kiesbett um. „Ich war überrascht davon, wie agressiv der Wagen abgestimmt war“, begründete der Solinger. „Bei einem Fronttriebler hätte ich nicht mit einem so losen Heck gerechnet. Aber wahrscheinlich muss man die Wagen so abstimmen, damit man wirklich schnell damit ist.“ Als Folge der beiden Dreher konnten Lips/Lips/Reich nicht starten. „Auf dem Weg in die Startaufstellung hat sich die Kupplung festgebacken“, erklärte Berk. „Wir hätten den zweiten Volvo wirklich gern im Rennen gehabt – allein schon, um zu sehen, wie man mit drei Fahrern mit der Strategie spielen kann. Beide Autos hätten zweimal tanken müssen. Aber mit drei statt zwei Piloten kann man die Taktik variieren. Das wäre spannend zu analysieren gewesen. Jetzt müssen wir damit bis zum nächsten Rennen warten.“ Der andere Volvo S60 konnte das Pech, welches das Team bis dato verfolgte, endlich abschütteln: Andree/Lienhard landeten einen nie gefährdeten Start/Ziel-Sieg. Lienhard fuhr den Starttörn und holte bis zum ersten Stopp schon satte fünf Minuten Vorsprung heraus. „Nach dem Unfall beim Saisonauftakt hatte ich ein bisschen das Vertrauen verloren“, gestand der Schweizer. „Aber schon nach zwei oder drei Runden war das wieder da. Ich konnte mich sukzessive steigern und kam schon bald auf schnelle Zeiten. Dabei verbrauchte ich sogar noch zehn Prozent weniger als alle anderen, die mit dem Volvo schon gefahren sind – ohne das ich besonders auf den Verbrauch geachtet hätte.“ Die Sparsamkeit ist dem Schweizer aufgrund der langen Sportprototypen-Tradition seiner Familie förmlich in die Wiege gelegt worden. In der 11. Runden übergab er in Führung liegend an Andree. „Dabei hätte ich sogar noch zwei Runden weiter fahren können.“ Andree baute den Vorsprung in seinem Törn, der ebenso problemlos verlief wie jener von Lienhard, auf achteinhalb (!) Minuten aus, bis er zum letzten Splash & Dash vier Runden vor Schluss an die Zapfsäule musste. Unmittelbar nach diesem Kurz-Service löste sich der Frontsplitter des Volvo. „Im Karussell hatte ich schon rundenlang gemerkt, wie die Front immer aufsetzt“, erinnerte sich der Kölner. „Wir haben ihn dann beim Stopp mit Klebeband fixiert. Doch schon bei der ersten Überfahrt der Döttinger Höhe merkte ich anhand der heftigen Vibrationen, dass das nicht reichte.“ Die Frontpartie wurde an der Box abgenommen, Andree fuhr weiter und verteidigte die Führung. „Aber dabei habe ich endlich mal so richtig gemerkt, warum wir einen Frontspoiler am Auto haben. Ohne den wurde der Wagen auf jeder Bodenwelle unruhig, und die Räder drehten durch, in schnellen und mittelschnellen Kurven konnte ich gar nicht mehr attackieren, weil ich ständig Untersteuern kriegte.“ Dennoch verteidigte Andree die Führung souverän und holte damit den 23. Klassensieg des Volvo S60 in der DLM – passender Weise beim ersten Rennen mit dem neuen Industriepartner KS Tools, einem großen Werkzeughersteller aus Heusenstamm. „Schön, dass wir das Trauma der letzten Wochen überwunden haben“, strahlte Teamchef Berk nach der Triumph-Tour. „Die letzten Wochen waren für das Team wirklich hart.“ Auch Lienhard strahlte: „Ich habe den Wiederaufbau unseres Autos ja auch täglich mitverfolgt - und ich möchte dem Team für diesen Kraftakt ein Riesen-Kompliment aussprechen.“ Berk ergänzte: „Wir bauten das jetzige Siegerauto von der Bodengruppe her völlig neu auf. Der Einsatz meiner Mannschaft und die Tatsache, dass sie sich auch durch neuerliche Rückschläge nie entmutigen ließ, ist mit diesem Sieg endlich belohnt worden. Jetzt müssen wir es beim nächsten Rennen nur noch packen, beide Volvo ins Rennen zu bringen – und das dann am liebsten mit einem Doppelsieg beenden.“
Posted on 29 Apr 2007 by Marius
Die "Twins" von HEICO SPORTIV.
 Weiterstadt - Bereits zum zweiten Mal präsentiert sich HEICO SPORTIV auf der Tuningworld Bodensee in Friedrichshafen. Vom 28. April - 1. Mai sind dort zwei spektakuläre Volvo C30 zu sehen.Gleiche Basis, unterschiedliche Charaktere. Im auffälligen Signalrot zeigt sich die drehmomentstarke Dieselvariante des Volvo C30 auf dem Stand des VDAT (Verband Deutscher Automobil Tuner e.V.) in Halle A1. Dort sorgt ein 2.5-Liter-Fünfzylinder mit 400 Nm Drehmoment (Serie: 350 Nm) und 151 kW/205 PS (Serie: 132 kW/180 PS) für ausreichenden Schub. Damit beschleunigt der kompakte Schwede in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Die Leistungssteigerung wird mittels Umprogrammierung des Originalsteuergerätes erzielt und findet in der spektakulären Vierrohr-Abgasanlage sinnvolle Ergänzung. Die Edelstahlanlage ist exclusiv jenen Fahrzeugen vorbehalten, die über den HEICO SPORTIV THOR Bodykit verfügen. Der THOR Bodykit ist die serienfertige Ableitung des Designpakets, das letzten November auf der SEMA Show in Las Vegas am ConceptCars "HEICO HS3 THOR" Weltpremiere feierte. Die Frontschürze weist den typischen Frontgrill, größere Belüftungsöffnungen und die Aufnahme des Abbiegelichts auf. Radhausverbreiterungen, Seitenschweller und Heckschürze komplettieren den Bodykit. Der formschöne und eingelassene Heckdiffusor dient als Aufnahme der vier runden Endrohre. Für Fahrdynamik-Freunde hat HEICO SPORTIV ein Sportfahrwerk entwickelt, dass in akribischer Detailarbeit speziell für den C30 abgestimmt wurde. Das Sportfahrwerk ist höhenverstellbar und hat den entscheidenden Feinschliff auf der Nürburgring-Nordschleife erhalten. Passend dazu: das VOLUTION® Felgenprogramm von 18-20 Zoll, wahlweise in silber oder titan, sowie die 4-Kolben-Sportbremsanlage mit blauen HEICO SPORTIV Bremssätteln und Bremsscheiben in der Dimension 326x30 mm. Doch damit nicht genug, auch vor dem Innenraum wurde nicht Halt gemacht. Eine hochwertige BiColor-Lederausstattung in zwei verschiedenen Rottönen setzt die Farbwelt von außen fort. Aluminium Pedale, Fußstütze, Handbremshebel, Doorpins und Lederschalthebel setzen weitere Akzente. Exklusivität zum Erleben und Anfassen. Der C30 D5 ist ein Allrounder, der den sportlichen Auftritt mit Langstreckentauglichkeit und Wirtschaftlichkeit vereint. 
Tarnung aufgeflogen. Der HEICO HS3 T5. Auffälliger kommt der C30 T5 daher. Trotz Tarnung durch das aufwendig designtes Camouflage-Klebeset ist der 184 kW/250 PS (Serie: 162 kW/220 PS) starke Volvo sehr leicht sicht- und vor allem hörbar. Dafür sorgt der charakteristische Fünfzylindersound in Kombination mit HEICO-Zugaben wie Vierrohr-Abgasanlage, Soundrohr und Downpipe incl. Sportkatalysator. Für den 0-100 km/h-Sprint benötigt der "Camo" 6,3 Sekunden - und ist damit eine halbe Sekunden schneller als sein Serienpendant. Auch auf der Autobahn hält der T5 locker mit - 250 km/h Topspeed! Analog zum D5 sind hier folgende Produkte ebenso montiert und ab Lager lieferbar: Sportfahrwerk, Sportbremsanlage, THOR Bodykit und Interieur-Accessoires. In Vorbereitung befindet sich eine Doppelrohr-Abgasanlage für alle Modelle ohne Bodykit sowie Frontspoilerflaps. Einzig die speziell angefertigten TOYO TIRES sind nicht erhältlich. Diese zeichnen sich durch ein spezielles "HEICO-Profil" aus und basieren auf dem Semislick R888. Dies und vieles mehr gibt es ab dem 28. April auf der Tuningworld Bodensee in Halle A1 (Stand 212) und am Haupteingang zu sehen.
Posted on 27 Apr 2007 by Marius
Das Wunder aus der Grünen Hölle
 In zwei Wochen vom Unfall-Schaden auf Platz
2
Das
Volvo Team PSR hat beim zweiten Lauf zur DLM eindrucksvoll zurückgeschlagen.
Nur zwei Wochen nach dem Saisonauftakt, bei dem beide Volvo S60 des Teams aus Adenau schwere Unfallschäden davongetragen hatten,
fuhren Ulli Andree/Remo Lips/Stephan Herter am Samstag auf Platz 2 ihrer
Klasse.
Der runderneuerte Volvo S60
wäre sogar für den Klassensieg gut gewesen – wenn nicht ein Problem mit der
Benzinversorgung aufgetreten wäre.
Andree holte sich in der Qualifikation den zweiten Startplatz,
notierte aber ein Problem mit einer Spurstange – eine Folge des Unfalls im
Vorfeld der Westfalenfahrt.
Nach dem Zeittraining reparierten die PSR-Mechaniker das Auto in
mühevoller und eiliger Kleinarbeit. Damit wurden sie aber nicht bis zum
Schließen der Boxengasse fertig, sodass Andree aus der Box nachstarten musste.
Doch nach gerade mal eineinhalb Runden lag der Kölner schon in Führung. „Das
Auto war richtig gut“, strahlte Andree. „Man konnte nicht mehr merken, dass es
vor zwei Wochen so schwer beschädigt war. Man kann die Arbeit des Teams gar
nicht genug loben.“
In der siebten Runde spürte der führende Andree erste Aussetzer.
Beim Unfall hatten sich Schläuche im Inneren des Tanks verschoben, was bei der
Sichtkontrolle von außen nicht auffallen konnte. Der Tank konnte nicht komplett
leer gesaugt werden.
Deswegen zog das Team den ersten Tankstopp von der zehnten auf
nach der siebten Runde vor. Das kostete den Volvo die Führung. Remo Lips
übernahm den Göteborger Fünfzylinder auf Platz2 und hielt ihn dort sicher und
fehlerfrei, musste aber ebenfalls schon nach sieben statt zehn Runden an die
Zapfsäule. Aufgrund der veränderten Strategie entschied sich das Team dazu,
Platz 2 zu verteidigen. Das gelang Lips und auch Stephan Herter, der den
Schlusstörn fuhr, souverän und ohne weitere Zwischenfälle.
Teamchef Danny Berk bilanzierte: „Ein Sieg wäre natürlich die
Krönung des Comebacks gewesen. Aber wir sind mit Platz 2 auch sehr zufrieden.
Im Rennen war – abgesehen vom Tankproblem – von den Unfallfolgen nichts mehr zu
merken. Unsere Mechaniker haben zwischen den beiden Rennen jeden Tag mindestens
14 Stunden gearbeitet, mit dem einen
oder anderen Ausreißer in Form einer Nachtschicht dazwischen. Denn wir
versuchten bis zuletzt ja auch noch, das zweite Auto fertig zu bekommen. Das
scheiterte letztlich nur daran, dass die Seitenteile nicht rechtzeitig
geliefert werden konnten – weil das keine Massenprodukte, sondern
Einzelanfertigungen nur für uns sind.“
Beim nächsten DLM-Lauf will PSR beide Volvo S60
an den Start bringen und den ersten Klassensieg der Saison 2007 einholen.
Posted on 15 Apr 2007 by Marius
motoso.de neuer PSR Volvo Partner
Hambuger Unternehmen will mit Sponsoring im
Motorsport Fuß fassen
Das
junge Internet-Portal www.motoso.de engagiert sich 2007
erstmals als Sponsor im Motorsport. Das Hamburger Unternehmen will über die
Partnerschaft mit dem PSR Volvo Team aus der DLM die Bekanntheit steigern und
sich einen neuen User-Kreis aus dem Motorsport erschließen.
Seit diesem Jahr kommen die PSR Volvo auf der Nordschleife in
anderem Design daher als in all den Jahren zuvor. Einer der Gründe ist die neue
Partnerschaft mit motoso.de. Die Internet-Plattform für den Handel mit Ersatz-
und Tuningteilen möchte mit dem Sponsoring der beiden Volvo S60 dafür sorgen, dass die Firmen-Philosophie auch in
Motorsport-Kreisen bekannt wird – und sich so ein weiteres Geschäftsfeld
erschließen.
Die langjährigen Internet-Profis Kai Bösel und Felix Jung
gründeten motoso.de im Jahr 2004.
„Alle Online-Händler in diesem Bereich konzentrierten sich immer nur auf ganze
Fahrzeuge, nie auf einen Teilemarkt“, witterte Bösel eine Marktlücke. „Wir
etablierten als direkte Folge daraus eine Vermittlungsplattform im Internet,
bei der man gezielt nach Ersatz- oder Tuningteilen sowie Zubehör suchen kann.
Wir sind der Vermittler für die einzelnen Suchanfragen bzw. Angebote, der Kauf
findet jedoch direkt beim Händler statt.“
In den Monaten nach der Gründung umfasste das Angebot zunächst 120 000
Teile; inzwischen wuchs es auf 1,6 Millionen Artikel an, und in den
Firmenräumen in Hamburg arbeiten knapp 20
Mitarbeiter. „Wir wollen nicht nur eine rein virtuelle Firma sein – sondern
jederzeit ansprechbar“, begründet Bösel. „Wir fanden in den letzten Jahren
einige Großkunden, wie etwa Systemwerkstätten, die für unsere Bekanntheit
natürlich ein wertvoller Multiplikator waren. Aber jetzt wollen wir an die
kleinen Spezialisten mit Flair ran. Gerade für Liebhaber kann unsere
Internetseite eine ideale Plattform bieten, um in einem möglichst großen Umfeld
nach seltenen und wichtigen Teilen zu suchen.“
Neben den Serienautos hat Bösel dabei auch den Motorsport ins
Visier genommen. „Es tauchen immer wieder Gesuche nach Ersatzteilen auf. Da
sehe ich eine Nische“, ist der Chef überzeugt. „Wir wären gern die Plattform
Nummer 1 für Motorsport-Teile.“
Ein professionelles Team aus der DLM bietet sich vor diesem
Hintergrund als Sponsoring-Bühne geradezu an. „Von der Formel 1 und der DTM mal
abgesehen, ist der Motorsport auf der Nordschleife in meinen Augen die
Königsklasse des Motorsports“, charakterisiert Bösel. „Und im Gegensatz zu den
gerade genannten Meisterschaften, ist für den Motorsport, wie er in der DLM
betrieben wird, auch der Teilehandel sehr wichtig. Wir erreichen mit unserem
Engagement bei PSR Volvo also sowohl im Fahrerlager selbst als auch bei den
Zehntausenden Fans entlang der Strecke genau jene Zielgruppe, für deren
Interessen wir direkt etwas im Angebot haben – sei es mit einer neu zu
schaffenden Motorsport-Plattform oder mit unserem schon bestehenden Angebot für
Straßenautos. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis findet man in keiner
anderen Motorsport-Disziplin.“
Bösel sieht „2007 als
eine Art Testjahr. Wir gucken uns das jetzt mal an. Wenn sich unser
Motorsport-Programm so erfolgreich entwickelt, wie wir uns das erwarten, dann
werden wir es in einer langfristigen Zusammenarbeit intensivieren.“
Posted on 10 Apr 2007 by Marius
Schwarzes Wochenende für PSR Volvo
 Das PSR Volvo Team war beim ersten DLM-Lauf des Jahres 2007 nicht am Start. Schon bei den Vorbereitungen auf die Westfalenfahrt verunglückten beide Volvo S60. André Lips flog beim Testen am Freitag ab, Fredy Lienhard überstand im zweiten Schweden einen fünffachen Überschlag in der Qualifikation unverletzt. Bis zum zweiten Meisterschaftslauf müssen die Mechaniker von PSR nun erneut Nachtschichten schieben. Teamchef Danny Berk fand es einfach nur „erschütternd“. Während der Rest des DLM-Feldes am Samstagnachmittag den ersten Meisterschaftslauf in Angriff nahm, erstellten die PSR-Mechaniker in den Werkshallen von Adenau die Schadensbilanz der beiden Volvo S60. Einer der Göteborger Fünfzylinder ist ein Totalschaden, der zweite schwer reparaturbedürftig. Den ersten Schock setzte es bei den Testfahrten am Freitag. André Lips flog eingangs der Hatzenbach ab und ramponierte den Volvo schwer am Vorderwagen. Zuvor hatte Lips drei Installationsrunden nur auf dem Grand Prix-Kurs gedreht. Der Unfall passierte unmittelbar nach dem ersten Einbiegen auf die Nordschleife. „Ich bin einfach zu früh zu schnell gefahren“, schulterte der Schweizer die Schuld. „Die Reifen waren nicht konsequent genug angefahren. Ich kann mich nur beim Team entschuldigen. Leider kann ich es nicht mehr rückgängig machen.“ Der Schaden am Volvo konnte bis zum Renntag nicht mehr repariert werden, sodass der erste Einsatz des neuerdings von Motoso unterstützten Wagens verschoben werden musste. „Es war vor allem deswegen ärgerlich, weil alle Neuentwicklungen in Mitleidenschaft gezogen worden sind“, seufzte Berk: „Die neue Frontpartie, der Diffusor und die Karbontüren.“ Ulli Andree markierte bei den Tests im zweiten, von Tribolube unterstützten PSR-Volvo eine Rundenzeit von 9.21 Minuten. „Dabei bin ich längst nicht voll gefahren, sondern habe bewusst große Reserven gelassen“, rekapitulierte der Kölner. „Außerdem ist die Strecke beim ersten Befahren nach der Winterpause ohnehin noch recht griparm. Die Zeit beweist, dass wir in unserer Klasse ganz vorn hätten mitfahren können und siegfähig gewesen wären.“ Das konnten Andree/Fredy Lienhard jr. aber nicht in die Tat umsetzen, weil Lienhard bereits in seiner ersten Runde in der Qualifikation abflog. Vor einer schnellen Linkskurve bei der Anfahrt zum Kesselchen schwenkten die Streckenposten die gelb-roten Warnflaggen, die eine verschmutzte und rutschige Fahrbahn ankündigen. „Ich nahm Tempo raus und verlor damit an einer Stelle Schwung, an der man eigentlich viel Fahrt für das folgende lange Bergaufstück mitnehmen muss“, erinnert sich der Schweizer. „Ich schaute noch in den Rückspiegel und sah etwa 100 Meter hinter mir ein Auto, von dem ich aber annahm, es sei noch weit genug weg. Dann nahm ich wieder Fahrt auf – und mein Heck wurde ganz plötzlich nervös, ich rutschte auf die Wiese und war dort nur noch Passagier.“ Lienhard war an der Stelle im sechsten Gang mit mehr als 200 km/h unterwegs. Der Volvo verhakte sich nach dem ersten Einschlag mit der Leitplanke und wurde so in eine Serie von Überschlägen katapultiert. Nach fünf Rollen kam der Wagen schwer beschädigt zum Stillstand. Lienhard unterzog sich einem ärztlichen Checkup, der zutage brachte, dass der Schweizer unverletzt blieb. „Ich habe nur leichte Nackenschmerzen und Kopfweh“, sagte Lienhard. Das Auto überstand den Abflug weit weniger gut. „Es ist ein absoluter Totalschaden“, knirschte Berk. „Das Auto sieht einfach nur schrecklich aus.“ Bis zum zweiten DLM-Lauf müssen die PSR-Mechaniker nun gleich zwei Autos neu aufbauen. „Wir möchten in knapp 14 Tagen zwei Autos an den Start bringen. Ob das wirklich klappt, hängt vor allem davon ab, wie schnell wir die Artikel geliefert bekommen, die wir nicht am Lager führen. Wir haben noch zwei Rohkarossen. Das größte Problem sehe ich darin, in der Kürze der Zeit noch zwei neue Überrollkäfige zu bekommen“, schildert Berk. „Die ganze Mannschaft hat in den Tagen vor dem ersten Einsatz kaum geschlafen. Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir danach ein bisschen Ruhe finden. Aber jetzt müssen wir ganz von vorn anfangen und uns neu motivieren. Die nächsten Nachtschichten schließen sich nahtlos an.“
Posted on 01 Apr 2007 by Marius
Mamerow gewinnt spannenden Vater-Sohn-Dreikampf
 Nürburgring. Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startete fulminant in die neue Saison. Drei Vater-Sohn-Gespanne machten den Sieg bei der 55. ADAC Westfalenfahrt unter sich aus. Vor 28.000 Zuschauern fuhren Christian und Peter Mamerow (beide Castrop-Rauxel) im Porsche 911 GT3 zu ihrem ersten gemeinsamen Sieg. In einem spannenden Kampf um Platz zwei setzten sich Ralf und Andreas Schall (beide Dornstadt) im Opel Astra V8 Coupé – verstärkt durch Volker Strycek (Dehrn) – gegen Johannes und Hans-Joachim Stuck (Mauren und Ellmau) durch, die zusammen mit Claudia Hürtgen (Aachen) den ersten Podiumserfolg des BMW Z4 M Coupé feierten. Im Ziel trennten die beiden Fahrzeuge nur 2,298 Sekunden. Der erste Lauf des Jahres war von einer hohen Leistungsdichte an der Spitze des Feldes geprägt, einige der Top-Teams blieben aber nach technischen Defekten auf der Strecke. Marcel Tiemann (Monaco) und Marc Lieb (Ludwigsburg) mussten im Training nach einem Motorschaden am Manthey-Porsche bereits die Segel streichen, Jürgen und Uwe Alzen (beide Betzdorf) stellten den neuen Porsche Cayman nach zwölf Runden mit einem Kupplungsschaden ab. Von Platz vier aus gestartet, übernahm Marc Basseng (Leutenbach) noch in der ersten Runde die Führung. Mit Neuzugang Marc Hennerici (Bonn) am Steuer schied der Land-Porsche nach 15 Runden dann mit einem Getriebeschaden aus. 185 Fahrzeuge nahmen das Zeittraining der 55. ADAC Westfalenfahrt auf, zum Rennen starteten 170 Teams. „Unser Porsche lief heute perfekt“, sagte Peter Mamerow, der in der Anfangsphase des Rennens eine Schrecksekunde erlebte, als sein Sohn mit einem zu überrundenden Fahrzeug kollidierte. „Die Frontpartie wurde dabei beschädigt, zum Glück hatte dies kaum Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Ich hoffe, dass dies nicht unser letzter Sieg in diesem Jahr sein wird.“ Für die erste große Überraschung der Saison sorgte Volker Strycek, der das Opel Astra V8 Coupé mit Trainingsbestzeit auf die Pole-Position stellte. Über den gesamten Rennverlauf konnte sich die Schall-Mannschaft in der Spitzengruppe behaupten. „Ein tolles Gefühl, von der Pole zu starten“, sagte Ralf Schall. „Unser Rennen war einfach super und mein Zweikampf mit Hans-Joachim Stuck in der Schlussphase hat mir viel Spaß gemacht.“ Altmeister Stuck lobte vor allem die Leistung seines Sohnes: „Johannes war heute bei seinem ersten Renneinsatz im BMW Z4 M Coupé richtig gut drauf. Ich bin davon überzeugt, dass er sich gut auf den Wagen einstellen wird, so dass er zusammen mit Claudia und mir gegen Ende des Jahres auf einem Niveau liegt.“ Auf dem Siegerpodest zeigte Stuck-Senior Gefühle, als er den Freudentränen freien Lauf ließ. „Johannes entwickelt sich zu einem prächtigen Rennfahrer. Im Gegensatz zu mir, fährt er schon in jungen Jahren äußerst intelligent – die beste Voraussetzung für einen guten Langstreckenfahrer.“ Bei dem einmaligen Einsatz im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring rettete sich das Schnitzer-Team mit Jörg Müller (Monaco) und dem amtierenden Tourenwagen-Weltmeister Andy Prilaux (Großbritannien) auf Platz vier ins Ziel. Lange Zeit auf Podiumskurs gelegen, klagten die beiden BMW-Werksfahrer in der Schlussphase über mangelnde Leistung. „Wir haben trotzdem eine Menge an wichtigen Daten gesammelt, die uns bei der finalen Entwicklung des BMW Z4 M Coupé helfen“, so Teamchef Charly Lamm. Premierensieg im Civic-Cup für Henrich/Schulten/Engelbracht Mit einer starken Leistung sicherten sich Ludger Henrich (Schmitten), Jürgen Schulten (Hamminkeln) und Helmut H. Engelbracht (Rheurdt) bei ihrer Honda-Premiere den ersten Sieg in der Civic-Cup-Klasse. Mit einem Rückstand von 1:23.006 Minuten ging Platz zwei an Stefan Schlesack (Remscheid) und Ex-DTM-Pilot Klaus Niedzwiedz (Waltrop). Punkte in der Cup-Wertung werden erst ab dem dritten Lauf vergeben. „Trotzdem war uns dieser Erfolg wichtig“, so Henrich, „denn wir wollen schließlich auch Punkte für die Langstreckenmeisterschaft sammeln.“ In den weiteren Cup-Klassen triumphierten Florian Stoll und Sebastian Tschornia (Seat Leon Supercopa), Jörg Otto und Christopher Gerhard (Porsche-Cup, Version 996), Jochen Krumbach und Michael Schrey (Porsche-Cup, Version 997) sowie Guido Michels und Harald Weckbecker (Peugeot 206 RC). Mit einem Klassensieg bei den VLN-Specials bis 1.400 ccm Hubraum sicherte sich Florian Frensch (Oberwinter) den ersten Erfolg für die Cup-Wertung im Toyota Yaris Langstrecken-Cup. Der zweite Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet bereits in zwei Wochen statt. Am 14. April findet die erfolgreichste Breitensportserie Europas dann mit dem 32. DMV 4-Stunden-Rennen ihre Fortsetzung.
Posted on 31 Mar 2007 by Marius
PSR-Team mit zwei Volvo S60
Das PSR-Team aus Adenau setzt 2007 zwei Volvo S60 in der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft (DLM) ein. Damit will die Eifel-Mannschaft laut Teamchef Danny Berk "Siege einfahren – und nicht zu knapp". Eile tat Not. Mitte Februar platzte der fest vorgesehene Plan, einen neuen Mosler M900 GT3 einzusetzen. Danach musste das PSR-Team von Danny Berk eine Alternative vorbereiten. "Wir waren nach den ersten Zusagen seitens der Serienbetreiber fest davon ausgegangen, dass wir den Mosler einsetzen dürfen. Deswegen hatten wir jede Menge Vorarbeit geleistet, die wir dann in kürzester Zeit über den Haufen werfen mussten", blickt Berk zurück. "Als Alternative kam für uns nur ein Zweiwagen-Team mit zwei Volvo S60 infrage." Innerhalb kürzester Zeit richtete PSR einen zweiten Volvo S60 her – neben dem ohnehin schon geplanten ersten Auto, dessen technische Weiterentwicklungen sich in voller Arbeit befanden. "Wir speckten über den Winter etwa 60 Kilogramm ab", umreißt Berk. "Dazu entwickelten wir ein neues Aerodynamikpaket mit einer neuen Frontschürze, einem Unterboden und einem Diffusor. Die Kühler wurden umpositioniert; sie sind jetzt flacher untergebracht, sodass der Fahrzeugschwerpunkt sinkt, und sie bestehen nicht mehr aus einem Kühlerpaket – im neuen Layout wird jeder Kühler einzeln angeströmt." Das neue Aerodynamik-Paket basiert auf der Technik, die PSR vom Technikpartner Evolvo, einem großen Volvo Tuner aus Monrovia im US-Bundesstaat Kalifornien, zugänglich gemacht wurde. "Wir haben deren Aerodynamik für unsere Bedürfnisse angepasst." Neben den bewährten Technik- und Werbepartnern geht PSR 2007 zwei neue, innovative Partnerschaften ein. Tribolube und Motoso sind neu an Bord der Volvo Mannschaft. Tribolube ist ein Antifriktionsmittel, das durch Zugabe ins Motoröl zu den Reibflächen aller beweglichen und unbeweglichen Teile in einem Treibsatz – etwa Lagerstellen und Zylinderlaufbuchesen – transportiert wird und dort mit einer Schutzschicht für die Motoren einen höchstmöglichen Verschleißschutz bietet. Über die reduzierte innere Reibung im Motor wird der Verbrauch um sechs bis 12 Prozent gesenkt und auch der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) spürbar reduziert. Motoso bietet über die Webseite www.motoso.de einen Internet-Marktplatz für den An- und Verkauf von Ersatzteilen, Zubehör- und Tuningartikeln sowie den damit verbundenen Dienstleistungen für Kraftfahrzeuge. Das Internetportal schließt die Lücke zwischen den verstreuten Märkten. Neben dem eigentlichen Marktplatz dient es auch als Werbeplattform für Kooperationspartner und Hersteller, als Informationsplattform rund um das Thema "Ersatzteile", hilft bei der regionalen Werkstattsuche und bietet den Usern in eigenen Foren und Blogs die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die eigentlich für den Mosler vorgesehenen Fahrer Ulli Andree/Fredy Lienhard jr. werden stattdessen den ersten Volvo S60 fahren. "Der Mosler wäre natürlich eine große Herausforderung gewesen", rückt der langjährige Volvo Stammpilot Andree aus Köln die Relationen zurecht. "Aber der Volvo ist eine bewährte Größe, mit der wir wissen, dass wir um Klassensiege kämpfen können. Er ist eines der erfolgreichsten Autos, das jemals für die Nordschleife entwickelt wurde, und wir werden dank der Weiterentwicklungen auch 2007 an diese Erfolge anknüpfen können." Teamchef Berk ergänzt: "Wir starten dieses Jahr wieder in der Klasse SP4, nicht mehr in der Drei-Liter-Klasse wie letztes Jahr. Wir möchten Siege einfahren, und das nicht zu knapp." Dieses Jahr erhält der 41-jährige Andree Verstärkung von Fredy Lienhard jr. – der gerade eine Ring-Fahrschule hinter sich hat. "Ich fuhr bislang nur Sportwagen und musste mich daher erst auf den Frontantrieb einschießen", sagt der 26-jährige Schweizer. "Um das zu bewältigen, spulte ich in den letzten Tagen jede Menge Nordschleifen-Runden mit gemieteten VW Passat und Suzuki Swift Sport ab." Berk fiel auf: "Ich fuhr am Montag für fünf Runden lang bei ihm mit. Er scheint schon alle für einen Fronttriebler-Anfänger typischen Fehler ausgemerzt zu haben. Ulli wird einen gleich starken Partner zur Seite bekommen." Auch im zweiten Volvo S60 tritt eine deutsch-eidgenössische Besatzung an. Stephan Herter teilt sich den Fünfzylinder mit Remo und André Lips aus Zürich. Herter sammelte letztes Jahr als Volvo Stammfahrer Erfahrung, die Gebrüder Lips waren bei PSR in den Markenpokalen erfolgreich unterwegs. "Ich fuhr auch schon gelegentlich den Volvo", verweist André Lips. "Das Auto ist anspruchsvoll, aber ich fand mich recht schnell zurecht. Wenn ich die Chance auf eine komplette Saison bekomme, dann kann ich das Tempo der Spitze mitgehen. Dasselbe gilt mit Sicherheit auch für meinen Bruder. Wir freuen uns beide auf die Saison." Herter fügt an: "Ich lernte in der vergangenen Saison viel über das Fahren mit einem Fronttriebler und konnte mich das ganze Jahr über stetig steigern. Darauf möchte ich 2007 aufbauen. Ich rechne mir einiges aus." Die DLM beginnt am Sonnabend mit der Westfalenfahrt, einem vier Stunden langen Rennen auf der Kombination aus Nürburgring-GP-Kurs und -Nordschleife.
Posted on 30 Mar 2007 by Marius
AutoBild sportcars März 2007
In aller Offenheit  Sommer, Sonne, Cabrio? Von wegen, der HEICO HS7 auf Basis C70 macht das ganze Jahr über Spaß- dank Klappdach und 250 PS. Wer seinen Volvo zum Leistungssportler trimmen möchte, kommt an HEICO SPORTIV kaum vorbei. Seit rund zehn Jahren bringen die Hessen den Elchen das Sprinten bei. Karosserie/ Qualität Raus aus dem Cord-Anzug, rein in die Designer-Klamotten. Dank Spurverbreiterung (je 30 mm), Tieferlegung und Frontspoiler-Ecken kommt der HEICO C70 geduckt und dynamisch daher. Dazu passen auch die 19-Zöller vom Typ „VOLUTION V.“, die den kraftstrotzenden Eindruck unterstreichen. Absolutes Highlight (optisch und soundmäßig): die gewaltige Vierrohr-Anlage mit einem Heckdiffusor, der selbst einem Ferrari F430 die Show stehlen würde. Wer´s dezenter mag: Es gibt auch einen Doppelrohrauspuff im Angebot. Fahrfreude/Antrieb Der schon ab Werk ruppige Fünfzylinder-Turbomotor erhält 30 Mehr–PS durch ein optimiertes Steuergerät, Sportluftfilter und dem erwähnten Sportauspuff, der beim Zurückschalten wohlig bollernde Spratzerlaute von sich gibt. Das vorhandene Turboloch wird durch das Tuning allerdings noch größer. Besonders beim schaltfaulen Beschleunigen im 5. oder 6. Gang auf der Autobahn offenbart der Niederdruckturbo (0,4 bar) seine unharmonische Leistungsentfaltung. Fahrleistungen Die Beschleunigung von 0 bis 100 km/h absolviert der HEICO in guten 7,4 Sekunden (Serie: 8,0s). Auch bei der Elastizität fährt der Power-Schwede einen Vorsprung heraus. Die angegebene Topspeed von 250 km/h (Serie: 240 km/h) wurde bei der Messung minimal verfehlt. Besonders standfest: die Vierkolben- Bremsanlage mit geschlitzten Scheiben, die durch fadingfreie, gut dosierbare Verzögerung aus hohem Tempo überzeugt. Fahrwerk/ Komfort Das Sportfahrwerk präsentiert sich souverän, ruhig, straff. Absolut alltagstauglich. Gepaart mit präzisem Einlenkvermögen, das nur ab und zu unter den starken Antriebseinflüssen leidet. Dank Differenzialsperre neigt der Fronttriebler in Kurven kaum zum Untersteuern. Preis/Kosten Die Preisgestaltung der Tuningmaßnahmen ist noch moderat. Der stets nach Drehzahl verlangende Motor ist jedoch recht durstig.
Deutschlandpremiere des Volvo C30
Erstmals präsentiert der international renommierte Fahrzeug-Veredler HEICO SPORTIV seine Volvo-Kreationen vor der offiziellen Markt-Einführung. Deutschlandpremiere des Volvo C30 auf der Essen Motorshow. Die Essen Motorshow (30. November bis 10. Dezember 2006) ist das Highlight der europäischen Tuningindustrie und wichtigstes Messeereignis für HEICO SPORTIV. Grund genug gleich mit fünf Fahrzeugen für Furore zu sorgen.  Zuerst bei HEICO SPORTIV. Der neue C30. Hauptattraktion ist der HEICO HS3 D5 auf Basis des neuen Volvo C30. Der Kompaktsportler präsentiert sich in Halle 3 (Stand 124) auf dem Stand von Technologiepartner Continental und verfügt über einen auffälligen Bodykit, bestehend aus Front- und Heckschürze, Seitenschweller und Radhausverbreiterungen. Dazu gesellen sich formatfüllende VOLUTION® V. Kompletträder in der Dimension 8.5x20'' in titangrau lackiert. Das umfangreiche Programm für den C30 umfasst darüber hinaus ein höhenverstellbares Sportfahrwerk, Vierrohr-Abgasanlage aus Edelstahl, 4-Kolben-Sportbremsanlage sowie Interieur-Accessoires wie Pedalset, Fußstütze, Handbremsgriff und Doorpins aus Aluminium. Besonders edel: Sitze und Türverkleidung im aufwendig gestalteten Farbenspiel der hochwertigen BiColor-Lederausstattung. Neben diesen Annehmlichkeiten hat der HS3 D5 vor allem eins: Kraft! Der Fünfzylinderdiesel wuchtet stramme 400 Nm Drehmoment (Serie: 350 Nm) auf die Kurbelwelle und verfügt über 205 statt 180 PS. Das reicht für eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 7,9 Sekunden und für eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 230 km/h. Alle beschriebenen Produkte bietet HEICO SPORTIV in Kürze für den Volvo C30 an. Von der SEMA auf die Motorshow. Der HEICO HS3 THOR. Einer der Stars der diesjährigen SEMA Show in Las Vegas (Anfang November) war die auf Allradantrieb umgebaute Freizeitvariante des C30 von HEICO SPORTIV - der HEICO HS3 THOR. "THOR_2", eine eigens für die Essen Motorshow aufgebaute Dublette des SEMA-ConceptCar, präsentiert sich nun erstmals dem deutschen Publikum und ist im Foyer der Halle 1 zu bestaunen. Mit Ausnahme des aufwendigen Allradantrieb verfügt dieser C30 T5 über sämtliche Spezialitäten seines US-Zwillingsbruders: Bodykit im "XC-Offroad-Look", Höherlegung um 30 mm, VOLUTION® X. Titan Kompletträder in 8x18'', eigens handgefertigten und mit HEICO SPORTIV-Logo versehenen TOYO TIRES R888 Semislicks. Ein Teil des SEMA-Erfolges war u.a. die aufwendige Siebenschicht-Lackierung in Camouflage zuzuschreiben. Bei THOR_2 zeigt HEICO SPORTIV eine Neuinterpretation des "Camo-Look". Für Vortrieb sorgt ein überarbeiteter 2,5 Liter Fünfzylinder-Turbomotor mit 250 PS (Serie: 220 PS) und 360 Nm Drehmoment (320 Nm). Neben dieser Motorvariante sind auch beim C30 ab sofort Leistungssteigerungen für 2.0D und D5 erhältlich. Selbstverständlich incl. 36 Monate Garantie und §19-Gutachten. Der Volvo C30 kommt Anfang 2007 auf den deutschen Markt. Das Motorenprogramm für den sportlich proportionierten Zweitürer umfasst fünf Benzinaggregate (100-220 PS) bzw. drei Common-Rail-Turbodiesel (109-180 PS). Von seinem neuen Kompaktmodell will Volvo jährlich weltweit rund 65.000 Fahrzeuge absetzen. Dressman. Der neue Volvo XC90. Im komplett neuen Gewand zeigt sich der HEICO HS9 V8, Modelljahr 2007. Ein dezentes Facelift sorgte für reichlich Arbeit in der Designabteilung von HEICO SPORTIV. Das Resultat: ein neuer Bodykit. Der Bodykit aus bruchfesten und elastischen PU-RIM Kunststoff passt wie angegossen und betont die elegante Linienführung des Bestsellers. Die Frontschürze ist dreiteilig gestaltet und integriert die mitgelieferten Nebelscheinwerfer. Diese sind durch ein Upgrade zum Abbiegelicht aufrüstbar. An der ebenfalls dreiteiligen Heckschürze dominiert der Mittelteil, der so genannte Heckdiffusor. Er dient als stilvolle Aufnahme der Doppelrohr-Abgasanlage und ist auch einzeln erhältlich. Zwischen den Endrohren setzt ein hochwertiger Metallgittereinsatz weitere exclusive Akzente. Neben dem neuen Maßanzug trägt der HS9 VOLUTION® V. Kompletträder in 8.5x20'', Sportfahrwerk, Frontgrill, Doppelrohr-Abgasanlage (hier die V8-Variante mit speziell abgestimmtem Vorschalldämpfer) sowie einige Innenraum-Applikationen zur Schau. Individuell und schnell. Der Volvo C70. Für Sonnenanbeter ist der HEICO HS7 auf Basis des neuen Volvo C70 mit Metallfaltdach konzipiert. Doch das Cabrio-Coupe vereint weitere Talente: Speed, Sound und Sex-Appeal. Der Ausstrahlung des aufregend gestylte Body wird durch den gezielten Einsatz von hochwertigen Designelementen aus PU-RIM weiter gesteigert. Am Bug strecken sich zwei Frontspoilerflaps in den Fahrtwind (incl. Nebelscheinwerfer. Option: Abbiegelicht), am Heck ragen vier runde Edelstahl-Endrohren aus dem markanten Heckdiffusor. Sound inclusive! Besondere Förderung erhält dieser durch das optionale Soundrohr und die Downpipe incl. Metallkatalysator (nur Export). 250 PS und 360 Nm Drehmoment sorgen für entsprechenden Vortrieb, die 4-Kolben-Sportbremsanlage für entsprechend sichere Verzögerung. Dazu verpassten die Techniker von HEICO SPORTIV dem HS7 ein Komplettfahwerk mit eigens entwickelter Abstimmung. So wurde hier besonderer Wert auf gleiche Fahreigenschaften bei offenem und geschlossenem Verdeck gelegt. Klassenbester. Der HEICO HS4 ODIN. Vor einem Jahr noch ein ConceptCar, zwischenzeitlich ein erfolgreicher Renntourenwagen. Der HEICO HS4 ODIN - auf Basis des Volvo S40 - ist bei Toyo Tires in Halle 2 zu finden. Nach dem Debütsieg beim 4h-Langstreckenrennen am 20. Mai sorgte ein weiterer 1. Platz beim 24h-Rennen am Nürburgring für Aufsehen. Nach den guten Platzierungen des S60 in den vergangenen Jahren war dies der erst vierte Klassenerfolg von Volvo in der gesamten Historie des Eifelklassikers. Pilotiert wurde der HS4 ODIN von den HEICO-Mitarbeitern Patrick Brenndörfer, Frank Eickholt und Martin Müller, bereift war er mit Prototypenslicks von Toyo Tires.
Weltpremiere des Volvo C30 ConceptCar
 Weiterstadt - Erstmals präsentiert HEICO SPORTIV ein ConceptCar noch vor der offiziellen Markteinführung. In Zusammenarbeit mit Volvo Cars of North America entstand eine vielseitige Freizeitvariante des neuen Kompaktmodells Volvo C30. Weltpremiere des HEICO HS3 THOR ist am 31. Oktober 2006 auf der SEMA (Specialty Equipment Market Association) in Las Vegas, USA. "Thor ist Odins Sohn und damit der zweitmächtigste aller Götter. Thor ist stark und hitzig - und geht nie der Möglichkeit aus dem Weg, einen Kampf auszufechten."  Der Volvo C30 T5 von HEICO SPORTIV richtet sich an Outdoor-Enthusiasten mit urbanem Lifestyle. Ein Auto, zwei Talente. Die Leistungssteigerung des 2.5-Liter-Turbomotors auf 300 PS dient dem sportiven Fahrvergnügen auf befestigtem Boden, im Gelände sorgt der hinzugefügte Allradantrieb für sicheres Fortkommen. Gerade die Anbindung der elektronischen Haldex-Kupplung an das Serien-Bordnetz des C30 stellte für die Techniker von HEICO SPORTIV eine große Herausforderung dar, schließlich ist für den Volvo C30 kein Allradantrieb vorgesehen. Das Ziel wurde in akribischer Detailarbeit erreicht, sämtliche Sicherheitssysteme sind selbstverständlich weiterhin voll funktionsfähig. Ob Renn- oder Schneepiste: der Fahrspaß ist inclusive. Neben dem AWD-Antrieb ermöglichen eine um 30 Millimeter erhöhte Karosserie und spezielle Reifen von TOYO TIRES mit "HEICO-Profil" spektakuläre Offroad-Einlagen. Die Pneus - montiert auf VOLUTION® V. 8x18'' Sportfelgen - steigern zusätzlich auch den "Straßenspaß", schließlich basieren sie auf dem Semi-Slick R888. Durch das HEICO SPORTIV Komplettfahrwerk incl. Carbon-Domstrebe und der 4-Kolben-Sportbremsanlage (mit innenbelüfteten 320 Millimeter Bremsscheiben an der Vorderachse) wird das Gesamtpaket abgerundet und der C30 zum echten Allrounder.  Der erste Eindruck zählt. Der HS3 THOR bleibt in Erinnerung. Das, was der C30 kann, soll er auch zeigen. Für den salonfähigen Auftritt wurde ein eigenes Bodykit im "XC-Design" entwickelt. Ähnlichkeiten zu Stilelementen des Volvo XC70 und XC90 sind dabei durchaus beabsichtigt. Bei der aggressiv-sportlichen Front dominiert der HEICO SPORTIV Frontgrill und das im Gelände wertvolle Aluminium-Skidplate. Für eine optimierte Frischluftzuführung wurden die Kühlöffnungen vergrößert, gleichzeitig wurde Platz für das HEICO SPORTIV Abbiegelicht geschaffen. Die Heckschürze zitiert das Frontdesign, jedoch erfüllt das Mittelteil als Aufnahme der vier Endrohre (Ø 76 Millimeter) eine zusätzliche Funktion. Verbunden werden Front- und Heckschürze durch breitere Seitenschweller und Radhausverbreiterungen. Auffällig ist die "Camouflage"-Lackierungen in sieben Schichten - in "eisigen" Farbtönen gehalten und mit Tiefenwirkung.  Vortrieb ohne Abrieb. Das Antriebskonzept. Durch eine Zylinderkopfbearbeitung, einen modifizierten Turbolader, speziell angefertigten Ladeluftkühler incl. elektronisch gesteuerter Wassereinspritzung und Neuprogrammierung der Motorsoftware wird die Leistung von 220 auf 300 Pferdestärken gesteigert. Das Drehmoment steigt gar um 100 auf nunmehr 420 Nm, und dass trotz Anpassung auf US-übliche 91 Oktan. Entsprechend potent ausgestattet beschleunigt der Allrad-Schwede schlupfbefreit in 5,8 Sekunden auf Tempo 100. Wie bei Volvos US-Modellen üblich hat HEICO SPORTIV die Höchstgeschwindigkeit auf 210 km/h elektronisch begrenzt. Immer präsent ist der Sound des Volvo-Fünfzylindertriebwerks. Dank Downpipe und Race-Kat, Soundpipe sowie einem Endschalldämpfer aus hochwertigstem Edelstahl steht einer atemberaubenden Akustik nichts im Wege. Der Wohlfühlraum. Das Interieur. Durchdacht und edel zeigt sich der Fahrgastraum. Dort dominiert das Farbenspiel der BiColour-Lederausstattung in "Alpacagrau" und "Saphirschwarz". Besonders die aufwendigen Verläufe der silbernen Nähte setzen Akzente. Neben den stärker konturierten Frontsitzen, den hinteren Einzelsitze und den zweifarbigen Türverkleidungen sind überdies das komplette Armaturenbrett und der Dachhimmel mit "Lugano-Leder" bezogen. In der Mittelkonsole findet sich eine eigens entwickelte Aufnahme für einen iPOD nano und dem GPS-fähigen Mobilfunktelefon Motorola "Q" wieder. Abgerundet wird das "Lounge-Feeling" durch Aluminium an Pedalen, Schaltknauf, der freischwebenden Mittelkonsole, Handbremshebel und Doorpins.  Innovativ. Der Laderaum. Der Laderaum wurde für mögliche Freizeitaktivitäten komplett umgestaltet. Die Aufgabenstellung klang einfach wie kompliziert zugleich: Integration zweier Snowboards von Kooperationspartner Burton Snowboards im Innenraum des Kompaktmodells. HEICO SPORTIV fand eine praktikable und alltagstaugliche Lösung. Die Boards liegen schmutzgeschützt in einer maßgeschneiderten Ledertasche und werden hochkant zwischen den Rücksitzlehnen verstaut. Im Kofferraum gibt es Staufächer die ausreichend Platz für zwei komplette Boarderausrüstungen bieten. Der besondere Clou: die Helme werden mittels einer Halterung gut sichtbar an der Rückseite der Sitze befestigt und durch eingelassene LED´s angestrahlt.  Der Start in eine neue Ära. HEICO SPORTIV goes global. Der komplett fahrfähige C30 ist nicht nur das erste ConceptCar in Kooperation mit Volvo Cars of North America, sondern für HEICO SPORTIV auch gleichzeitig der Start auf dem US-Markt. Der Ehrgeiz ist groß, wie die Gründung von HEICO SPORTIV North America Mitte 2005 unterstreicht. Neben den USA ist das in Weiterstadt bei Darmstadt ansässige Unternehmen auf allen Kontinenten mit 38 Exportpartnern vertreten, national erfolgt der Vertrieb über das Volvo-Vertragshändlernetz.
Posted on 31 Oct 2006 by Marius
EDEL SPORTIV - neuer Volvo S80 von HEICO SPORTIV
HEICO SPORTIV präsentiert anlässlich der Markteinführung des neuen Volvo S80 den weltweit ersten Komplettumbau.  Die zweite Generation des S80 überzeugt mit innovativer Technik, einer dynmisch-eleganten Linienführung und spricht eine Klientel mit höchsten Ansprüchen an. Für die HEICO SPORTIV Entwicklungsabteilung gilt daher das Credo, den Charakter zur Betonen und die Vorzüge zu schärfen. Wie aus einem Guss fügt sich die Sportfelge VOLUTION® V. in das Gesamtbild. Die Leichmetallräder im zeitlosen Fünfspeichendesign sind in den Dimensionen 8x18, 8x19 und 8.5x20 erhältlich, und werden ohne aufwendige Karosseriearbeiten - frei dem Motto "plug+play" - montiert. Besonders kundenfreundlich: HEICO SPORTIV bietet eine lebenslange Austauschgarantie zum halben Listenpreis, etwa bei Bordsteinbeschädigungen, an. Für Individualisten gibt es neben der hochwertigen "Bright-Silver"-Lackierung ausgesuchte Dimensionen in der Graphit-Version VOLUTION® TITAN. Alternatives Raddesign ist das Zehnspeichenrad VOLUTION® X. Ein vollendetes Bild gibt der S80 mit dem Sportfedernsatz ab. Die speziell abgestimmten Federn für Vorder- und Hinterachse senken das Volvo-Flaggschiff um ca. 30 Millimeter ab. Ist diese Änderung mehr aus optischen Gründen zu empfehlen, richtet sich das Sportfahrwerk an diejenigen, die eine straffere und sportlichere Dämpfer-/Federnabstimmung wünschen. Traditionell stimmt HEICO SPORTIV die eigenen Sportfahrwerke auf der Nürburgring-Nordschleife ab. Die Markteinführung ist für Ende 2006 geplant. Im Bereich Motor, eine der Kernkompetenzen des Volvo-Veredlers, legt die Software-Abteilung von HEICO SPORTIV ebenso Hand an. Die Leistungssteigerung für den Common-Rail-Diesel D5 - jenem bekannten 2.5-Liter-Fünfzylinder aus dem XC90 - erzielt 210 PS und 460 Nm (Serie: 185 PS und 400 Nm). Damit beschleunigt der Volvo unter acht Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Für den 2.5T Turbobenziner ist eine Steigerung auf 245 PS (200 PS) und 360 Nm Drehmoment (300 Nm) in Vorbereitung. Erzielt wird dies mittels Umprogrammierung des Originalsteuergerätes. Dabei bleibt das Fahrzeug stets diagnose- sowie updatefähig und verfügt über eine umfangreiche 36-monatige Garantie ab Erstzulassung, was im Volvo-Segment einmalig ist. Die Leistungssteigerung kostet incl. Gutachten EUR 1.560,00. Einen optischen und akustischen Glanzpunkt setzt die Edelstahl-Abgasanlage am Heck des neuen Volvo S80. Zwei ovale und verchromte Endrohre mit einem Durchmesser von 120x74 mm sind im typischen HEICO-Design in "Links-Rechts-Optik" angeordnet und für die Motorvarianten 2.4D, D5, 2.5T und 3.2 vorgesehen. Die Topmotorisierung des S80, der V8 AWD, erhält eine speziell abgestimmte Vierrohr-Variante mit runden Endstücken. Beide Varianten bestechen durch herausragende Materialqualität, perfekter Passgenauigkeit, einem Leistungszuwachs von bis zu sechs Pferdestärken und kosten ab EUR 950,00. Weitere geplante Produkte sind: Aluminium Pedal Set, Edelstahl-Einstiegsleisten, Leder-Schalthebel, Sportluftfilter sowie hochwertige Aerodynamikelemte wie Front- und Heckspoilerlippe aus PU-RIM.
PSR mit aggressiver Strategie auf Platz 2
 Das Volvo Team von Danny Berk hat beim Barbarossapreis auf dem Nürburgring den zweiten Platz in seiner Klasse herausgefahren – mit einer aggressiven Strategie und einem Neuling im Cockpit des Volvo S60. Der neuen Herangehensweise an das Rennen lag eine Erkenntnis von Teamchef Danny Berk zugrunde: „In der Klasse, in der wir in diesem Jahr zum ersten Mal starten, können wir mit unserem Auto über das Gewicht mehr gewinnen als über den Hubraum.“ Also speckte das Team aus Adenau den Volvo S60 über einen geringer befüllten Tank ab und sparte so pro Törn etwa 40 Kilogramm Gewicht. „Um das hinzukriegen, mussten wir aber von Anfang an einen Tankstopp mehr einplanen. Über das geringere Fahrzeuggewicht, das wir über die Nordschleife schleppen mussten, und die kürzeren Standzeiten bei den einzelnen Stopps sollten allerdings die Vorteile dieser Strategie überwiegen.“ Da Volvo Stammfahrer Ulli Andree aus beruflichen Gründen verhindert war, heuerte Berk den Zürcher Remo Lips als dritten Mann an. Er ergänzte seinen Bruder André Lips und Stephan Herter, den zweiten Stammpiloten der Saison 2006. „Aber wir hätten uns auch für die diese Strategie entschieden, wenn Ulli gefahren wäre“, betont Berk. Stephan Herter erwischte eine starke erste Runde, in der er sich nicht nur die Führung in der Klasse sicherte – sondern sogar auf Gesamtrang 11 auf die Nordschleife einbog. Auf der Döttinger Höhe verlor der Optiker aus Euskirchen zwar die Führung, hielt sich aber danach hinter Willi Obermann in einem BMW sicher auf der zweiten Stelle. Herter zeigte das beste Rennen seiner Saison und übergab nach sieben Runden an Remo Lips. Der Eidgenosse übernahm als Zweiter. „Aber da ist unsere Strategie leider nicht mehr aufgegangen“, bedauerte Berk. „Der Tankdeckel war nicht zu, sodass beim Losfahren Benzin aus dem Tank schwappte – und wir nicht sicher waren, wie lange wir Remo mit der Restmenge wirklich fahren lassen konnten.“ Deswegen fand die familieninterne Übergabe für den dritten Törn eine Runde eher statt als vorgesehen, und Bruder André Lips bekam für den Schlusstörn sicherheitshalber zehn Liter mehr Benzin als geplant. „André fuhr dann am Ende sehr schnelle Runden und hat den zweiten Platz sicher nach Hause gebracht“, fasste Berk zusammen. „Der Ansatz mit dem leichteren Auto hat sich als der richtige Weg herausgestellt. Wir lagen die meiste Zeit auf der zweiten Stelle der Klasse; je nach Boxenstopps war es zwischendurch zwar auch mal Platz 3 oder 4, aber netto waren wir immer Zweiter. Wieviel Zeit wir durch den längeren letzten Stopp und das höhere Gewicht im letzten Törn wirklich verloren haben, ist schwer auszurechnen. Aber ich bin überzeugt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“
Posted on 01 Oct 2006 by Marius
Volvo C30 concepted by HEICO SPORTIV
SEMA 2006, Las Vegas  HEICO SPORTIV präsentiert in Zusammenarbeit mit VCNA eine Concept-Studie auf Basis des neuen Volvo C30. Dabei handelt es sich genau genommen um einen „XC30“, den HEICO SPORTIV u.a. mit einem Allradantrieb ausstattet. Das ConceptCar ist eine vielseitige und sportliche Interpretation des Volvo C30, geeignet für den Alltagsbetrieb in der Stadt, als auch für Freizeitaktivitäten im Gelände. Kooperationspartner ist der Marktführer im Outdoor-Bereich, Burton Snowboards aus den USA. Weltpremiere des „Volvo C30 concepted by HEICO SPORTIV“ ist am 31. Oktober 2006 auf der SEMA Show in Las Vegas.
Posted on 04 Sep 2006 by Marius
2. Platz für PSR-S60 beim 6h-Rennen
 Der Volvo S60 des PSR-Teams aus Adenau holte sich beim Saisonhöhepunkt der Deutschen Langstreckenmeisterschaft am Samstag auf dem Nürburgring mit den Fahrern Ulli Andree / Andreas Middendorf und Stephan Herter den zweiten Platz in seiner Klasse. Mit einem Platz auf dem Treppchen beim prestigeträchtigen Langstreckenrennen war die Schweden-Fraktion äußerst zufrieden. Der Göteborger Fünfzylinder ging den heimlichen Saisonhöhepunkt der BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft vom vierten Startplatz aus an. "Wir mussten mit der Zeit vorlieb nehmen, die ich bereits früh am Morgen herausgefahren hatte", blickte Andreas Middendorf auf die Qualifikation zurück. "Da war es aber an manchen Stellen noch ziemlich feucht. Eigentlich war geplant, dass Ulli Andree meine Zeit später, kurz vor Ende des Trainings, noch mal unterbietet. Aber das ist geplatzt." Denn Andree musste seinen Angriff auf die Pole in der hart umkämpften SP5 bis 3 Liter Hubraum abbrechen: "PSR hatte unseren Volvo vor den 6 Stunden einer Diät unterzogen und 30 kg Übergewicht auspacken können. Dementsprechend ging der S60 besser als je zuvor", lobte der Kölner den Einsatz der Truppe rund um Danny Berk. " Leider traf ich an einer der schnellen Schlüsselstellen der Nordschleife auf einen Dreiertrupp langsamerer Fahrzeuge. Bis dahin flog der Volvo auch dank unserer Dunlop-Slicks förmlich um die Strecke und ich war schneller unterwegs denn je – wegen der langsameren Fahrzeuge musste ich aber vom sechsten in den dritten Gang runterschalten und blieb hängen. So entschloss ich mich, diese Runde abzubrechen und Anlauf für eine zweite fliegende Runde zu nehmen. Leider fiel dann genau beim beschleunigen auf die Startgerade die glutneue Batterie aus und legte durch einen Kurzschluss die gesamte Elektronik lahm. Da wir immer gerne noch mal kurz vor Schluß des Qualifyings angreifen, war die Session rum, bevor die neue Batterie eingebaut werden konnte" So fuhr Stephan Herter den Startturn. Der Optiker aus Euskirchen verlor zunächst eine Position an Sebastian Stahl in einem BMW M3. "Auf den Geraden war er klar schneller als ich, aber auf der Nordschleife konnte ich ihm folgen. Ich hielt auch direkt den Anschluss bis er vor mir abflog." Noch im Verlauf des ersten Turns bekam der von Platz zwei gestartete BMW der Gebrüder Bonk Probleme. Herter übernahm die zweite Position hinter Willi Obermann/Ivano Giuliani in einem BMW M3 GTR. "Die hielt ich bis zum Ende meines Turns. Ich konnte gut mithalten und war zufrieden mit dem Tempo, zumal die drei Top-BMW mit gut 80 bis 100 PS höherer Motorleistung unterwegs sind als wir." Aufgrund eines Missverständnisses kehrte Herter bereits vor Ablauf der 12 an sich geplanten Runden zum ersten Tankstopp ein. "Der Funk war ausgefallen. Ich hatte meine gefahrenen Runden nicht selbst mitgezählt und konnte auch die Boxentafel nicht richtig sehen. Deswegen kam ich eine Runde zu früh rein", gestand er. "Dadurch mussten wir bei der Taktik umdisponieren", ergänzte Teamchef Danny Berk. "Wir hatten eigentlich vorgehabt, mit nur zwei Boxenstopps durchzufahren. Dazu hätten aber die ersten beiden Törns jeweils 12 Runden dauern müssen. Als das nicht aufging, entschieden wir uns, auch den zweiten Törn eine Runde früher zu beenden, um Ulli Andree dann am Ende genug Zeit zu geben, einen kurzen Tankstopp – einen sogenannten Splash & Dash – einlegen zu können." Der sollte zwei Runden vor Schluss erfolgen. Herter übergab für den Mittelturn an Andy Middendorf. "Ich konnte das Auto auf dem zweiten Platz unserer Klasse halten. Es haben sich keine wesentlichen Verschiebungen mehr ergeben", erläuterte der Architekt aus Grevenbroich. "Das heißt allerdings nicht, dass ich einen ruhigen Nachmittag hatte – ganz im Gegenteil: In diesem Rennen waren scheinbar unverhältnismäßig viele Nordschleifen-Neulinge und kleine Autos dabei, sodass einem permanent jemand im Weg rumfuhr und man höllisch aufpassen musste, beim Überrunden nicht unschuldig in einen Unfall verwickelt zu werden." Middendorf wühlte sich elf Runden lang um die 25 Kilometer lange Nordschleife und übergab dann an Andree. Der fuhr in der Schlussphase zwar schnellere Rundenzeiten als der führende BMW und arbeitete sich in der Gesamtwertung von Platz 21 auf eine eindrucksvolle 15. Position nach vorn, konnte den Spitzenreiter aber nicht mehr abfangen. "Um ehrlich zu sein, habe ich doch arg geschwitzt," war Andree nach der gefeierten Zieldurchfahrt erleichtert. "Zunächst glimmte die Ladekontrollleuchte auf, aber anhand des Dashboards, welches mir in verschiedenen Ebenen die lebenswichtigen Daten des Fahrzeugs zeigt, konnte ich nachvollziehen, dass die Bordspannung okay war – also habe ich die Leuchte fortan zu ignorieren versucht." Doch als noch weit über eine Stunde Fahrtzeit übrig blieb konstatierte der Kölner ungewöhnliche Vibrationen von der Vorderachse, die sich nach der Zieldurchfahrt als gerissene Manschetten beider Antriebswellen herausstellten. "Wir alle im Team haben einen tollen Job gemacht und sind zudem sehr froh, dass die Wellen diese Tortour bis zum Schluß mitgemacht haben, sodass wir unseren verdienten zweiten Platz in dieser kompetitiven Klasse nach Hause fahren konnten. Normalerweise will ich keinen unserer allesamt wichtigen Partner gesondert hervorheben, aber in diesem konkreten Fall geht mein Dank an GKN für deren robusten Antriebswellen," lobte PSR-Teamchef Berk seine Mannschaft und Ausrüster.
Posted on 27 Aug 2006 by Marius
Scharfe Kurven - Volvo C70 von HEICO SPORTIV
Weiterstadt - Der neue Volvo C70 besticht durch attraktives Design und zieht Blicke auf sich. Volvo-Veredler HEICO SPORTIV schärft das Profil.  Vorne sportiv, hinten aggressiv - so das Motto der Gestalter. Zwei Frontspoilerflaps sorgen für Dynamik und Charakter. Die hochwertigen Flaps (EUR 598,00) aus bruchfestem PU-RIM-Kunststoff werden auf die Originalhaut montiert und fügen sich nahtlos in das Gesamtbild ein. Gleichzeitig ersetzen die Designelemente die Serienlufteinlässe und fungieren als Halterung für die mitgelieferten Nebelscheinwerfer. Innovative Neuheit ist das Upgrade Abbiegelicht für EUR 190,00. Das Kit umfasst Steuerelektronik und Kabelbaum, um die Abbiegelichtfunktion der Nebelscheinwerfer zu aktivieren. Am Heck finden sich zwei Alternativen wieder - von dezent bis dominant. Die Doppelrohr-Abgasanlage in "Links-Rechts-Optik" (2.4i: EUR 730,00, T5 incl. Soundrohr: EUR 870,00) zeigt das typische HEICO SPORTIV Design mit zwei ovalen Endrohren (Ø 120x74 mm). Das Soundbild ist bewusst dezent gehalten. Mit der alternativen Vierrohr-Abgasanlage wird der Sommerausflug zum Open-Air-Konzert. Vier runde Endrohre (Ø 76 mm) - die zur Fahrzeugmitte eingerückt sind - symbolisieren Kraft und befördern die Abgase im unverfälschten Fünfzylindersound nach außen. Die exclusiv für den T5 entwickelte Edelstahl-Anlage wird komplett incl. Soundrohr und Heckdiffsor für EUR 1.490,00 angeboten. Der Heckdiffusor aus PU-RIM-Kunststoff schärft zusätzlich die Rückenansicht und dient als perfekte Aufnahme der verchromten Endrohre.  Darüber hinaus bietet HEICO SPORTIV auch für den Volvo C70 das gesamte Produkt-Portfolio an. Leistungssteigerung (T5 von 220 auf 250 PS, in Kürze auch D5 von 180 auf 205 PS), Sportluftfilter, Differenzialsperre, Spurverbreiterung, Sportfedern resp. Sportfahrwerk, 4-Kolben-Sportbremsanlage, VOLUTION®-Felgen und Kompletträder von 18''-20'' und diverse Interieur-Applikationen können ab sofort über jeden Volvo-Vertragshändler oder direkt bei HEICO SPORTIV bezogen werden.
S60T5 - Black Panther
 Exklusiver S60 T5 von MR Challenge-Technik mit Evolve-Design Feinste Tuning-Technik, besondere Optik! Auch die amerikanischen Karosseriebauteile mit deutscher TÜV-Eintragung!  Hier die technischen Fakten: Motor: 2,3ltr. Hubraum Leistung: 261kW/355PS bei 470Nm Ladedruck: max. 1,4 bar Spezialsoftware via PPC-Technologie Spezialturbolader Spezialzündkerzen Luftzufuhr modifiziert und optimiert inkl. Optiflow 3"-Edelstalhlsportabgassrohr vorne inkl. KAT Edelstahl-Sportauspuff 70mm Meßwerte: 0-100km/h 5,93 sec. 80-180km/h (3./4. Gang geschaltet) 11,3 sec. 180-240km/h (4./5. Gang geschaltet) 15,3 sec. (5. Gang) 15,2 sec. V/max. 265km/h bei 6.000U/min. Rennbremsanlage mit 365mm Scheiben und 4-Kolben-Brembo-Sätteln Zusätzliche Kühlung durch Zusatzöffnungen im Frontspoiler Höhenverstellbares Komplettsportfahrwerk von MR. Fahrwerk ist auch für die unterschiedlichsten Nutzungen (von Komfort bis Sport) in der Härte einstellbar Verstärkte Motoraufhängungs- und Domstrebe Hier die optischen Fakten: Hochwertige Alufelgen 8,5x19 mit Reifen 225/35-19 Design-Frontspoilerstoßstange mit 3 grossen Sportgittereinsätzen Design-Seitenschwellersatz Design-Heckschürze Design-Heckflügel Zierblendensatz für Heckleuchten Alle vorgenannten Karosseriebauteile in Wagenfarbe lackiert! Interieur: Lederinnenausstattung inkl. Sportledersitze (Original von VOLVO) Mehrteiliger Innenausstattungssatz in "pianolack" Navigation, TV (Original von VOLVO)  Lassen auch Sie sich ein komplettes Tuning-Paket nach Ihren Wünschen zusammenstellen! MR freut sich auf Ihre email webmaster@mr-tuning.de oder Ihren Anruf 0451-8090090.
PSR S60 Dritter Platz nach spektakulärem Rennen
 Der Volvo S60 des PSR-Teams aus Adenau holte sich beim Grenzlandpreis am Samstag auf dem Nürburgring den dritten Platz in seiner Klasse – nachdem der Göteborger Fünfzylinder dem Feld aus der Boxengasse hinterher hatte hecheln müssen. Ohne den beruflich verhinderten Stammfahrer Ulli Andree setzte Teamchef Danny Berk für das vier Stunden lange Rennen auf ein Fahrer-Dreigestirn: Neben Stephan Herter fuhren Rainer Bastuck und André Lips. Im Zeittraining kam der Volvo nur eine Runde weit. "Wir bekamen den sechsten Gang nicht wieder raus", bedauerte Berk, "wahrscheinlich wegen eines Schadens an einem Dogring." Ohne Zeit und nach langer Reparatur startete Bastuck das Rennen aus der Boxengasse. Aber der Saarländer verbesserte sich – auf noch größtenteils trockener Bahn – schnell bis auf die vierte Stelle. "Er hat sich sehr gut auf das Auto eingeschossen", lobte Berk, "und einen wirklich starken Törn gefahren." Für Bastuck, der neben seinen Einsätzen auf der Langstrecke auch in der deutschen Procar-Serie unterwegs ist, bedeutete sein Volvo Debüt ein Zusammenwachsen. Das Sportauspuff-Unternehmen des Lebachers ist seit Jahren einer der Werbepartner des Volvo Projekts, und Bastucks Firma macht mit der schwedischen Marke auch hohe Umsätze. "Natürlich habe ich wegen unserer Partnerschaft und wegen meiner Bekanntschaft mit Ulli Andree den Volvo immer sehr genau verfolgt", sagte Bastuck. "Deswegen war ich auch sehr froh, dass sich jetzt die Gelegenheit ergab, den Wagen mal fahren zu können. Und ich muss sagen: Der Volvo ist wirklich ein tolles Auto für die Nordschleife." Stephan Herter übernahm auf Platz 4. Der Euskirchener fuhr einen relativ kurzen Törn, machte eine Position gut – und übergab an Lips. Der hatte sich gerade warm gefahren, als der Regen über die Strecke hereinbrach. "Von der Fuchsröhre bis zum Bergwerk war es komplett nass", erinnert sich Berk. "Aber wir haben dennoch entschieden, ihn auf Slicks draußen zu lassen. Das war gewagt. Aber es hat sich gelohnt. Phasenweise war André sogar schneller als der neue Bonk-BMW – und der ist wirklich eine Hausnummer." Lips verteidigte den dritten Platz erfolgreich – musste sich dabei aber ordentlich strecken. "An vielen Streckenabschnitten musste ich 20 oder 30 km/h fahren. Teilweise bin ich wirklich bis kurz vors Gras gerutscht und habe dann erst wieder Grip gefunden. Das Rennen war auch körperlich sehr anstrengend, weil es mein erstes Rennen seit etwa einem Jahr war. Letztlich bin ich froh, dass ich das Auto unter solch schwierigen Voraussetzungen auf Platz 3 ins Ziel gebracht habe.
Posted on 30 Jul 2006 by Marius
Drosselklappensensor bringt PSR Volvo S60 um alle Siegchancen
 Auch beim Reinoldus-Rennen auf dem Nürburgring hätte der Volvo S60 des Adenauer PSR-Teams von Danny Berk um den Sieg in seiner Klasse mitkämpfen können. Doch ein defekter Drosselklappensensor warf den Göteborger Fünfzylinder weit zurück. Nach dem 24 Stunden-Rennen hatte das Team aus Adenau den Volvo S60 wieder mit dem 2,65-Liter-Motor bestückt und in der Klasse SP5 eingeschrieben. Ulli Andree erzielte im Zeittraining in 9.16,096 Minuten nicht nur eine souveräne Pole Position – sondern drehte auch gleich noch die zweitschnellste Runde, die je ein Volvo auf der Nordschleife des Nürburgrings gefahren war. Auf den ersten Metern konnte der Kölner den besten Startplatz in eine frühe Führung ummünzen. "Aber der Motor hat von Anfang an nur schlecht Gas angenommen", seufzte Andree. "Deswegen bin ich bald auf Platz 3 in der Klasse zurückgefallen." Nach drei Runden musste das Rennen wegen eines Unfalls eines Manthey-Porsches, den Fahrer Arno Klasen unverletzt überstand, kurz abgebrochen werden. "Nach dem Neustart blieb der Motor ungewohnt zäh, sodass ich mich nicht wieder nach vorn kämpfen konnte, sondern auf Platz 3 hängenblieb", rekapitulierte Andree. "Dann musste nach nur fünf gefahrenen Runden erneut abgebrochen werden. Ich übergab den Volvo an Stephan Herter." Der Euskirchener konnte nach dem Neustart nicht sofort ins Geschehen eingreifen. "Wir haben das Auto lange Zeit nicht wieder zum Laufen gebracht", haderte der Optiker. "Wir haben auch relativ lange gebraucht, bis wir den Fehler gefunden haben. Letztlich stellte sich heraus: Ein Drosselklappensensor war defekt. Zum Glück haben wir noch ein Ersatzteil bekommen, und ich konnte das Rennen mit einiger Verspätung wieder aufnehmen. Danach lief das Auto absolut klaglos. Aber mein Rückstand war natürlich viel zu groß, als dass ich in der Gesamtwertung noch etwas hätte ausrichten können. Ich fuhr das Rennen einfach nur noch zuende."
Posted on 10 Jul 2006 by Marius
Klasse(n) Sieg für HEICO SPORTIV beim 24h-Rennen
HEICO SPORTIV erkämpft sich beim 34. ADAC 24h-Rennen Nürburgring vor knapp 200.000 Fans einen viel beachteten Klassensieg in der “SP4T” für 2,5l-Turbomotoren.  Zehn Anläufe unternahm der Volvo-Spezialist seit 1995, einen Sieg beim 24-Stunden-Klassiker in der “Grünen Hölle” zu erringen. Am vergangenen Sonntag war es nach einer Renndistanz von 2.791 Kilometer in 24:02.50 Stunden so weit. Der blaue HEICO HS4 ODIN mit der Startnummer 89 überquerte als Klassensieger die Ziellinie. Hinter dem Team aus Weiterstadt und dem Pilotentrio Patrick Brenndörfer (29, Darmstadt), Frank Eickholt (33, Bottrop) und Martin Müller (37, Griesheim) lag ein wahrer Rennkrimi. Das Zeittraining verlief noch unspektakulär. Für die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife benötigte der Volvo S40 10:19.966 Minuten und qualifizierte sich für den 92. Startplatz. Das Gesamtfeld umfasste 226 Sport- und Tourenwagen, somit fuhr Startfahrer Patrick Brenndörfer in der ersten von insgesamt drei Startgruppen los. Bereits in der Startrunde am Samstagnachmittag kam es im Schwalbenschwanz zu einer unverschuldeten Kollision mit einem langsamen Porsche 911 GT3. “Ich fuhr in einem Pulk, als während des Überholvorgangs der Porsche plötzlich abbog und auf mein Vorderrad fuhr. Da das Lenkrad schief stand, musste ich an die Box fahren. Es ist vollkommen unverständlich, wie manche Leute so über die Distanz kommen wollen”, rapportierte ein sichtlich verärgerter Brenndörfer nach der ersten Runde. Nach dem schnellen Lenkungswechsel jagte der Darmstädter dem Feld mit einem Rückstand von vier Runden als Letzter hinterher. Bis zu den frühen Morgenstunden arbeitete sich das Team mit schnellen und konstanten Rundezeiten bis auf einen tollen 55. Platz in der Gesamtwertung nach vorne. Einen großen Anteil hatten dabei die Prototypenslicks von Reifenpartner TOYO TIRES, aber auch die Piloten. Martin Müller dazu: “Da draußen liegt viel Schrott, alleine vor mir gab es drei heftige Abflüge. Die Strecke ist voller Ölspuren, man muss sehr vorsichtig sein”. Um 12.30 Uhr - genau dreieinhalb Stunden vor dem langersehnten Ziel - gab es noch mal große Aufregung in Box 8. Zwar lag der 350 PS starke Fronttriebler in der Klasse mit einem Vorsprung von 15 Runden komfortabel vor dem zweitplatzierten Ford Focus RST von Sebastian Asch und Stephan Wölflick, doch ein geplatzter 4. Gang zwang Eickholt zum Boxenstop. “Ich hatte Glück das Auto noch abfangen zu können, da die Vorderachse sofort blockierte”. Felice Sgura - Cheftechniker und “Schöpfer” des HS4 ODIN - entschied, das Getriebe umgehend zu wechseln. Nach unglaublichen 65 Minuten und einer beeindruckenden Teamleistung fuhr der Publikumsliebling wieder auf die Piste und sicherte sich souverän den Klassensieg. “Wir sind überglücklich, diesen für uns historischen Sieg errungen zu haben. Mein Dank gilt dem Team, unseren Sponsoren und natürlich unseren Fans an der Strecke, die uns toll unterstützt haben”, so abschließend Teamchef Holger Hedtke. 
Galavorstellung des PSR-Volvo S60 wird mit P4 nicht belohnt
 Der Volvo S60 des PSR-Teams fuhr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf Kurs eines sicheren Klassensiegs und eines Zieleinlaufs im Bereich von Platz 7 der Gesamtwertung. Doch nach drei Klassensiegen in Folge seit 2003 vereitelte ein Schaden im Antriebsstrang das beste Resultat in der Rennkarriere des Göteborger Fünfzylinders – es blieb Rang vier in einer der am härtesten umkämpften Klassen. Ulli Andree hatte im ersten Zeittraining die provisorische Klassenpole herausgefahren, wurde aber in der zweiten Sitzung – in der Heinz-Josef Bermes sich nur noch auf das Rausfahren einer guten Rennabstimmung konzentrierte – vom importeursunterstützten Hyundai V6 Coupé des Saarländers Christian Hohenadel von der Pole verdrängt. Doch der Kölner konnte das pfeilschnelle Coupé bereits im Startturn nach fünf Rennrunden von der Spitze verdrängen und sich einen kleinen, aber feinen Vorsprung vor Hohenadel, einem BMW M3 und einem Honda S2000 herausarbeiten. Andreas Middendorf absolvierte einen problemlosen zweiten Turn und baute die Führung weiter aus, ehe er an Stephan Herter übergab, der diesen Trend in seinem Stint fortsetzte. "Aus irgendwelchen Gründen waren in meinem Turn besonders viele Unfälle auf der Strecke. Zwischen dem Galgenkopf und dem Grand-Prix-Kurs wurden nur Gelbe Flaggen geschwenkt", erinnerte sich der Optiker aus Euskirchen. "Die vielen Gefahrenstellen machten es ziemlich mühsam, einen schnellen Rhythmus zu finden, weil man nie wusste, was hinter der nächsten Kurve wieder auf einen wartet. Aber ich kam durch die Unfallstellen super durch und lieferte das Auto ohne Kratzer wieder an der Box ab." Heinz-Josef Bermes übernahm nun das Lenkrad des problemlos laufenden PSR-S60 und wußte von völlig ungewohnten Problemen zu berichten:"Aus heiterem Himmel meldete sich eine fremde Stimme in unserem Bordfunk und begann mit einem weiteren neu Zugeschalteten eine Diskussion über die Fußball-WM", lächelte Bermes. "Da ich gerade keine Zeit hatte mitzudiskutieren, bat ich die beiden, sich eine neue Frequenz zu suchen. Aber das hat sie nicht weiter gekümmert, und die Diskussion wurde immer hitziger." Dennoch konnte auch Bermes die Spitzenposition des Volvo manifestieren und sich auch in der Gesamtwertung weiter nach vorn arbeiten. Andree übernahm für seinen zweiten Fahrabschnitt den ersten Turn in der Dunkelheit und verbesserte sich bereits jetzt auf die 15. Stelle in der Gesamtwertung. Die Führung in der Klasse behielt er dabei weiterhin. "Aber der nächtliche Kampf mit dem Hyundai V6 war nach wie vor ziemlich hart. Ich konnte ihn nie richtig abschütteln. Mein Vorsprung variierte je nach Boxenstopps und Verkehr auf der Strecke zwischen 28 Sekunden und ein paar Minuten", so der Kölner. "Trotzdem konnte ich permanent schnelle Rundenzeiten fahren, ohne das Auto hart rannehmen zu müssen, denn das PSR-Team hat zum einen ein perfektes Renn-Setup gefunden und Dunlop lieferte uns mit der neuen Reifenmischung aus der BTCC einen echten Joker. So konnte ich den Volvo permanent schön rund laufen lassen und letztlich hatten wir etwa acht Minuten Vorsprung. Mein einziges Problem war eigentlich, dass unterwegs der Tankdeckel abflog und ich wegen des rausschwappenden Sprits eine Runde früher als geplant zum Tankstopp rein mußte. Aber abgesehen davon war das Auto absolut perfekt." Andy Middendorf übernahm erneut von Andree, hielt die Führung in der Klasse und machte in seinem zweiten Turn zwei weitere Positionen im Gesamtklassement gut, kollidierte dann aber bei einem Überrundungsvorgang im Wippermann mit einem Honda Civic. "Ich fuhr in eine Lücke, von der ich überzeugt war, dass sie groß genug für mich war. Aber im Fight gegen einen Markenkollegen muss er mich wohl übersehen haben. Jedenfalls lenkte er in meine Seite und hatte danach leider einen ziemlich heftigen Abflug. Natürlich war das keine böse Absicht von mir, ich würde das als einen normalen Rennunfall werten. Zum Glück sah der betroffene Fahrer des Honda das auch so, als wir uns im Nachhinein über die Situation unterhielten." Middendorf legte einen Sicherheits-Stopp für ein Check-Up des Autos ein und übergab nach einem um eine Tankfüllung verlängerten Turn weiterhin in Führung liegend an Bermes. Eine Runde vor dem Ende von dessen zweitem Outing scherte die vordere rechte Antriebswelle ohne Vorwarnung ab, Bermes strandete ohne Vortrieb am Pflanzgarten und mußte eingeschleppt werden. "Wir versuchten natürlich, die Welle an der Box zu ersetzen", sagte Teamchef Danny Berk. "Aber wir konnten sie nicht mehr zentrieren. Möglicherweise war das ein Folgeschaden der Berührung mit dem Honda, denn dieser hatte Andy rechts von der Straße gedrängt – und dort befindet sich an der fraglichen Stelle ein ziemlich hoher Randstein. Eventuell hat sich dabei etwas im Antriebsstrang verzogen, denn grundsätzlich hatten gab es am Volvo S60 seit 2002 nie Probleme mit den Wellen." Andree fuhr nach der Reparatur wieder raus. "Aber ich spürte sofort sehr starke Vibrationen. Wir probierten dann noch einiges, um die Antriebswelle zu zentrieren", erklärte ein trauriger Andree. "Aber es wurde nicht besser. So entschieden wir uns, das Auto stehen zu lassen, anstatt einen größeren Schaden im Antriebsstrang zu riskieren." Auch Middendorf fand die Entwicklung "extrem schade, denn das Auto war großartig zu fahren. Ich bin sicher, dass wir neben dem Klassensieg bis irgendwo in den Bereich von Platz 7 in der Gesamtwertung nach vorn gefahren wären, denn schon zu Halbzeit waren wir bereits auf P13 – und das bei diesem hochwertigen Feld. Das wäre natürlich ein absolut sensationelles Resultat gewesen. Aber natürlich war die Entscheidung richtig, eingedenk der Vibrationen nichts mehr zu riskieren und immerhin noch Klassenrang vier zu erreichen. Trotzdem: Wir hätten die Klasse sicher gewinnen und auch in der Gesamtwertung ganz weit vorn landen können." Auch Teamchef Danny Berk bedauert: "Nach drei Volvo Klassensiegen in Folge mußten wir zwar niemandem mehr etwas beweisen und es gibt gerade bei den 24 Stunden keine Sieggarantie – aber unter diesen Umständen einen weiteren Klassensieg schuldlos zu verlieren, ist erstmal hart zu verdauen. Besonders, weil neben dem perfekten Volvo S60 und der fehlerlosen Teamarbeit auch die fahrerischen Leistungen meiner Piloten auf aller höchstem Niveau lagen – sie haben eine echte Galavorstellung abgeliefert und mit einer kontrollierten Offensive unsere Klasse gegen äußerst harte Konkurrenz quasi ab der fünften Rennrunde, als Ulli die Führung übernahm, dominiert, das Auto geschont und dennoch die Spitze nie abgegeben."
Posted on 20 Jun 2006 by Marius
Carglass neuer Technik-Partner des Teams PSR
 Das Kölner Unternehmen Carglass wird in diesem Jahr beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erstmals dem PSR Volvo Team von Danny Berk als Technik-Partner zur Seite stehen. Als einer der deustchlandweit führenden Spezialisten für Reparatur und Austausch von Automobil-Glasscheiben wird Carglass mit einer eigenen Techniker-Mannschaft den Volvo S60 betreuen, mit dem Ulli Andree/Heinz-Josef Bermes/Andreas Middendorf/Stephan Herter am Wochenende in der SP4-Klasse auf die Jagd nach dem vierten Klassensieg in Folge gehen. Carglass entwickelte in den letzten Jahren einen speziellen, schnell trocknenden Harz, der die Wartezeit nach Reparaturen an der Windschutzscheibe erheblich verkürzt. Sollte die Scheibe einen Steinschlag aufweisen wird mit Hilfe eines Spezialharzes die Schadstelle wieder versiegelt. Nach einer kurzen Trocken- und Aushärtephase von 30 Minuten ist das Fahrzeug wieder wegfahrbereit. Fürs 24-Stunden-Rennen verzichtet Carglass bei der Scheibenreparatur auf die üblichen Zusatzarbeiten an Kunden-PKW und kann daher das Fahrzeug bereits nach 15 Minuten wieder ins Rennen schicken. „Gerade beim 24-Stunden-Rennen auf der langen Nordschleife kommt es immer wieder vor, dass kleine Kieselsteinchen oder auch Trümmerteile nach einem Unfall aufgewirbelt werden und auf die Windschutzscheibe prasseln“, weiß Volvo Pilot Ulli Andree, der bei allen 24-Stunden-Siegen des Göteborger Fünfzylinders an Bord war. „Wenn so etwas in der Nacht passiert und es womöglich sogar noch regnet, können schon kleine Risse in der Scheibe Reflexionen und Sichtprobleme auslösen.“ Die Technik-Spezialisten von Carglass sind aber nicht nur für Reparaturen während des Rennens in der PSR-Box. „Carglass repariert – Carglass tauscht aus“ – bei der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen dem eigenen Slogan folgend, bietet Carglass beim berühmten Eifel-Marathon ein Lager neuer Windschutzscheiben in Erstausrüster-Qualität auf. Für den Renneinsatz ist es Carglass gelungen, bei gleichbleibend hoher Qualität auch die Arbeitszeit bei einem vollständigen Tausch der Windschutzscheibe auf die Hälfte dessen zu reduzieren, was normalerweise in einem Carglass-Service Center dafür veranschlagt werden muss. Die Zeitersparnis geht darauf zurück, dass der Renn-Volvo S60 im Gegensatz zu herkömmlichen Straßenautos über keine Airbags verfügt. Ein vollständiger Wechsel der Windschutzscheibe, welcher in nur rund 30 Minuten vonstatten geht, sollte im Rennen allerdings die Ausnahme für absolute Notfälle bleiben. „Dennoch werden wir am Wochenende vor dem Qualifying auch von diesem Service Gebrauch machen“, kündigt Teamchef Danny Berk an: „Die bislang verwendete Windschutzscheibe hat beim vergangenen Lauf zur deutschen BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft einen Riss bekommen. Diese werden wir am Donnerstag von den Carglass Experten austauschen lassen. Fürs 24-Stunden-Rennen ist es einfach gut, die Techniker von Carglass in unserer Box zu wissen. Die 'Grüne Hölle' ist für jede Form von Zwischenfall gut; man muss sich für alle Eventualitäten wappnen. Die neue Partnerschaft mit Carglass bildet einen weiteren Bestandteil unserer professionellen Vorbereitung auf das Rennen, der hoffentlich dazu beiträgt, dass wir um einen weiteren Klassensieg für den Volvo S60 kämpfen können.“
Posted on 15 Jun 2006 by Marius
PSR peilt vierten Volvo Sieg an
 Das PSR-Team des Adenauers Danny Berk strebt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nüburgring den vierten Sieg des Volvo S60 an. Ulli Andree, Andreas Middendorf, Heinz-Josef Bermes und Team-Neuzugang Stephan Herter treten dazu wieder in der angestammten SP4-Klasse für 2,5-Liter-Autos an — nachdem Andree/Herter bei den ersten Läufen zur BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft noch mit einem 2,65-Liter-Motor und in der Dreiliter-Klasse ausgerückt waren. „Mit dem Wechsel in die SP5 suchten wir eine neue Herausforderung, weil das Starterfeld dort inzwischen größer ist als in der SP4“, begründet Andree. „Aber zum 24-Stunden-Rennen kommen zwei starke BMW M3 sowie starke, teils Importeurs-unterstützte Konkurrenten von Honda, Hyundai, Mercedes und Audi in die SP4. Da wird diese Klasse genauso taff wie die SP5.“ Der Weg zurück in die SP4 wurde möglich, weil PSR wieder auf jenen 2,5-Liter-Fünfzylinder setzt, der bislang bei allen 24-Stunden-Siegen im Volvo werkelte. „Der neue 2,65-Liter-Motor für die SP5 hat zwar jede Menge Potenzial, und es gibt auch keinen akuten Anlass, an seiner Zuverlässigkeit zu zweifeln“, grenzt Berk ab. „Aber dennoch ist der neue Motor nicht 24-Stunden-erprobt — der alte dagegen eine sichere Bank. Gerade bei einer so schwierigen Veranstaltung wie den 24 Stunden möchte ich jedes Restrisiko so gut es geht ausschalten. Deswegen setzen wir auf die bewährte und zuverlässige Technik.“ Bei den drei Einsätzen des 2,65-Liters in der Meisterschaft kamen Andree/Herter jeweils auf dem zweiten Platz der Klasse ins Ziel. Beim letzten Rennen verpasste das Volvo Duo nur knapp den Sieg — Herter hatte gerade in jener Runde die Führung übernommen, in der das Regenroulette abgebrochen werden musste. Da bei einer Roten Flagge die Runde vor dem Abbruch zur Wertung herangezogen wird, glitten Andree/Herter auf den zweiten Rang ab. Dennoch zeigte Andree sich zufrieden. „Wir haben uns bewusst für die SP5 entschieden, weil dort die Konkurrenz mit bis zu 20 Autos und prominenten Fahrern härter ist“, begründet der Kölner. „In der SP4 fahren bei den Meisterschaftsläufen im Schnitt nur noch vier Autos.“ Teamchef Berk ergänzt: „Da die Punktevergabe für die Gesamtwertung nach einem Koeffizienten-System erfolgt, das auch die Anzahl der Starter pro Klasse berücksichtigt, sahen wir mit dem Schritt in die SP5 bessere Chancen im Hinblick auf die Meisterschafts-Endwertung.“ Wir haben uns bewusst für die andere Kategorie entschieden, um uns dem sportlichen Wettbewerb zu stellen — wie PSR peilt vierten Volvo Sieg an wir es nun mit dem Rückbau für die 24 Stunden wieder tun. Wir gehen wieder in eine Klasse mit vielen hochkarätigen Startern.“ Beim Weg in die SP5 nahm PSR sogar einen leichten Nachteil in Kauf: Der 2,65-Liter-Motor geht aus konstruktiven Gründen nicht ans Hubraum-Limit der Klasse. „Unser Motor ist 350 Kubikzentimeter kleiner als erlaubt“, rechnet Andree vor. „Dadurch fehlen uns etwa 80 PS auf die besten Autos unserer Klasse — das ist ein spürbarer Nachteil. Aber das Risiko gingen wir bewusst ein, weil wir davon ausgingen, dass unsere Aerodynamik und unser Fahrwerk so gut sind, dass wir den Nachteil über diese Schiene kompensieren können. Das hat sich ja auch bewahrheitet.“ Reifenpartner Dunlop entwickelte zudem einen neuen 18-Zoll-Slick, der beim verregneten letzten Meisterschaftslauf erstmals zum Einsatz kam. „Es war zwar noch feucht, als ich den Reifen fuhr“, befindet Herter. „Aber auf den paar Runden, auf denen wir überhaupt mit Slicks fahren konnten, fühlte sich das Auto deutlich anders an. Es lag viel ruhiger.“
Posted on 08 Jun 2006 by Marius
Tuning 4/2006
HEICO SPORTIV entwickelte unter dem Namen des großen Wikingergottes ein Konzeptfahrzeug, das beeindruckt. In Sachen Leistung, Outfit und Fahrdynamik lässt sich der HS4 ODIN von niemanden etwas vormachen.  Früher überfielen ganze Horden von Wikingern mit ihren Drachenbooten im Namen Odins die europäischen Küsten. Frauen wurden geraubt oder, wenn die Zeit knapp war, gleich vor Ort geschändet. Danach brandschatzten die Nordmänner natürlich noch in aller Gründlichkeit die Ortschaften. Doch das ist Lange her und inzwischen bauen die Nachfahren der Wikinger hervorragende Automobile – leider sind sie nicht gerade für herausragende Sportlichkeit bekannt. Robustheit und passive Sicherheit sind ihre Stärken – keine Frage, wir reden von Volvo. Deshalb bildete man bei HEICO SPORTIV ein Sondereinsatzkommando, das beweisen sollte, daß ein Volvo das Drachenboot ersetzen kann und für mindestens ebensoviel Aufsehen sorgt. Als Basis diente eine S40 Rohkarosse und ansonsten hatte das Team ziemlich freie Hand. Als Kraftquelle wurde ein S60R Motor auserkoren, der mit einem frei programmierten Steuergerät und einem überarbeitetem Turbolader souveräne 340 PS an das Sperrdifferential der Vorderachse wuchtet. Schon von außen verschafft sich Odin durch die mattblaue Lackierung und das bullige Bodykit Respekt. Trotzdem wirken die Anbauteile nicht aufgesetzt oder gar billig – ganz wie es sich für einen Helden der Mythologie gehört. Um Gewicht zu sparen, ist die Motorhaube eine GFK-Alu-Konstruktion, genauso wie der Heckdeckel. Der Wikinger von heute braucht nicht mehr zu rudern oder die Segel zu setzen, solange der Sprit im Renntank nicht ausgeht. Unter der Vorraussetzung lassen zwei Hauptspritpumpen und ein Catchtank mit zwei Hilfspumpen den Motor keine Sekunde auf dem Trockenen sitzen. Zum Einsteigen sollte der Wikinger Helm, Schwert und Schild zunächst in die Hände eines Lakaien geben, um sich dann über den Flankenschutz und am Lenkrad vorbei ins Cockpit zu winden. Da die Sitzposition aus Balance-Gründen ca. 30 cm nach hinten verlegt wurde, kann vorher ein wenig Stretching nicht schaden. Die Recaro Pole Position Rennschalen bieten festen Seitenhalt, ohne im Geringsten unbequem zu sein. Sicherheit auch bei brutalen Ramm-Manövern verspricht der mattblau lackierte Käfig aus 40er CrMo Rohren. Das Stack Renncockpit konzentriert sich auf das Wesentliche: die Drehzahl. Geschwindigkeit, etc. gibt’s in digitaler Form in einer Menü-Zeile. Ansonsten wirkt der Innenraum mit Alkahntara, Leder und Carbon sportlich-edel, hier dürfte der Widerstand so mancher holden Maid endgültig erlahmen. In der Mittelkonsole und im gewichtsoptimierten Armaturenbrett lauern eine ganze Menge Kippschalter. Vom Scheibenwischer über die Sperre für den Rückwärtsgang werden sämtliche Funktionen über sie bedient. Zündschlüssel? Oh nein, das hat Odin nicht nötig. Los geht’s, wie im richtigen Rennwagen: auf der Rückbank sitzt eine große Sicherungs- und Schaltbox, den Hauptschalter Knochen in der Frontseite drehen, dann den Startknopf drücken. Nach ein Paar Umdrehungen erwacht der 2,5 L Turbo mit einem kraftvollen Grummeln zum Leben, ein paar neugierige Gasstöße bei offener Tür lassen sogar Wikingern die Nackenhaare zu Berge stehen. Vor dem Losfahren muß natürlich noch die Handbremse gelöst werden: Fußbremse treten, den Absperrhahn in der hinteren Bremsleitung öffnen – originell. Lässt man Odin von der Kette, stürmt er vehement vorwärts, als wollte er ein paar Holzbarrikaden ummähen - andere Verkehrsteilnehmer fallen schnell durch ihre Blockade-Taktik auf. Da hilft nur Blinker setzen, runter in den zweiten und den Fuß aufs Gas. Die Lenkung zuckt lustvoll – das Sperrdifferential hat offensichtlich alle Zähne voll zu tun, den Grip der 245er Semi-Slicks von Toyo zu wahren. Bei 6.800 1/min in den dritten- und jetzt, selbst bei 120 km/h ringen die Vorderräder noch verzweifelt um Haftung – geil! In engen, schnellen Kurven liegt Odin neutral, kein übertriebenes aus der Kurve Geschiebe. Die Sitzposition ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig und im normalen Straßenverkehr wird das Vorfahrt gewähren zu einer echten Herausforderung – wenn man die Straße einsehen kann, steht man schon halb auf der Kreuzung – aber das verbesserte Gefühl im Allerwertesten für die Dynamik des Autos läßt dieses Manko in den Abgrund der Bedeutungslosigkeit stürzen. Gaskrank, das ist die richtige Bezeichnung für das, was Odin mit denen macht, die zu schwach sind. Der Versuchung zu widerstehen. Wer die Größe besitzt. Das Gaspedal trotzdem ab und zu mal zu lupfen, wird im oberen Drehzahlbereich mit einem gnadenlos wütenden Abblasen des Turbos für den Schubverlust entschädigt. Für das tadellose Handling ist übrigens ein Racing Competition Fahrwerk von KW mit Eibach Federn und verstärkten Stabis verantwortlich. Selbstverständlich sind alle Fahrwerkslenker in PU-Buchsen gelagert, eine ATE 4-Kolben Festsattelbremse mit 320er Powerdisks übernimmt die Verzögerung. Der Bremskraftverstärker arbeitet vollhydraulisch. Optimales Bremsmanagment erlaubt eine frei programmierbare ATE ABS-Hydraulikeinheit auf der Rückbank und ein Regler für die Bremsbalance. Absolut kein Wunder dass das HEICO SPORTIV Team beim nächsten 24 Stunden Rennen auf der Nordschleife antreten will – als stilechte Schutzbekleidung denkt man übrigens über Wikingerhelme nach.
AutoBild sportscars Nr 6/2006
uf die Idee, daß ein Volvo göttliche Züge haben könnte, kam bislang wohl noch niemand. Nun ist der HEICO HS4 Odin gelandet. Wir näherten uns dem 340 PS starken Überwesen mit allem Respekt.  Odin hat’s gut: Er reitet jeden Morgen auf seinem achtbeinigen Roß Sleipnir und erkundet die Welt. Kein Wunder: Odin ist Chef. Chef der Asen, die zusammen mit den Wanen die nordischen Götter stellen. „Chef“ klingt schon mal gut. Aber „Odin“ ist noch besser – dachten sich auch die Verantwortlichen bei HEICO SPORTIV, dem Volvo-Tuner aus Weiterstadt mit dem stilisierten Wikingerhelm im Logo, bei der Suche nach einem Namen für ihr kombiniertes Renn- und Concept-Car. Odin ist aber noch viel mehr: der Gott der Weisheit. Der Gott der Magie. Sogar der Gott der Poesie. Und nun als „HEICO HS4 Odin“ auch noch der Gott der Power. Basis ist laut HEICO SPORTIV-Sprecher Patrick Brenndörfer ein S40 T5, „der agilste Volvo, den es je gab“. Der irdische Odin – erstmals gezeigt auf der Essen MotorShow 2005 – sitzt zwar nicht auf einem achtbeinigen Pferd, verfügt aber über vier bodenständige 245er-Toyo-Semislicks und Volvountypische 340 Pferdestärken unter der mattblauen Haube. „Zum zehnjährigen Heico-Jubiläum wollten wir einfach mal zeigen, was technisch machbar ist“, erklärt Brenndörfer den Werdegang des nordischen Hammers. „Wir wollten weg vom Volvo-Image eines dieselnden Kastenwagens, hin zum ernsthaften Konkurrenten eines BMW M3.“ Kurz: viel Leistung, wenig Gewicht, und das im neuesten Volvo. Aber der Wagen sollte trotz aller Rennambitionen auf öffentliche Straßen passen und halbwegs alltagstauglich geraten – der himmlische Odin trägt ja schließlich auch einen Wundermantel, der ihn an jeden gewünschten Ort bringt ... Dafür mußte der S40 erst mal um rund 250 Kilo abspecken: Dämmung raus, Sitze und Sitzbank raus, Serieninstrumente raus, Luxus raus – keine Klimaanlage, kein Radio, keine überflüssigen Schalter stören Odins Konzentration. Die Türverkleidungen sind weg, blaue Alcantara-Bezüge sorgen für einen Hauch von Wohnlichkeit. Aber ein Käfig mußte rein, ebenfalls in Blau gehalten. Den Serienmotor ersetzte HEICO SPORTIV durch ein werksbelassenes Aggregat aus dem S60 R. Der 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo leistet eigentlich 300 PS – HEICO SPORTIV stärkte ihn mit einem größeren Lader, eigenem Steuergerät, Downpipe und Metallkats. Das bringt 40 PS. Der eigentliche Motor blieb unangetastet – damit die Zuverlässigkeit auf keinen Fall leidet. Ansonsten blieben auf dem Weg vom S40 zum Odin nur wenige Bauteile serienmäßig: Front- und Heckmodul tauschte HEICO SPORTIV gegen Eigenentwicklungen aus, hinzu kamen Schweller, Kotflügelverbreiterungen und Carbon-Heckspoilerlippe. Manuelles Sechsgang-Getriebe und Kupplung sind serienmäßig. An der Vorderachse installierte HEICO SPORTIV eine selbstentwickelte Differentialsperre (null bis 40 Prozent Sperrwirkung). Vorn wich die Serienbremse einer ATE-Vierkolbenbremsanlage mit 320er-Scheiben, gekoppelt mit einem eigenen Steuergerät. Das Serienfahrwerk fiel einem Eibach/KW Gewindefahrwerk zum Opfer, luxuriöse Gimmicks bilden beleuchtete Einstiegsleisten und – erstmals in einem Volvo – Hella-Abbiegelicht. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, finden sich an Front und Heck winzige Kameras. Über zwei Bildschirme (einer davon in den Rückspiegel integriert) fällt das Manövrieren im unübersichtlichen Odin dann doch ganz leicht. So gerüstet, taugt das Auto schon recht gut für die Straße, aber der himmlische Odin ist nicht umsonst auch noch der Gott der Schlachten. Und genau dorthinein wird HEICO SPORTIV seinen Odin werfen: ins Getümmel des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring. Innen gibt es zwei Recaro-Sitzschalen, die tief und nach hinten versetzt montiert sind, Sechspunktgurte, einen leicht erreichbaren Sicherungskasten, aber kein Zündschloß. Gestartet wird über Stromschalter und Starterknopf. Im Kofferraum befindet sich ein großer Renntank samt Catchtankanlage. Wenn es ganz ernst wird, verliert Odin noch weitere 200 Kilo: Dann ersetzen Kunststofftüren und -scheiben die Serienteile, zusätzlich werden eine Hebeanlage, ein Diffusor und ein Feuerlöscher montiert. Daß das Serien-ESP dem rennmäßigen Vorwärtsdrang zum Opfer fällt, versteht sich von selbst. In der Stadt dagegen fällt der Pilot auch schon in der zivileren Version mehr auf, als er sich wünscht: Die ungewöhnliche matte Lackierung, das festverzurrte Menschlein tief im Volvo-Cockpit, der pure und sozial kaum verträgliche Rennsound – all das gehört nicht wirklich in Geschäfts- oder Wohnviertel. Obwohl die Fahrwerkeinstellung einen gewissen Restkomfort zuläßt und der Volvo nicht schwer zu bedienen ist. Einzige Ausnahme: Zum Einlegen des Rückwärtsgangs muß zunächst per Schalter eine Sperre entriegelt werden. Auf der Autobahn fühlt sich der Volvo schon wohler. Höhere Drehzahlen sind mehr Odins Ding als ruckelnder Schiebebetrieb zwischen Hochhäusern, und die gleichmäßige Kraftentfaltung läßt den 1.440 Kilo schweren Wagen vehement nach vorn schnellen. In 6,2 Sekunden ist er auf 100 km/h. Die straßenzugelassenen Cupreifen suchen – in kaltem Zustand – auch noch im dritten Gang fassungslos nach Grip. Der Hochgeschwindigkeitsgenuß wird nur von der serienmäßigen Volvo-Lenkung getrübt: Die ist für so viel Performance einfach zu teigig und unpräzise. Seine wahre Bestimmung findet Odin aber auf der Rennstrecke, auch wenn hier neben der Lenkung ein weiteres Manko auffällt: Der Tritt aufs Bremspedal fühlt sich an wie der Sprung in ein Kissen, die Bremswirkung hält nicht annähernd mit der Leistungsentfaltung des Autos mit. Kein Wunder: Sie war erstens falsch eingestellt (zuviel Bremswirkung auf der Hinterachse), zweitens harmonierten die Serienbeläge überhaupt nicht mit der Rennbremsanlage (passende sollen in Kürze verfügbar sein). Wir haben nur eine Bremsung aus 200 km/h gewagt. Das Ergebnis: 180 Meter Bremsweg – viel zu viel ... Schade, denn mit anderen Belägen hätte Odin vielleicht besser auf unserer kurvigen Hauspiste in Oschersleben brilliert: Mit einer Rundenzeit von 1:45.98 Minuten fährt Odin aber auch so schon ganz vorn mit, landet auf Platz 22 in der Gesamtwertung. Was nicht zuletzt am Fahrwerk liegt: Odin denkt gar nicht daran, zu über- oder zu untersteuern, sondern donnert überwiegend neutral durch die Kurven. Irgendwann wimmern die nach Grip suchenden Vorderräder um Gnade. Doch dazu muß man schon genau hinhören – denn unterm Helm sammeln sich alle Bässe Odins zu einem schädelsprengenden Konzert. Kein Wunder: Odin heißt im Altnordischen nicht nur „Inspiration“, sondern auch „Wut“. Natürlich hat Odin auch seinen Preis: Er liegt bei 150 000Euro, wenn HEICO SPORTIV zehn Stück baut. Die Paketpreise für Antrieb, Fahrwerk, Chassis und Interieur sind noch Zirka-Preise ohne Montage – Bremse, Abbiegelicht,Heckspoilerlippe und Bodykit sind jetzt schon einzeln erhältlich. Möge es ihm trotzdem nicht ergehen wie seinem göttlichen Pendant: In der Endzeitschlacht bei Ragnarök wurden die nordischen Götter samt ihrer Welt vernichtet – und Odin vom Fenriswolf verschlungen. Offenbar war er nicht schnell genug. Das kann dem neuen Odin nicht passieren. [Roland Löwisch]
VLN: Premierensieg für HEICO SPORTIV
Volvo-Spezialist HEICO SPORTIV gewinnt beim ersten Renneinsatz des HEICO HS4 ODIN die Klasse “SP4T” bei der “37. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy” auf der Nürburgring-Nordschleife.  Der 4. Meisterschaftslauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring vergangenen Samstag war zugleich der erste Renneinsatz des HEICO HS4 ODIN. Der Umbau vom straßentauglichen ConceptCar zum Rennwagen erfolgte in den letzten drei Wochen, ausgiebige Testfahrten waren somit zeitlich ausgeschlossen. Umso erstaunlicher der Klassensieg gegen die etablierte Ford Focus ST-Konkurrenz der Kategorie “SP4T” für Fahrzeuge mit 2,5-Liter-Turbomotoren. “Wir sind sehr glücklich, bei diesen widrigen Verhältnissen überhaupt ins Ziel gekommen zu sein. Das Auto hat von Beginn an keine Probleme gemacht, lediglich die Sicht war bei diesem starken Regen etwas eingeschränkt”, erklärte Startpilot Patrick Brenndörfer (Darmstadt) nach seinem 8-Runden-Turn. Der Start von der 87. Position im 220 Fahrzeuge starken Feld war mehr als schwierig. “Die Scheibe beschlug so stark, dass ich nach der Startrunde die Boxen aufsuchen musste”, so Brenndörfer weiter. Nach kurzem Stopp konnte der mattblau lackierte Volvo mit den silbernen TOYO-Logos jedoch weiterfahren. Brenndörfer arbeitete sich vom Ende des Feldes nach vorne und übergab den 350 PS starken S40 an Teamkollege Martin Müller (Griesheim). Auf abtrocknender Piste gelang es Müller, mit einer Rundenzeit von 11:26.659 Minuten die 24,433 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife zu umrunden. Damit fuhr der Produktentwickler von HEICO SPORTIV eine Rundenzeit, die für eine Top 40 Platzierung gut ist. Müller gewann durch eine perfekte Reifenwahl - viele Teams wechselten auf Slicks, doch es begann erneut zu regnen - weitere Positionen, doch kurz vor Ablauf der dritten Rennstunde entschied die Rennleitung aufgrund von zu gefährlichen Streckenverhältnissen abzubrechen. Am Ende war es - trotz des Zeitverlustes zu Beginn - der 62. Gesamtrang und der Klassensieg in der “SP4T”. “Das war eine tolle Generalprobe für das 24h-Rennen”, grinste Martin Müller nach dem Rennen. “Mein Dank gilt dem Team, dass hart gearbeitet und viele Nachtschichten eingelegt hat, den Fahrern, die bei diesen Bedingungen das Auto sicher ins Ziel gebracht haben und natürlich unseren Partnern Toyo Tires und der Volvo Auto Bank”, abschließend Teamchef Holger Hedtke. Nächster Renneinsatz des HS4 ODIN ist am 17./18. Juni 2006 beim wohl härtesten Langstreckenrennen der Welt, dem 34. ADAC 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.
PSR-Volvo S60 bei Rennabbruch in Fuehrung
Reglementsbedingter zweiter Platz fuer Andree/Herter in turbulentem Regenrennen Dritter Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft 2006 Adenauer Rundstrecken-Trophy 20. Mai 2006, Nuerburgring  lli Andree erzielte die Klassen-Pole, musste sich aber beim schon völlig verregneten Start hinter Sebastian Stahl in einem BMW auf der zweiten Position einreihen. „Er kam gerade noch durch eine Gruppe von langsameren Porsche hindurch, hinter der ich irgendwie hängen geblieben bin. Ich mußte teils extreme Risiken eingehen, um an den untereinander kämpfenden Porsche vorbei zu kommen – oft blieb einfach nur der Weg außen herum. Als ich endlich vorbei war, war Sebastian aber schon über alle Berge“, so der Kölner. „Danach waren die Verhältnisse weiterhin extrem schwierig. Es hat teilweise sehr stark geregnet, die Gischt blieb in der Luft hängen und sank nicht wieder ab, wenn sie einmal hochgeschleudert war. Man konnte lange Zeit nicht weiter sehen als bis zum Beginn der eigenen Motorhaube, was bei 250 km/h auf der Döttinger Höhe schon sehr unangenehm ist – einmal wurde ein zu Überrundender wegen der Gischt erst dann erkennbar, als ich nur noch fünf Meter hinter ihm war.“ Andree kraulte hinter Schumacher-Halbbruder Stahl im Airnergy-M3 auf der zweiten Position. „Ab der achten Runde begann es langsam abzutrocknen; in der zehnten Runde zogen wir unseren Boxenstopp vor, um Stephan Herter schon mit Slicks wieder rausschicken zu können“, rekapituliert Teamchef Danny Berk. „Dabei verwendeten wir zum ersten Mal die neuen 18-Zöller von Dunlop.“ Über die konnte Herter nur Gutes berichten: „Das Auto fühlte sich sofort anders an. So richtig ausprobieren konnten wir das zwar nicht, weil es stellenweise noch feucht war und wir nicht optimal beschleunigen konnten. Aber mit den neuen Reifen kannst du ein bisschen ruhiger fahren. Das kann gerade im Hinblick aufs 24-Stunden-Rennen ein großer Vorteil werden.“ Als der Euskirchener gerade zwei Runden mit den 18-Zoll-Slicks unterwegs war, begann es wieder heftig zu regnen. „Als er schon im Tiergarten war, haben wir uns entschieden, sofort wieder auf Regenreifen zurückzuwechseln.“ Herter kam genau hinter Thomas Wirtz, der Stahls M3 übernommen hatte, in die Boxengasse eingebogen. Aber das PSR-Team aus Adenau fertigte ihn schneller ab als das Team des Spitzenreiters den Leader im BMW und Herter ging als Führender wieder auf die Bahn. Die Freude darüber wehrte nur kurz. Noch während jener Runde, in der Herter die Spitze übernommen hatte, musste die Rennleitung zur roten Abbruchflagge greifen. „Die Verhältnisse waren wirklich schlimm“, bestätigte Herter die Entscheidung. „An manchen Stellen stand so viel Wasser auf der Strecke, dass die Autos sogar auf den Geraden abflogen.“ Andree ergänzte: „Bei diesen Sicht- und Streckenverhältnissen müssen wir an sich schon froh sein, dass das Auto unbeschädigt geblieben ist.“ Dennoch hatte der Abbruch einen unangenehmen Nebeneffekt: Herter verlor durch das Sportreglement seinen gerade erzielten ersten Platz. „Bei einem Abbruch wird immer die Runde vor der Roten Flagge für die Endwertung herangezogen“, weiß Teamchef Berk. „In dem Fall hatten wir einfach Pech, dass unsere fehlerfreie Fahrt und unser schneller Boxenstopp nicht belohnt wurden. Aber wir haben bewiesen, dass wir fahrerisch und als Team zur Spitze der Klasse gehören. Mit dem zweiten Platz noch vor dem bärenstarken M3 von Giuliani, Obermann und dem schnellen Ulli Galladé kann ich daher gut leben. Und was den Rennverlauf angeht, so haben Stahl/Wirtz aufgrund Ihrer tollen Leistung auch verdient gewonnen.“
Posted on 22 May 2006 by Marius
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